Wissenswertes über Widerstände und Potentiometer

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Wissenswertes über Widerstände und Potentiometer

Widerstände gehören zu den gebräuchlichsten Bauteilen einer elektrischen Schaltung. Doch was ist darunter überhaupt zu verstehen und wozu dienen sie? Lesen Sie hier, wie ein Widerstand funktioniert und wo er eingesetzt wird.

 

Generelles zum Thema elektrischer Widerstand

Widerstände sind elektrische Bauteile und werden in der Elektrotechnik eingesetzt, um den elektrischen Strom auf das gewünschte Maß zu begrenzen. Sie beruhen auf dem physikalischen Effekt, dass Elektronen (= elektrische, negativ geladene Teilchen) auf ihrem Weg durch den Stromkreis an Atome stoßen und dadurch abgebremst werden. Da ein Widerstand aus einem anderen Material besteht, als die elektrischen Leitungen, besitzt er einen höheren Widerstand, das heißt, er lässt weniger Elektronen durch, als die elektrische Leitung.

Außerdem dient ein Widerstand dazu, elektrische Spannungen nach Bedarf aufzuteilen.

 

Feste Widerstände – kleine Bauteile mit großer Wirkung

Je nach Bauart wird zwischen Festwiderständen und einstellbaren Widerständen unterschieden. Festwiderstände sind, wie der Name schon sagt, fest. Das heißt, sie sind nicht einstellbar. Es wird zwischen Drahtwiderständen und Schichtwiderständen unterschieden. Sie werden in der Einheit Ohm angegeben und sind in verschiedenen Stärken erhältlich. Diese sind durch einen internationalen Farbcode gekennzeichnet. Ein fester Widerstand kommt häufig beim Aufbau von elektronischen Schaltungen zum Einsatz. Zum Beispiel als Vorwiderstand bei Leuchtdioden oder um bei einem Heizlüfter elektrische Energie in Wärmeenergie umzuwandeln.

 

Veränderbare Widerstände – von Spannungsteilern und Lautstärkereglern

Neben den Festwiderständen gibt es auch die Gruppe der einstellbaren oder veränderbaren Widerstände. Bei den mechanisch veränderbaren Widerständen gibt es zwei Arten, den Widerstandswert zu verändern: Widerstände mit Drehachse oder Schieber.

Widerstände mit Drehachse werden auch Potenziometer oder kurz: Poti genannt. Sie werden aufgrund ihrer kompakten Bauform gerne als Regler an elektronischen Geräten eingesetzt. Ein Beispiel dafür ist der Lautstärkeregler am Radio. Schieberegler dagegen finden Sie beispielsweise an Equalizern oder einem DJ-Mischpult.

 

Funktionsweise von veränderbaren Widerständen

Einstellbare Widerstände bestehen aus einem Widerstandskörper auf denen ein Schleifer angebracht ist. Bei einem Drehwiderstand oder Potentiometer dreht sich der Schleifer in dem zylindrischen Widerstand und verändert so den Widerstandswert stufenlos nach oben oder unten. Diese Art der veränderbaren Widerstände ist sehr platzsparend und wird daher gerne auf handlichen elektronischen Geräten wie Weltempfängern oder Funkgeräten eingesetzt. Bei Schiebewiderständen gleitet der Schleifer außen an dem Widerstandskörper entlang. Ein Schiebe-Potentiometer ist daher um einiges größer als ein Dreh Potentiometer. Außerdem ist es möglich, den Widerstand des Dreh-Potenziometers mit einem entsprechenden Getriebevorsatz wesentlich feiner einzustellen, als mit einem Schiebewiderstand. Das macht Drehpotenziometer zu den beliebtesten einstellbaren Widerständen.

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