Zivilcourage-soll ich mich einmischen und helfen?!

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Hallo liebe E-Bayer,

wieder einmal hat es einen Übergriff gegeben und diesmal ist ein Mensch zu Tode gekommen.Er starb, weil er sich schützend vor Opfern gestellt hat und es für richtig und wichtig empfand -in diesem Fall Kindern- zur Seite zu stehen.
Ich denke Jeder von uns stellt sich die Frage: wie würde ich in einer solchen Lage reagieren? Was könnte ich tun?!

Gemeinschaft macht stark!
Solange sich Angreifer auf die Hilf-, und Antriebslosigkeit der Anwesenden verlassen können, solange wird es Übergriffe geben. Mehr noch. Diese werden zunehmen, denn die Erfahrung zeigt den Angreifern: Frechheit siegt und hat Erfolg. Ich bekomme dass, was ich haben möchte: Geld, Wertsachen und das Gefühl der Macht. Macht über andere Menschen zu herrschen. Diese in Angst, Schrecken und Bewegungsunfähigkeit zu versetzen.
Also: sollte ich in eine Situation kommen, in der andere Menschen bedroht werden und meine Hilfe brauchen, so werde ich laut! meine Mitmenschen auf diesen Hilfsumstand aufmerksam machen und verbal um Hilfe bitten. " Dort wird Jemand bedroht, lassen Sie uns gemeinsam einschreiten. Sie mit dem roten Pulli und Sie starker Mann mit der Aktentasche, lassen Sie uns gemeinsam eingreifen. Dort sind Mitmenschen bedroht. Helft mit."Allein die Ablenkung von der Gefahrensituation schafft eine Zeitlücke und somit Gelegenheit zum handeln.
Es ist wichtig seine Mitmenschen aus der Anonymität zu reißen und gegen eine Übermacht haben diese Vandalen dann doch keine Chance.
Wir haben aber die Chance unsere Umwelt wieder ein Stück sicherer zu machen und damit ein Stück Lebensqualität zu sichern- auch für uns, unsere Kinder und Mitmenschen.
Noch ein Tip: wenn es zu Pöpeleien in kleinen geschlossenen Räumen kommt- z.B. einem Bus. Sprechen Sie nicht die Angreifer an und verlangen Sie denen Aufhören (dies erzeugt zusätzliche Aggressivität), sondern holen Sie das Opfer aus deren Einzugsbereich und in die Gemeinschaft mehrer Personen. Heißt: "Hallo, Du mein Junge, komm doch bitte hier zu uns und stell Dich zu dem jungen Mann dort an dem Fenster" und dann die anderen anwesenden Personen persönlich ansprechen " sie junger Mann, lassen sie den Jungen doch neben sich stehen und sie junge Frau in dem weißen T-Shirt, lassen sie den Jungen bitte vorbei und der Herr mit dem Hut könnte doch...." Persönliche Ansprache macht anonyme Menschen zu einer Gemeinschaft und schafft somit Stärke für den Einzelnen. Beziehen Sie die Umstehenden ein.
Vielleicht läßt sich dann so ein Vorfall beim nächsten Mal verhindern. Ich drücke uns Allen dafür die Daumen- für eine angstfreie und liebenswerte Umwelt.

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