Wissenswertes über eine hilfreiche Küchenassistentin: die Brotschneidemaschine

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Wissenswertes über eine hilfreiche Küchenassistentin: die Brotschneidemaschine

Das Brot in einheitlich große oder dünne Scheiben zu schneiden, gelingt mit einem Küchenmesser nicht immer gut. Eine hilfreiche Variante, die das Schneiden von Brot leichter macht, ist die Brotschneidemaschine. Genannt wird die Brotschneidemaschine heutzutage auch Allesschneider, da sie nicht nur Brot schneiden kann, sondern auch für Wurst geeignet ist. Die Breite kann bequem eingestellt werden. In den meisten Küchen findet man die Allesschneider als sogenannte Standgeräte oder fest eingebaut. Die neusten Modelle sind klappbar und können einfach im Schrank oder in Schubladen verstaut werden. Im Handel sind zahlreiche Modelle der Brotschneidemaschinen erhältlich. Beim Kauf können Sie sich für ein neues oder gebrauchtes Gerät entscheiden.

Was ist ein Allesschneider?

Die Allesschneider, wie die Brotschneidemaschinen heute genannt werden, sind handbetriebene oder elektrische Geräte, die mit Hilfe eines schnell rotierenden Messers Brot, Wurst, Käse etc. in unterschiedlich große Scheiben schneiden. Die zu schneidenden Lebensmittel werden dabei auf den sogenannten Schlitten gelegt und zum auswechselbaren Messer geschoben. Schneiden lässt sich alles, von dicken Krustenbrotscheiben bis hin zu hauchdünnen Schinkenscheiben – und das in Sekundenschnelle.

Was macht eine gute Brotschneidemaschine aus?

Das wichtigste an einer Brotschneidemaschine ist das Messer, da von diesem die Qualität der geschnittenen Scheiben abhängt. Ist es stumpf oder von schlechter Qualität, können keine vernünftigen Ergebnisse erzielt werden, egal wie gut das Gerät ist. Es gibt zum einen das glatte Messer, welches für das Schneiden von weichen Produkten verwendet wird, da diese bei einem gezackten Messer sonst zerreißen würden. Die gezackten Messer eignen sich hervorragend für das Brotschneiden. Die gezahnten Spitzen schneiden problemlos die härteste Brotkruste und liefern perfekte Ergebnisse. Da es nicht möglich ist, alles mit einem Messer zu schneiden, sollten sich diese leicht und ungefährlich austauschen lassen. Dafür eignet sich ein Allesschneider, der ein separates Fach für das zweite Messer im Sockel hat. Dies sorgt für eine sichere Aufbewahrung und es geht nichts verloren.

Welche Variante passt in die Küche?

Für jede Küche sollte auch die passende Brotschneidemaschine zu finden sein. In einer Singlewohnung mit einer kleinen Küchenzeile würde ein Standgerät zu viel Platz einnehmen, daher eignet sich hier ein klappbarer Allesschneider. Bei diesem wird der Auflagetisch für das Schnittgut einfach hochgeklappt und die Maschine kann bequem verstaut werden. In einer geräumigen Küche lässt sich leicht eine stationäre Brotmaschine einbauen. Ebenso ist die Häufigkeit der Benutzung wichtig, da eine Maschine, die selten benutzt wird, auch nicht unnötigen Platz einnehmen muss.

Hand-Allesschneider

Der Hand-Allesschneider ist schon fast komplett vom Markt verschwunden und wurde von elektrischen Geräten ersetzt. Bei Hand-Allesschneidern muss das Brot selbst geschnitten werden. Mit einer Kurbel wird die Schneidescheibe bewegt und dabei das Brot Stück für Stück durchgeschoben. Der Name Allesschneider trifft bei dem Hand-Allesschneider eigentlich nicht ganz zu, da damals die Schneide noch zu groß und zu großzügig gezackt war, sodass diese keine gleichmäßigen dünnen Scheiben Wurst hätte schneiden können. Außerdem war rostfreier Edelstahl noch kein Standardmaterial in der Herstellung, sodass das Messer sich nicht für fettige und weiche Lebensmittel eignete. Der Jupiter Hand-Allesschneider ist eine günstige Variante. Durch das Leichtmetallgehäuse lässt sich das Gerät einfach verstauen. Damit das Brot schnell, sicher und gleichmäßig geschnitten werden kann, kann das Gerät am Tisch mittels Tischzwingen angebracht werden.

Elektrische Brotschneidemaschine

Elektrische Brotschneidemaschinen ersparen das Kurbeln von Hand. Auf Knopfdruck lässt sich das Brot mit dem elektrischen Allesschneider in verschiedenen Stärken leicht schneiden. Durch rostfreies Edelstahl sowie scharfe und dünne Trennscheiben können diese Geräte nicht nur für Brot, sondern für die unterschiedlichsten Lebensmittel verwendet werden. Als Antrieb werden Elektromotoren eingesetzt, die das runde Schneidemesser in Gang setzen. Ein Einstellrad, meist direkt am Gehäuse des Messers zu finden, stellt die Breite des Schnittes ein. Hier können durchaus 40 mm erreicht werden. Als Messer dient den meisten Maschinen, wie zum Beispiel der Bosch-MAS4201, ein sogenanntes Universalmesser aus Edelstahl.

Worauf Sie beim Kauf einer Brotschneidemaschine achten sollen

Die Sicherheit bei den Brotschneidemaschinen steht besonders im Vordergrund, da die Verletzungsgefahr bei Unachtsamkeit gegeben ist. Einerseits besitzt jedes Gerät eine Kindersicherung, die aus zwei Knöpfen besteht, die gleichzeitig gedrückt werden müssen, um das Messer in Gang zu setzen. Andererseits ist ein zusätzlicher Schalter im Schlitten des Gerätes vorzufinden, ohne den das Messer nicht läuft. Alles, was verletzen könnte und mit Strom betrieben wird, bedarf besonderer Aufmerksamkeit. Die Maschine sollte über eine Vollmesserabdeckung verfügen und über Saug-Gummifüße für den sicheren Stand. Bei klappbaren Geräten sind zusätzliche Tischzwingen erforderlich, da es sich oft um transportable und leichte Geräte handelt. Der Transportschlitten sollte einen Fingerschutz haben, als auch einen Halter für Reste, der verhindern soll, dass die Finger verletzt werden. Bei den elektronischen Geräten muss eine Momentschaltung eingebaut sein, damit das Messer sich, sobald einer der beiden Schalter nicht mehr gedrückt werden, nicht mehr weiterdreht. Der Schalter rastet hier nicht komplett ein, sondern springt wieder zurück. Die Kabelaufbewahrung sollte genauso sichergestellt werden, am besten durch eine automatische Kabelaufwicklung. Einige Hersteller bieten auch eine Messerzange mit an, die das Entnehmen des Messers zum Reinigen oder Wechseln verletzungssicher macht. Ein Blick auf das TÜV-Siegel auf der Verpackung weist immer auf ein geprüftes und sicheres Gerät hin.

Bedienbarkeit und Materialien

Beim Kauf einer Brotschneidemaschine sollten Sie auch auf Bedienungskomfort achten. Vollmetall-Maschinen sind sehr zu empfehlen: Sie sind zwar teurer, lassen sich aber besser reinigen und sind robuster in der Handhabung im Gegensatz zu Geräten mit Kunststoffgehäuse, die sich mit der Zeit durch das Schneiden verschiedener Lebensmittel verfärben. Man sollte ebenfalls auf eine stufenlos einstellbare Schnittstärkenregelung achten. Das Messer sollte von 0 mm bis mindestens 25 mm einstellbar sein, um die Breite des Schnittgutes für den jeweiligen Gebrauch frei wählen zu können. Einige Maschinen bieten voreingestellte Breiten. Der Schlitten sollte eine Schrägstellung von ca. 10° haben und freitragend sein. Das vereinfacht das Schneiden, da das zu schneidende Lebensmittel nach innen in die Richtung des Messers rutscht und somit das Brot nicht unnötig angedrückt werden muss. Eine Spezial-Käsetaste für elektronisch reduzierte Schrittgeschwindigkeit bieten nur wenige Hersteller an. Dabei wird das rotierende Messer abgebremst, damit der Käse durch die erzeugte Wärme der Reibung nicht zu weich wird und reißt.

Ein Allesschneider besteht normalerweise aus Metall und Hartplastik. Je mehr Metall eingebaut ist, desto schwerer wird das Gerät. Klappbare, transportable Geräte sind häufiger aus Hartplastik und verrutschen leicht bei der Bedienung. Daher muss man auf einen stabilen Stand und die Sicherung durch Tischzwingen achten. Ein Gerät, das langlebig ist, sollte aus Vollmetall bestehen, das sich auch leicht reinigen lässt.

Auffangschale, Auflegetisch und Schlitten

Die wichtigsten Bestandteile einer Brotschneidemaschine sind Auffangschale, Auflegetisch und Schlitten. Die Auffangschale dient zum Auffangen der geschnittenen Lebensmittel und den dabei entstehenden Krümeln, die sich sonst über den Tisch verteilen würden. Bei vielen Allesschneidern ist sie im Lieferumfang enthalten. Alternativ eignet sich auch ein Brett oder ein Teller, der darunter gestellt werden kann. Auffangschalen bestehen auch bei den Vollmetallschneidern meistens aus Hartplastik, da beim versehentlichen Einschneiden nur die Auffangschale defekt würde und nicht das Messer. Auf den Auflegetisch wird das Schnittgut gelegt und zum Messer geführt. Es gibt sie in waagerechter und schräger Ausführung. Die Vorzüge eines schräg ausgeführten Auflegetisches sind, dass die zu schneidenden Lebensmittel automatisch an das Messer gedrückt werden. Auch kleine Teile, wie Tomaten, lassen sich so einfacher schneiden, ohne dass Verletzungsgefahr besteht. Der Schlitten dient zur einfachen und sicheren Führung der zu schneidenden Lebensmittel am Messer. Für den Normalgebrauch ist der Platz, den der Schlitten für das Lebensmittel bietet, ausreichend bemessen. Sollte man jedoch häufiger sehr großes Brot oder ähnliches schneiden, kann der Schlitten entfernt werden, um das Platzangebot zu erweitern.

Größe und Leistung

Das Gerät sollte auch je nach Küchengröße ausgewählt werden. Je kleiner die Küche, desto transportabler sollte die Brotschneidemaschine sein, die sich dann auch problemlos im Schrank verstauen lässt. Dafür eignet sich ein mobiler und zusammenklappbarer Allesschneider. In einer großen Küche mit ausreichend Platz lässt sich dagegen besser eine schwere Maschine mit stabilem Stand einbauen.

Die Leistung des Gerätes sollte ebenfalls nicht außer Acht gelassen werden. Je höher die Leistung ist, desto besser können auch harte Produkte wie Speck oder Krustenbrot geschnitten werden, ohne dass sich der Motor stark erhitzt oder gar ausfällt. Hier ist auch die Spezial-Käsetaste angebracht, die verhindert, dass Käse bei zu starker Reibung schmilzt oder reißt.

Hilfe bei Problemen

Wer kennt es nicht – man schaltet die Brotschneidemaschine an und es quietscht. In diesem Falle sollten Sie versuchen, dies mit ein paar Tropfen Öl auf das Kugellager in der Mitte der Trennscheibe zu beheben. Sie sollten jedoch dabei vermeiden, dass Öl direkt auf die Trennscheibe aufgebracht wird.

Pflege und Reinigung

Der Auffangbehälter kann nach einer Weile mit Brotkrümeln gefüllt sein oder das Schneideblatt bewegt sich langsamer. Das sind Anzeichen für eine dringende Reinigung. Leeren Sie regelmäßig die Auffangschale, damit sich die Krümel nicht überall auf dem Tisch verteilen und in den Ritzen verschwinden. Bevor Sie schneiden, ziehen Sie die Schale etwas hervor. Die Auffangschalen lassen sich auch bequem im Geschirrspüler reinigen. Falls sich Brotreste und Ränder zwischen Schneideblatt und Maschine verfangen haben, trennen Sie die Maschine vom Strom und entfernen Sie vorsichtig die Reste, damit die Maschine wieder einwandfrei läuft. Bei fettigen oder sehr feuchten Lebensmitteln sollten Sie das Messer - so gut es geht - mit einer Küchenrolle reinigen. Auch hier geht die Sicherheit vor, indem Sie den Stecker ziehen. Brotreste sammeln sich auch leicht unter der Maschine. Heben Sie dabei das Gerät ab und zu an: Mit einem feuchten Tuch lassen sich alle Flächen problemlos reinigen. Falls erforderlich, lässt sich das Messer ausbauen und gründlich reinigen.

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