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Zubehör zum Tunen des CD-Players/-Recorders

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Zubehör zum Tunen des CD-Players/-Recorders
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Zubehör zum Tunen des CD-Players/-Recorders

Wer einen CD-Player oder sogar einen CD-Recorder sein Eigen nennt, liebt glasklaren Klang bzw. die optimal mögliche Wiedergabe und Aufnahme von Musik und Sprache. Selbst die kostengünstigsten Geräte überflügeln die Möglichkeiten eines Tonbands oder einer Schallplatte.

Sollten Sie jedoch mit den Klangergebnissen Ihres CD-Players nicht mehr zufrieden sein, ergeben sich zwei Möglichkeiten. Auf der einen Seite können Sie Ihren alten CD-Player entsorgen oder verkaufen. Dann entscheiden Sie sich wahrscheinlich dafür, ein neues Gerät zu erwerben.

Auf der anderen Seite gibt es einige Möglichkeiten bzw. Maßnahmen, wie Sie Ihren CD-Player selbst verbessern können. Einige Maßnahmen sind relativ einfach auch von einem Laien zu bewerkstelligen. Bei anderen Tuning-Aktionen wiederum ist elektrotechnisches Geschick vonnöten.

Warum tunen?

Die Gründe für eine Verbesserung des eigenen CD-Players liegen auf der Hand: Wie jedes andere technische Gerät ist der CD-Player einem Alterungsprozess unterworfen. Selbst bei optimaler Lagerung und Verwendung wird das Gerät Jahre später nicht mehr dieselbe Leistung bringen, wie im Neuzustand. Die elektrische Leitfähigkeit der Bauteile nimmt ab, bestimmte Teile korrodieren, Laserlinsen oder Plastikbauteile versagen Ihren Dienst.

Viele dieser Störfaktoren lassen sich beheben. Der Ratgeber möchte Ihnen allerdings einige Maßnahmen aufzeigen, wie Sie die Qualität Ihres CD-Players schon von Beginn an verbessern können. Dabei erhebt er keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit, sondern möchte nur einen ersten Zugang zu der Frage legen: „Wie kann ich meinen CD-Player verbessern?“

Der Ratgeber ist dabei in zwei Teile gegliedert. Der erste Teil behandelt alle „extern“ durchführbaren Tuningmaßnahmen. Im zweiten Teil soll es um das Tuning innerhalb des CD-Player-Gehäuses gehen. Selbstverständlich sind dem Ratgeber hier durch die enorme Vielzahl an unterschiedlichen Modellen und Konfigurationen gewisse Grenzen gesetzt, was die detailgenaue Beschreibung angeht. Daher wird er notwendig etwas an der Oberfläche bleiben müssen.

„Externe“ Methoden zur Verbesserung Ihres CD-Players

Der folgende Abschnitt soll eine paar Maßnahmen beleuchten, die Sie selbst zum Tuning Ihres CD-Players ergreifen können. Hier sind zumeist keine tiefer gehenden handwerklichen oder elektrotechnischen Kenntnisse und Fähigkeiten notwendig.

Klangverbesserung des CD-Players oder –Recorders mithilfe neuer Verstärker und Lautsprecher

Dieser Abschnitt erscheint zunächst banal und fehl am Platz. Er hat trotzdem seine Bewandtnis. Ein guter CD-Player mit einem exzellenten Klangbild nützt Ihnen nichts, wenn er nicht mit den richtigen Hi-Fi-Komponenten zusammenarbeitet.

Hierbei sind vor allen Dingen die Verstärker- und Lautsprecherkomponenten Ihrer Hi-Fi-Anlage gemeint. Ohne hier sehr ins Detail gehen zu können, lässt sich sagen, dass diese optimal aufeinander eingestellt sein müssen. Manche schwören beispielsweise im Verstärkerbereich auf die Trennung von Vorverstärker und Endverstärker. Separate Vor- und Endstufen sollen die geringe elektrische Spannung, die vom Quellgerät zugeführt wird, besser verstärken können. Aber auch wenn Sie einen Vollverstärker (mit integriertem Vor- und Endverstärker) nutzen, sollte dieser ein gewisses qualitatives Mindestmaß erfüllen. 

Die Klang- bzw. Übertragungsqualität kann man auch mit hochwertigen Kabeln verbessern

Der CD-Player bzw. der CD-Recorder arbeitet digital. Die digitalen Audioinformationen werden dabei von der CD mithilfe des Lasers abgetastet, gelesen und an den Verstärker weitergegeben. Dafür stehen sowohl digitale als auch analoge Übertragungswege zur Verfügung.

Für die analoge Variante sind in der Regel NF-Kabel bzw. Cinch-Buchsen verfügbar. Je länger die Kabel bzw. Übertragungswege von CD-Player zum Verstärker sind, desto höher ist der Verlust bzw. die Störung des Audiosignals. Um dem zu begegnen, bietet es sich an, gut isolierte Kabel zu verwenden. Auch die Steckverbindungen sind in diesem Zusammenhang optimierbar. Vergoldete Kontaktflächen erhöhen die Leitfähigkeit und sind zusätzlich wenig korrosionsgefährdet.

Weitaus bessere Ergebnisse leistet die digitale Variante der Signalübertragung. Sie ist störquellenunabhängiger und verlustärmer. Hier haben sich zwei Verfahren entwickelt. Zum einen finden Sie Anschlüsse bzw. Kabel, die mit elektrischer Spannung übertragen (zum Beispiel Koaxialkabel). Zum anderen kann das Signal auch rein optisch per Licht und Glasfaseradern weitergeleitet werden (zum Beispiel TOSLINK-Kabel).

Benutzen Sie einen aktuellen D/A-Wandler?

An irgendeiner Stelle in der Übertragungskette zwischen CD-Player und Lautsprecher muss das digitale Signal, das die Schwingungsinformationen enthält, in das analoge Signal umgewandelt werden, damit die Lautsprechermembranen angetrieben werden können.

Diese Arbeit übernimmt eine Digital-Analog-Wandler. Dieser befindet sich in den meisten Fällen fest verbaut in den CD-Playern. Sollten Sie jedoch einen älteren CD-Player besitzen, kann es sich lohnen, einen D/A-Wandler einer neueren Generation zu benutzen. Dieser kann entweder schon in Ihrem Verstärker verbaut sein. Sie können aber auch externe Wandler erwerben, die sich zwischen CD-Player und Verstärker schalten lassen.

Der richtige Stand Ihres CD-Players kann auch etwas beitragen

Äußere Vibrationsquellen üben auf jedes Hi-Fi-Gerät einen schlechten Einfluss aus. In seiner extremsten Form kann man dies bei Schallplattenspielern beobachten. Schon kleinste Vibrationen können hier – bei falscher Aufstellung – ein „Springen“ der Nadel und „Hüpfen“ des mechanischen Tonarmes bewirken.

Ähnliches gilt auch für CD-Player. Zwar sind sie nicht in dem hohen Ausmaß stoßempfindlich, Vibrationen sollten jedoch auch bei diesen Geräten weitestgehend gedämpft werden. Hierfür bieten sich beispielsweise spezielle Füße an, die an der Unterseite des Gehäuses angebracht werden können.

Sogenannte „Spikes“ oder „Kegel“. Diese können aus unterschiedlichem Material bestehen. Hier gibt es Varianten aus einer Mischung von Gummi, Quarzsand oder Acryl. Andere bestehen wiederum aus Metall.

Der Ratgeber möchte Ihnen nun einige Hinweise dazu liefern, welche Tuning-Möglichkeiten im Gerät selbst vorgenommen werden können. Dabei lassen sich einige Maßnahmen relativ leicht umsetzen. Für andere wiederum sollten Sie Geschick und elektrotechnisches Vorwissen mitbringen. 

Dämmen Sie das Gehäuse von innen

Jeder CD-Player ist empfindlich gegenüber Resonanzen. Diese werden vom Gehäuse auf das Innenleben des CD-Players übertragen. Das trifft auch auf das Laufwerk zu. Wenn Sie das Gehäuse mit mit Bitumen oder Tyrofoam dämmen, kann sich dies nur positiv auf die Laufruhe des Laufwerks auswirken.

Als Dämmflächen bieten sich insbesondere Gehäusedeckel und Gehäuseboden an. Tyrofoam muss man allerdings verkleben. Beide Stoffe sind im Lautsprecherbau erhältlich und nicht sehr teuer.

Wechseln Sie die Masterclock aus

Wenn die Musikinformationen der CD ausgelesen werden, ist größte Präzision gefragt. Im CD-Player ist dafür ein „Taktgeber“ verbaut. Die „Masterclock“ erzeugt elektronische Taktimpulse. Diese bestimmen einen Großteil der verschiedenen Verarbeitungsprozesse innerhalb des CD-Players. Die Impulse bestimmen die Zeitpunkte der Laserabtastung genauso wie die gesamte digitale Signalverarbeitung der D/A-Wandlung usw.

Dabei müssen die Impulse in exakt gleichen Zeitabständen aufeinanderfolgen. Gibt es nur die geringsten Abweichungen, sind Klangeinbußen die Folge, da das Signal nicht mehr vernünftig reproduziert werden kann. Gerade in preisgünstigeren Geräten sind nur einfache Takterzeuger verbaut, die ungenau arbeiten können.

Eine aufwendig gebaute Masterclock hingegen erzeugt ein präziseres Taktsignal. Ein Austausch kann sich demnach lohnen, zumal man mit einer überraschenden Klangverbesserung rechnen kann.

Tuning bei der Stromversorgung

Eine ordentliche und ausreichende Stromversorgung des CD-Players ist notwendig. Doch auch hier haben die Hersteller bei den besonders preiswerten Geräten oft den Rotstift angesetzt (was auch für manche Bauteile in höherpreisigen CD-Playern gilt). Um nur ein Beispiel zu nennen:

Keine CD ist vollkommen plan. Es ergeben sich immer Vertiefungen und Erhebungen, CDs sind verkratzt und nötigen damit der Laufwerkssteuerung, dem Laser und der Fehlerkorrektur eine höhere Leistung ab. Dadurch benötigen diese Komponenten eine genügend große Stromzufuhr.

Um die bestmögliche Stromzufuhr zu gewährleisten, lassen sich verschiedene Bauteile ausbauen und durch bessere ersetzen. Dazu gehören zum Beispiel ein gut geschirmtes Netzkabel und massive Kabelverschraubungen. Des Weiteren sollte ein solider Netzstecker vorhanden sein.

Ein leistungsstärkerer Trafo kann ebenfalls einiges zum Verbesserung der Stromversorgung beitragen. Dieser kann auch zusätzlich zum schon Vorhandenen eingebaut werden. Schließlich muss er nicht nur für die Laufwerkssteuerung und Hauptstromversorgung bedienen, sondern auch Display, Steuerungsfunktionen usw. Auch sollte dabei eine Feinabsicherung zur Absicherung des CD-Players mitverbaut werden. Hier bietet sich vor allen dingen eine Keramiksicherung an.

Weiterhin lassen sich die alten Dioden mit schnelleren Modellen ersetzen. Das Gleiche gilt für die alten Speicherkondensatoren. Insgesamt gilt: Je hochwertiger der CD-Player ist, desto mehr Möglichkeiten zur Auswechslung von Bauteilen haben Sie.

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