Was ist beim Kauf einer gebrauchten Jukebox zu beachten?

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Was ist beim Kauf einer gebrauchten Jukebox zu beachten?

Oh, die gute, alte Jukebox: Welcher Musikliebhaber gerät nicht ins Schwärmen, wenn er an die münzbetriebenen Abspielgeräte denkt. Ihre Blütezeit erlebten sie in den 40er- bis 60er-Jahren des 20. Jahrhunderts, aber auch heute noch sind die Musikboxen, wie sie in Deutschland auch genannt werden, überaus beliebt. Inzwischen gibt es sogar neuzeitliche Modelle, die mit MP3-Technologie funktionieren. Bei Sammlern jedoch sind es vor allem die nostalgischen Jukeboxes, die das Herz höher schlagen lassen. Auch viele Inhaber von Kneipen und Gaststätten stellen zur Freude ihrer Gäste wieder eines der farbenfrohen Geräte auf und sorgen damit für einen Hauch von Nostalgie und für ein heimeliges Gefühl. Folgendes sollten Sie beim Kauf einer gebrauchten Jukebox beachten.

 

1. Für Sammler: die wertvollsten Jukebox-Marken

Sammler, die sich den Jukeboxes verschrieben haben, achten natürlich besonders auf die Authentizität ihrer Sammelobjekte. Sie bevorzugen in der Regel die Originale der großen Marken des Zwanzigsten Jahrhunderts, die auch bei eBay immer wieder zu finden sind. Legendär sind die Fabrikate von Wurlitzer, Seeburg oder Rock-Ola. Die alten Modelle gibt es sowohl im restaurierten als auch im unrestaurierten Zustand. Wenn Sie eine alte Jukebox benutzen wollen, empfiehlt es sich, den Zustand vorher genau zu prüfen.

 

2. Das Innenleben: Platte ist nicht gleich Platte

Bis in die frühen 1950er-Jahre waren die Jukeboxes mit Schellack-Platten bestückt. Diese wurden von den Single-Schallplatten abgelöst, und seit den 1980ern gibt es auch Jukeboxes, die mit CDs laufen. Wer eine Jukebox zum regelmäßigen Gebrauch kaufen möchte, sollte sich im Klaren darüber sein, dass diese drei Musikmedien unterschiedlich gut austauschbar bzw. ersetzbar sind. Funktionierende Schellack-Platten sind heute sehr viel schwieriger zu finden als CDs. Dies stellt nicht zwingend ein Problem dar, sollte jedoch vor dem Kauf bedacht werden.

 

3. Das Auge hört mit: die Greifarm-Technik

Für viele besteht der besondere Reiz einer alten Jukebox darin, dass sie nach dem Einwurf der Münze und der Auswahl des Musiktitels durch die Scheibe genau beobachten können, wie der Automat mit seinem Greifarm die jeweilige Platte heraussucht und auflegt. Diese Besonderheit ist allerdings nicht zwingend bei jeder Jukebox so vorhanden. Üblich war dieses Design bis in die 1960er-Jahre, aber auch nicht bei allen Modellen. Vor allem Gastwirte, die eine Jukebox für ihr Publikum anschaffen wollen, sollten vorher überlegen, ob sie Wert auf dieses optische Element legen.

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