Was ist aus den ABBA-Mitgliedern geworden?

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Was ist aus den ABBA-Mitgliedern geworden?

"My my, I tried to hold you back" … Na, erkannt? Waterloo war der Song, mit dem ABBA 1974 den weltweiten Siegeszug in Sachen Musik antrat. Trotz der Trennung im Jahr 1982 sorgen Songs wie "Dancing Queen" oder "Gimme, Gimme, Gimme" noch heute für volle Säle oder hohe Einschaltquoten. Was machen eigentlich Agnetha Fältskog, Björn Ulvaeus, Benny Andersson und Anni-Frid Lyngstad heute?

 

Agnetha Fältskog begeistert mit ihrem Sopran bis heute

Agnetha war in Schweden schon vor der Gründung von ABBA bekannt. Es gibt Soloalben der Schwedin, und auch in einem Musical sang sie. Nach der Trennung der Band nahm Agnetha ihre Solokarriere wieder auf. Drei Alben veröffentlichte sie in der Zeit von 1983 bis 1988. Danach zog sie sich für einige Jahre aus der Öffentlichkeit zurück. Familiäre Todesfälle und problematische Beziehungen hatten Agnetha ausgelaugt. 2004 veröffentlichte Agnetha erneut ein Album, auf dem sie Coverversionen singt. 2008 kam ein "Best Of" von ihr auf den Markt und 2013 endlich ein neues Album.

 

Björn Ulvaeus: der Musical produzierende Gitarrist mit dem großen Herzen

Auch Björn war schon vor seiner Tätigkeit mit ABBA in Schweden bekannt. Das begonnene Jura-Studium brach er ab, um als Gitarrist bei den Hep Stars einzuspringen. Nach der Auflösung von ABBA schrieb er mit seinem Bandkollegen Benny Andersson das Musical "Chess". "One Night in Bangkog" dürfte hinlänglich bekannt sein. Es folgte 1995 noch ein gemeinsam komponiertes schwedisches Musical – "Kristina fran Duvemala". 1999 produzierte Benny "Mamma Mia". Auch das 2013 eröffnete ABBA-Museum verdankt seine Entstehung dem großen Engagement von Björn. Zudem erhielt Björn eine Auszeichnung für seinen humanistischen Einsatz. Im September 2013 erschien die CD zum Musical "Hjälp sökes", die er wiederum mit Benny Andersson erarbeitete.

 

Benny Andersson – der Tausendsassa unter den ABBA-Mitgliedern

Mit Björn arbeitete Andersson schon in der Band Hep Stars zusammen. Seither verbindet die beiden eine tiefe Freundschaft. Mehrere Musicals und CDs entstanden durch die weitere gemeinsame Zusammenarbeit nach ABBA. Außerdem ist Benny – der in seiner Jugend als Teenie-Schwarm galt – Inhaber des schwedischen Labels Mono Music AB. Er nennt das Luxushotel Rival sein eigen wie auch einen Reitstall in der Nähe von Stockholm. Neben den Musicals konzentriert sich Benny musikalisch auf orchestrale Volksmusik, die sich in Schweden mit großem Erfolg verkauft.

 

Frida hat sich weitestgehend aus der Musik zurückgezogen

Nach dem Aus von ABBA verkaufte Frida, die gebürtig Anni-Frid heißt, alle Anteile an den ABBA-Unternehmungen, siedelte nach London um und veröffentlichte das Album "There's something going on". Produzent war Phil Collins. Während dieses Album sehr erfolgreich war, konnte Frida danach nie wieder große Erfolge verbuchen. Wie bei Agnetha verlief das private Leben alles andere als ruhig. In dritter Ehe avancierte Frida zur Prinzessin Reuß von Plauen, verlor aber ihren Ehemann ein Jahr, nachdem ihre Tochter aus erster Ehe bei einem Autounfall tödlich verunglückte, an den Krebs. Seither lebt sie in der Schweiz und in Schweden und engagiert sich für den Umweltschutz. Frida ist die Begründerin der Stiftung "Artister för miljö" (Künstler für die Umwelt).

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