Übersicht über die wichtigsten Komponenten eines PC-Systems

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Übersicht über die wichtigsten Komponenten eines PC-Systems

Ein herkömmliches PC-System hat ein Gehäuse beziehungsweise einen sogenannten Tower. Diese sind in unterschiedlichen Qualitäten und Preisklassen erhältlich. Da das Gehäuse die feine Elektronik schützt, sollte auf eine stabile Verarbeitung geachtet werden.

 

Das Gehäuse und die Hauptplatine bilden die Grundlagen eines Rechner-Systems

Sie sollten kein zu kleines PC-Gehäuse wählen, damit Sie genügend Platz für alle gewünschten Komponenten haben und sich diese gut kühlen lassen. Je nach Gehäusemodell kann sich die Anzahl der montierbaren Gehäuselüfter unterscheiden. Die zentrale Einheit des eigentlichen Rechners ist das Mainboard – auch Motherboard oder Hauptplatine genannt –, das die restliche Hardware miteinander verbindet. Die Platine sollte je nach User-Ansprüchen genügend Steckplätze für alle weiteren Komponenten haben. Eine zuverlässige Arbeitsleistung ist hier ebenfalls wichtig, da ansonsten das gesamte System gestört ist.

 

Der Prozessor und der Arbeitsspeicher sind die Hauptkomponenten für die Datenverarbeitung

Die Hauptrecheneinheit eines Computers ist der Hauptprozessor – die CPU –, der eng auf das Mainboard abgestimmt sein sollte. Neben Einkernprozessoren gibt es Mehrkernprozessoren, die über mehrere Kerne in einem Chip verfügen. Im Alltag geht die Arbeit mit einem Mehrkernprozessor flüssiger vonstatten als mit einem Einkernprozessor, da die Ressourcen für mehrere Prozesse besser aufgeteilt werden. Der Prozessor sollte mit einem zuverlässigen und der Wärmeentwicklung entsprechenden Kühler versehen sein.
Der Haupt- oder Arbeitsspeicher regelt das Laden von Dateien. Wer Videospiele spielen möchte oder mit großen Dateien arbeitet, sollte einen PC mit großem Arbeitsspeicher besitzen. Für alltägliche Arbeiten und Office-Anwendungen reichen 2 bis 4 Gigabyte Arbeitsspeicher, um bequem arbeiten zu können.

Die Festplatte bietet Speicher, um Dateien abzulegen. Es sind nicht die Festplatten mit dem größten Speicher am besten, da Faktoren wie Lesegeschwindigkeit und die Verarbeitungsqualität eine nicht zu unterschätzende Rolle spielen. Wer etwas mehr Geld für eine hohe Qualität ausgibt, spart sich später eventuellen Ärger durch Festplattenschäden und Datenverluste.

 

Grafikkarten müssen auf das Mainboard passen

Die Grafikkarte regelt die Darstellung und Verarbeitung von Grafiken. Aktuelle Grafikkarten (Stand 2014) sind PCIe-Grafikkarten, ältere Modelle sind beispielsweise AGP-Grafikkarten. Das Mainboard muss über die entsprechenden Steckplätze verfügen, um eine Grafikkarte aufnehmen zu können. Eine Alternative zu Grafikkarten sind OnBoard-Grafik-Chips, die für die normale Benutzeroberfläche und die meisten Multimedia-Inhalte ausreichen. Bei intensiver Nutzung ist eine Grafikkarte empfehlenswert, die mehr Leistung als ihre namensgleichen OnBoard-Chips bietet.

Eine häufig unterschätzte, aber wichtige Komponente ist das Netzteil. Liefert dieses nicht genügend Spannung, kann es zu Abstürzen und Schäden kommen. Wer einen Rechner intensiv nutzen und eventuell aufrüsten möchte, sollte sich Platz nach oben freilassen, um später nicht das Netzteil austauschen zu müssen.

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