Surfen: Basics für Anfänger

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Surfen in Costa Rica: der Weg zum Spot.

Du planst Deine ersten Versuche auf dem Surfbrett? Das Wellenreiten ist eine Kombination aus Kraft, Ausdauer und Technik. Wenn Du demnächst an einem Surfkurs teilnimmst oder das Surfen mit eigener Ausrüstung ausprobieren willst, solltest Du Dich vorbereiten. Mit Schwimmen und Liegestützen kannst Du vorab eine Basisfitness aufbauen, Du wirst sie im Wasser brauchen. 

Wir trafen Sebastian tief im Süden Costa Ricas. Der leidenschaftliche Surfer und digitale Nomade erklärt, worauf Du als Surfanfänger achten solltest und wie Du Dich direkt für das geeignete Surfbrett entscheidest.
Von links nach rechts: Longboard, Funboard für Anfänger und Shortboard für Fortgeschrittene.
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Von links nach rechts: Longboard, Funboard für Anfänger und Shortboard für Fortgeschrittene.

Fast alle machen bei der Materialwahl denselben Fehler und kaufen zu früh ein zu kleines Surfboard. Das Resultat: Frust ohne Ende. Mach Deine Fortschritte nicht auf diese Weise zunichte. Für die Auswahl spielen Körpergröße, Gewicht und Dein Können eine Rolle. Als Anfänger brauchst Du ein langes Brett mit Volumen, der Auftrieb verleiht dem Brett mehr Kippstabilität.
  • Shortboards/ Fish/ Egg: kleine und drehfreudige Bretter ab etwa 5'6 Fuß – und nichts für Anfänger.
  • Guns sind circa 7'0 bis 12'0 Fuß lang: schmaler, länger und schneller als Shortboards – ideal für größere Wellen.
  • Funboards / Mini-Malibus mit einer Länge zwischen etwa 7'3 und 8'6 Fuß: breite Nase, viel Volumen und relativ lang – perfekt für Anfänger.
  • Longboards sind mindestens 9'0 Fuß lang – ideal für Styler, für Anfänger aufgrund der Größe jedoch zu unhandlich.
In Surfschulen kommen sogenannte Softboards zum Einsatz, diese ermöglichen mit besonders viel Volumen schnell erste Erfolge und sind sehr robust.
Emilie hat sich für ein Funboard in der Länge 7‘6 entschieden.
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Emilie hat sich für ein Funboard in der Länge 7‘6 entschieden.

Die Finnen unter dem Brett halten die Spur, ohne kannst Du nicht richtig surfen. Als Anfänger musst Du Dich damit nicht weiter beschäftigen, bei Deinem Surfbrett sollten passende Finnen dabei sein.

Tipp: Planst Du häufiger mit Deinem Surfbrett zu fliegen? Dann wähle ein Brett mit herausnehmbaren FCS-Finnen, andernfalls erhöht sich das Schadensrisiko.

Die Leash: Wie lang soll sie sein?



Die Leash sollte mindestens so lang sein wie das Surfboard.
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Die Leash sollte mindestens so lang sein wie das Surfboard.

Mit der Leash am Fuß bist Du mit Deinem Surfbrett verbunden. Wenn Du fällst, bleibt das Board in Deiner Nähe, die Leash kann Dir in brenzligen Situationen das Leben retten. Für Anfänger sollte die Leash etwas länger sein als das Surfbrett, bei einem Waschgang bleibt das Brett dann in sicherer Entfernung.

Surf Wax für den sicheren Stand auf dem Brett

Ohne Surf Wax sind Surfbretter rutschig und Du findest keinen Halt. Wax ist für kaltes oder warmes Wasser erhältlich, verschiedene Farben und Duftrichtungen werden angeboten, Du hast die Wahl.

Der Neoprenanzug für endlose Sessions

An der Nord- und Ostsee sowie der Atlantikküste schützt Dich ein Neoprenanzug beim Surfen vor der Kälte. Für die Sommermonate reicht meist ein 3-mm-Anzug aus. Im Frühling und Herbst hält Dich ein Wetsuit in 4 mm Dicke warm und für die abgehärteten Surfer im Winter sollte das Neoprenmaterial mindestens 5 mm dick sein. Dann brauchst Du auch eine Kopfhaube, Handschuhe und Schuhe.
Die ersten Male solltest Du vorsichtig sein und einen ruhigen Beachbreak wählen.
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Die ersten Male solltest Du vorsichtig sein und einen ruhigen Beachbreak wählen.

Die Wahl des Surfspots

Über schnelle Erfolge oder frustrierende Misserfolge entscheidet neben der Materialwahl der Surfspot. Mit riesigen Wellen und krasser Strömung willst Du erst mal nichts zu tun haben. Für den Anfang bietet sich ein sicherer Beachbreak an, dort brechen die Wellen auf einer Sandbank und Du musst Dir über Steine oder ein messerscharfes Riff keine Gedanken machen. Die Atlantikküste von Frankreich, Spanien und Portugal bietet an Orten wie Hossegor, Santander und Peniche ideale Bedingungen.

Die Regeln

Du musst unbedingt die Vorfahrtsregeln kennen und beachten, andernfalls kann es schnell gefährlich werden und die anderen Surferinnen und Surfer werden Dich mit sehr bösen Blicken bestrafen. Es gilt:
  • Wer näher am Weißwasser der Welle startet, hat Vorfahrt.
  • Wenn Dir beim Hinauspaddeln ein Surfer auf einer Welle entgegen kommt, musst Du in Richtung Weißwasser ausweichen.
  • Surft bereits jemand eine Welle und Du könntest Dich zwischen ihn und das Weißwasser quetschen, hast Du trotzdem keine Vorfahrt.
Sicherheit hat Vorfahrt: Verinnerliche die Regeln und erkundige Dich über mögliche Risiken im Wasser.
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Sicherheit hat Vorfahrt: Verinnerliche die Regeln und erkundige Dich über mögliche Risiken im Wasser.

Sicherheit für Dich und die anderen

Erkundige Dich immer über mögliche Gefahren im Wasser wie Strömungen, die Auswirkungen der Gezeiten und Felsen. Teilweise kommst Du zwar leicht ins Wasser, der Ausstieg kann später bei anderem Gezeitenstand jedoch plötzlich unglaublich schwer und gefährlich sein.

Paddel niemals direkt hinter einem anderen Surfer hinaus. Gerade Anfänger lassen ihr Brett häufig los, sobald eine Welle kommt. Dann möchtest Du nicht in Reichweite sein.

Und jetzt: Viel Spaß bei der Suche nach der perfekten Welle!



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