Wagner Airless im Test

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Wagner Airless im Test

Profis lackieren schon lange mit Farbsprühpistolen. Im privaten Bereich und bei Hobbyhandwerkern sind diese hingegen eher selten, was insbesondere am teuren und aufwendigen Equipment liegt. So benötigen Sie nicht nur eine Spritzpistole, sondern auch einen passenden Kompressor für die nötige Druckluft. Eine Alternative bietet die Firma Wagner mit ihren Airless-Farbsprühsystemen. Erfahren Sie, wie sich diese von konventionellen Farbpistolen unterscheiden und wann sich der Kauf lohnt.

 

Wie funktionieren Airless-Farbpistolen von Wagner?

Der Name verrät bereits, dass Airless-Farbpistolen ohne Druckluft arbeiten. Ein Elektromotor baut einen Unterdruck im Farbbehälter auf, der die Farbe durch eine Leitung zur Düse bringt. Dort wird sie mit Druck durch die Düse gepresst und die flüssige Farbe zerstäubt. Es entsteht ein dichter Farbstrahl, mit dem Oberflächen unterschiedlicher Art bemalt werden können. Im Gegensatz dazu arbeiten konventionelle Sprühpistolen mit Druckluft, die der Farbe beim Austreten aus der Düse zugefügt wird. Die Farbtropfen verbinden sich daraufhin mit der Luft und bilden einen Farbnebel. Hieraus ergibt sich ein entscheidender Unterschied zwischen den Airless-Systemen von Wagner und herkömmlichen Farbpistolen: Während der Sprühnebel bei Druckluft-Systemen groß und fein ist, erzeugen Feinsprühsysteme von Wagner einen dichteren Farbnebel.

 

Wagner-Farbsprühsysteme im Praxistest: Wofür eignen sich die Produkte von Wagner?

Aufgrund des dichten Sprühnebels erreichen Sie mit einem System von Wagner einen besonders deckenden Auftrag. Die Geräte eignen sich daher am besten für große Flächen. Umgekehrt gestaltet sich das Lackieren von kleinen und verwinkelten Bauteilen als schwierig: Aufgrund des dichten Farbnebels bilden sich an Ecken und Kanten von Werkstücken schnell Farbnasen. Wer allerdings schon einige Erfahrung mit Farbspritzpistolen hat, der wird auch filigranere Arbeiten mit den Systemen von Wagner bewältigen können.

 

Die Kosten der Produkte von Wagner und ihre Handhabung

Erschwert wird die Handhabung der Systeme von Wagner durch das hohe Gewicht. Dies liegt daran, dass die gesamte Elektronik in der Farbpistole selbst verbaut ist. Bei einem System mit Kompressor ist die Farbspritzpistole hingegen sehr leicht und entsprechend einfach zu bewegen. Auch hier zeigt sich, dass die Farbsprühgeräte von Wagner besser für großflächige Lackierungen geeignet sind. Ein großer Vorteil sind die niedrigen Kosten: Bereits für rund 50 Euro erhalten Sie Wagner-Farbsprühsysteme. Möchten Sie hingegen mit Druckluft lackieren, dann müssen Sie allein für den Kompressor mehrere Hundert Euro einplanen.

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