Zählen, erkennen, benennen: Die Lerncomputer von Leapfrog machen Spaß und eröffnen neue Welten

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Zählen, erkennen, benennen: Die Lerncomputer von Leapfrog machen Spaß und eröffnen neue Welten

Kindern das Rechnen, Lesen und andere Grundfertigkeiten beizubringen, ist nicht immer ganz einfach. Vor allem müssen Sie die Aufmerksamkeit der Kleinen gewinnen, um ihnen das Lernen näher zu bringen. Es heißt nicht umsonst „spielend lernen", und so können die Kindercomputer von LeapFrog Ihrem Nachwuchs beim Erlernen von unterschiedlichen Dingen helfen. Welche Art von Unterstützung diese bieten, wie die Computer funktionieren und für welche Altersstufe welche Art von LeapFrog-Gerät passend ist, wird im Folgenden erklärt.

Wie das System der verschiedenen erhältlichen Lerncomputer von LeapFrog funkitoniert

Es befinden sich unterschiedliche Versionen von Lerncomputern im Angebot der Firma LeapFrog. Diese decken jeweils verschiedene Bereiche des Lernens ab und sind für ihre Aufgabenbereiche mit passender Software ausgerüstet. So hilft der LeapReader Ihrem Kind beispielsweise beim Lesen. Für diesen sind spezielle Bücher erhältlich, die mit dem Reader kompatibel sind. Der LeapReader hat die Form eines Stiftes und besitzt eine Sprachausgabe, die die Texte der Bücher wiedergeben kann. Das geschieht, indem man mit dem Stift über die betreffende Textstelle fährt. Für die Jüngsten gibt es dazu den LeapReader Junior, der in Form eines kleinen Bären kommt. Die dazu passenden Texte sind einfach verständlich und führen Kinder im Alter von unter drei Jahren spielend an das Lesen heran. Für Kinder im Grundschulalter sind die LeapPad-Lerncomputer gedacht. Diese besitzen mehr Funktionen und erinnern vom Aussehen her an einen Tablet-Computer. Auch sind die Aufgaben von der Schwierigkeitsstufe an das Niveau der Grundschule angepasst und unterstützten den Lernprozess. Die Leapster-Handheld-Geräte schließlich verbinden Spiele und Lernsoftware. Auch jene sind von der Form her an bekannte tragbare Konsolen angepasst und vermitteln den Kindern somit, dass es sich primär um ein Spielgerät handelt. Jedoch sind die erhältlichen Spiele immer mit Lerneffekten verbunden, die Ihrem Kind in unterschiedlichen Bereichen weiterhelfen können.

Die einzelnen Systeme von LeapFrog werden anschließend ausführlich vorgestellt. Sie erfahren, welche Arten von Software für welchen Lerncomputer verfügbar sind und welches Gerät für Ihr Kind am besten geeignet ist.

Die unterschiedlichen Funktionen und zusätzliche Software für den Handheld Leapster

Bei dem Leapster handelt es sich um einen Lerncomputer in Form einer tragbaren Handheld-Spielkonsole. Er ist primär für Kinder im Alter zwischen vier und neun Jahren konzipiert. Doch ist der Leapster nicht nur in der Lage, Spiele wiederzugeben. Er kann auch als Abspielgerät für Videos genutzt und als E-Book-Reader verwendet werden. Über LeapFrog sind mehr als 325 verschiedene Lernspiele erhältlich, die teilweise vorinstalliert sind oder über Spielkassetten erworben werden können. Sollten Sie dazu über einen Computer mit Internetanschluss verfügen, können Sie die Software auch aus dem LeapFrog-Store kaufen und herunterladen. Der Leapster lässt sich über ein USB-Kabel mit dem Computer verbinden, wodurch neue Software auf den internen Speicher der LeapFrog-Leapster-Konsole übertragen werden kann. Voraussetzung ist, dass Ihr Computer über ein Windows- oder Mac-OS-Betriebssystem verfügt. Ebenfalls haben Sie die Möglichkeit, über die Webseite des Herstellers die Lernfortschritte Ihres Kindes zu verfolgen, da der Leapster aufzeichnet, wie und was Ihr Kind spielt.

Der Leapster ist dazu in mehreren unterschiedlichen Farben erhältlich, sodass Sie die Möglichkeit haben, die Lieblingsfarbe Ihres Kindes auszuwählen. Der Handheld wird über vier AA-Batterien mit Strom versorgt, lässt sich aber auch über das universelle Netzteil von LeapFrog mit einer Steckdose verbinden. Für unterwegs hat der Hersteller einen 12-Volt-Adapter für den Zigarettenanzünder im Auto im Angebot. 

Spiele mit Lerneffekt aus vielen Themenbereichen für den Handheld Leapster

Die Software, die für den Leapster verfügbar ist, deckt eine Vielzahl von Themen ab. So gibt es Leapster-Spiele zum Bereich Geografie, mit denen man fremde Länder, Kulturen und die unterschiedlichen Kontinente und ihre Tiere kennenlernen kann. Auch Spiele mit mathematischem Hintergrund und Bezug zur Realität sind für den Leapster erhältlich. Damit ist es möglich, das Rechnen mithilfe von Geld zählen oder Vergleichen von Temperaturen zu lernen. Beim Lesenlernen unterstützt der Leapster Ihr Kind mit verschiedenen Spielen, die es dazu anregen, ganze Sätze flüssig zu artikulieren. Sollten Sie die Spiele online beziehen, werden diese mithilfe eines USB-Kabels auf den internen Speicher übertragen. Dieser beträgt bei dem Explorer GS zwei Gigabyte, bei dem Leapster Explorer hingegen nur 512 Megabyte.

Das multifunktionelle LeapPad in verschiedenen Varianten mit WiFi, Touch-Display, Akku und viel Speicher

Im Vergleich zum Leapster kommt das LeapPad erwachsener daher und erinnert äußerlich an ein großes Smartphone oder an einen Tablet-PC. Dabei gibt es zwei unterschiedliche Varianten, das LeapPad Ultra und das Standard-LeapPad. Die beiden Versionen unterscheiden sich in ihren technischen Details. So verfügt das LeapPad Ultra über ein 9-Zoll-Display, während der LeapPad nur ein 5-Zoll-Display besitzt. Beide Displays sind dabei berührungssensitiv und so lassen sich die Anwendungen bequem steuern. Ebenfalls kann die Ultra-Version mittels eines internen Wi-Fi-Adapters eine direkte Verbindung mit dem Internet aufbauen. Sie als Eltern haben jedoch die Möglichkeit, den Zugriff auf Inhalte im Internet einzuschränken und bestimmte Seiten und Funktionen zu deaktivieren und zu sperren. Auch sind bei dem LeapPad Ultra zwei Anwendungen enthalten, die nicht im Lieferumfang des normalen LeapPads dabei sind. Alle Spiele, ob als Download oder Modul erworben, sind jedoch mit beiden Geräten verwendbar. An internem Speicher, auf denen sich Anwendungen, Spiele, Musik und sogar Videos ablegen lassen, besitzt das LeapPad Ultra 8 Gigabyte. Die kleinere Version muss hingegen mit 4 Gigabyte auskommen, was gleichzeitig die Aufnahmekapazität an Daten einschränkt. Während das LeapPad zum Betrieb vier Batterien benötigt, besitzt die Ultra-Variante einen eingebauten Akku, der sich aufladen lässt.

Spaßige Software zum Lernen und weitere nützliche Anwendungen für die LeapPads

Insgesamt sind über 800 verschiedene Software-Anwendungen für die beiden LeapPads erhältlich. Auch hier gilt, dass alle Lernanwendungen auf beiden Geräten lauffähig sind. Über das mitgelieferte USB-Kabel können Sie das LeapPad mit einem Computer verbinden und neben dieser Software auch andere Daten auf den internen Speicher übertragen. Da beide Geräte über einen Kopfhöreranschluss verfügen, können sie auch als MP3-Player genutzt werden. Auf dem LeapPad Ultra sind dazu von Haus aus zehn Musikstücke gespeichert, die in gesungener Form verschiedene Lernziele verfolgen. Für das LeapPad ist verschiedene Software erhältlich, unter anderem wurden auch zahlreiche Disney-Charaktere lizenziert. So kann man mit Micky oder Nemo lesen lernen. Für die älteren Benutzer des Gerätes gibt es Videos, die verschiedene Dinge wie beispielsweise Elektrizität erklären oder exotische Tiere und deren Lebensräume vorstellen. Auch Videos aus der Serie „Disney Nature" sind für das LeapPad erhältlich.

Kombinierte Bücher und Software von LeapFrog bringen das Zählen bei

Ebenfalls von LeapFrog erhältlich sind zahlreiche interaktive Bücher, die sich in Verbindung mit einem der LeapFrog-Geräte nutzen lassen. So beispielsweise die LeapPad-Bücher, die sich vor allem an die jüngeren Benutzer wenden. Die Bücher werden, ähnlich wie die Computer und verfügbaren Anwendungen, vom Hersteller auch mit Altersempfehlungen gekennzeichnet. Dem Buch ist ebenfalls Software in Form einer Kassette beigelegt, die in das LeapPad eingeführt werden kann. Die Bücher unterstützen dann bei Lernen von beispielsweise Zahlen von 1 bis 10, Farben, Formen oder Größen.

Die passenden Lerncomputer von LeapFrog nach dem Alter Ihres Kindes auswählen

Alle Lerncomputer sowie die dazugehörige Software werden vom Hersteller mit einer Altersempfehlung versehen. Bereits für die ganz Kleinen im Alter von 0 bis 4 Jahren hat LeapFrog verschiedene Produkte im Angebot, die besonders für die Bedürfnisse dieser Zielgruppe angepasst sind. Dazu gehört der LeapReader Junior, aber auch der My-Pal-Sprachcomputer in Form eines Teddybären ist für Babys im Alter von 6 bis 36 Monaten geeignet. Der Teddybär kann mit dem Computer verbunden werden. Dadurch haben Sie die Möglichkeit, individuelle Musikstücke auf das Lernspielzeug zu übertragen. Mit einem Druck auf eine der Tatzen oder den Bauch spielt der Bär dann unterschiedliche Musikstücke ab, die dem Baby erste Wörter nahebringen. Für Vorschulkinder ist Mr. Pencil geeignet. Dieses wird in Verbindung mit einem iPad, iPod oder iPhone verwendet und vermittelt das Schreiben von Zahlen und Buchstaben. Das Gerät selbst hat die Form eines überdimensionalen Stiftes und funktioniert in Verbindung mit einer Applikation. So wird Ihr Kind animiert, Buchstaben aus dem Alphabet sowie Zahlen von 1 bis 20 zu zeichnen.

Vor- und Nachteile der verschiedenen Lerncomputer von LeapFrog

Sie erhalten zahlreiche unterschiedliche Produkte des Herstellers, die Ihr Kind beim Heranwachsen und Lernen in den verschiedenen Phasen begleiten können. Dabei gibt es auch für die Kleinsten passende Lerncomputer, die in Form und Handhabung das Interesse der Kinder wecken. Bis ins Schulalter hinein finden sich Spiele und Lernübungen, deren Schwierigkeitsgrad immer weiter ansteigt. Positiv ist, dass beispielsweise das Netzteil mit so gut wie allen LeapFrog-Produkten verwendet werden kann und so die Anschaffung von Batterien oder unterschiedlichen Netzteilen entfällt, wenn Sie mehrere Lerncomputer von LeapFrog besitzen. Viele der Lerncomputer können auch über das Internet mit neuer Software versorgt werden, was jedoch Vor- und Nachteile hat. Vorteilhaft ist, dass viele der Videos und Spiele nicht nur auf einer Plattform lauffähig sind. So können die meisten der Anwendungen für den Leapster auch auf dem LeapPad und andersherum wiedergegeben werden.

Der begrenzte Speicherplatz hingegen schränkt schnell die Auswahl der Software ein. Ein 25-minütiges Video nimmt etwa 56 Megabyte Platz ein, Anwendungen und Spiele liegen je nach Umfang in einem ähnlichen Bereich. Bei den kleineren Lerncomputern, wie dem Leapster, können nur rund 10 der 300 verfügbaren Anwendungen gleichzeitig gespeichert werden. Eine Alternative ist, die Spiele und Anwendungen über die Module zu laden. Allerdings müssen diese immer transportiert werden und nehmen schnell mehr Platz ein als die Lerncomputer selbst.

Die Videos und E-Books sind ein weiterer Punkt mit Vor- und Nachteilen. Es finden sich beispielsweise vielfältige und abwechslungsreiche Videos im Angebot von LeapFrog, jedoch lassen sie sich nur an den Lerncomputern des Herstellers abspielen. Für diesen limitierten Einsatz sind die Anwendungen teilweise recht teuer. Dafür bietet LeapFrog eine sehr große Auswahl an Medien dieser Art unter den verschiedenen Lerncomputer-Anbietern.

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