Sudoku, Tetris, Jewels – Spiele, die nie aus der Mode kommen

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Sudoku, Tetris, Jewels – Spiele, die nie aus der Mode kommen

Manche Spiele aus den Anfangszeiten des PC erinnern an die kleinen handlichen Spielcomputer aus den achtziger Jahren. Ein kleiner Bildschirm zeigte das minimalistische Spielgeschehen in 2D an. Neben dem Bildschirm waren kleine Knöpfe zur Bedienung angebracht und aus dem Lautsprecher des Geräts erklangen primitive piepende Geräusche. Spiele wie "Tetris" stammen aus der Zeit der kleinen Handcomputer oder erinnern zumindest daran. Vielleicht sind sie auch gerade deswegen zu regelrecht kultigen Klassikern geworden, welche auch heute noch jede Generation begeistern können. Dabei macht möglicherweise gerade die Einfachheit der Spiele den Reiz aus. Mit dem Spiel "Minecraft" erfuhren diese auf extremen visuellen Minimalismus reduzierten Spiele ein großes Revival. Doch es sind nicht nur die kleinen und einfachen Spiele, die zu großen Klassikern geworden sind und auch heute noch so beliebt sind wie anno dazumal. Erleben Sie in diesem Ratgeber die Welt der minimalen und bombastischen Klassiker. 

"Sudoku" - das berühmte Zahlenrätsel ist immer wieder eine Herausforderung

Kaum ein Spiel mutet so simpel an wie "Sudoku". Im Jahr 1979 erschien dieses Rätsel zum ersten Mal in einer amerikanischen Zeitschrift unter dem Namen "NumberPlace". Erst fünf Jahre später wurde es in Japan als "Sudoku" berühmt und hat von dieser Popularität bis heute absolut nichts eingebüßt.

So geht's

Das Prinzip des Spiels ist dabei recht einfach. Ein Feld für "Sudoku" besteht in der Regel aus einem Quadrat. Dieses Viereck ist wiederum in 9 mal 9 quadratische Felder unterteilt. Also gibt es insgesamt 81 kleine Felder, die zudem in 9 Blöcke zu je 3 mal 3 Feldern aufgeteilt sind. Innerhalb dieses Gitterkonstrukts ist es nun Ihre Aufgabe, aus den spärlich vorgegebenen Zahlen fertige Zahlenreihen aus den Ziffern von 1 bis 9 zu bilden. Dabei darf in jeder waagerechten und senkrechten Reihe sowie in jedem Block jede Zahl nur ein einziges Mal vorkommen. Die sich Ihnen bietenden Möglichkeiten können Sie aus den vorgegebenen Zahlen ableiten. Der Schwierigkeitsgrad wird dadurch erhöht, dass immer weniger Ziffern vorgegeben werden, wodurch das Erraten der fehlenden Zahlen natürlich jeweils um ein Vielfaches schwieriger wird. Die Anzahl der Felder kann bei manchen Varianten des "Sudoku" variieren. So kann es auch Rätsel dieser Art mit weniger oder sogar mit mehr Feldern und Blöcken geben.

Entwickelt wurde "Sudoku" damals lediglich als gedrucktes Rätsel für Zeitschriften. Später wurde es als Brettspiel sehr erfolgreich. Schnell entwickelte es sich jedoch auch zu einem Klassiker auf dem elektronischen Markt. So gibt es heute zahlreiche "Sudoku-Computer", auf denen Sie das Spiel spielen können, ohne dafür die Zahlen aufschreiben zu müssen. Zudem ist so ein Computer in der Lage, Ihnen unzählige Varianten des Spiels mit verschiedenen Vorlagen zu bieten. Daraus ergeben sich unendlich viele Möglichkeiten zum Erraten der richtigen Zahlenreihen. Einer der Gründe des großen Erfolges dürfte neben dem Spielspaß auch das Training des Gehirns und die Entwicklung des logischen Denkens sein.

"Tetris" - bringen Sie in diesem Kultspiel die Blöcke in die richtigen Positionen

Einen wahren Siegeszug konnte das Spiel "Tetris" von seiner ersten Veröffentlichung im Jahre 1984 an feiern. Das Spiel eines russischen Entwicklers konnte über Jahrzehnte die Massen begeistern und ist auch heute noch eines der beliebtesten Spiele überhaupt. Dabei macht auch hier womöglich wieder die Einfachheit den Grund des großen Erfolges aus. Der Höhepunkt des Erfolgs von "Tetris" begann jedoch ab dem Zeitpunkt, als "Tetris" von Nintendo für den Gameboy erschien. Seither ist das Spiel sozusagen allgegenwärtig.

So geht's

Ihre Aufgabe besteht in "Tetris" darin, die von oben über den Bildschirm schwebenden Blöcke in eine Reihe zu bringen. Dies klingt zunächst einfach. Doch die Blöcke besitzen sieben verschiedene Formen und auch verschiedene Farben. Die unterschiedliche Formgebung der Blöcke erschwert Ihr Unterfangen, die Blöcke zu einer Reihe zu formen. Um Ihre Aufgabe dennoch meistern zu können, sind Sie bei "Tetris" in der Lage, die einzelnen Blöcke jeweils um 90° zu drehen und waagerecht über den Bildschirm zu bewegen. So können Sie versuchen, die Blöcke perfekt zu positionieren. Eine weitere Schwierigkeit besteht darin, dass Sie die Blöcke zwar waagerecht bewegen, jedoch ihren Sturz nicht aufhalten können. Auch der Bildschirm wird sich nicht erweitern, wenn er mit Blöcken überfüllt ist. Das heißt, dass Sie immer weniger Platz auf dem Spielfeld haben, je mehr Blöcke sich stapeln. Sie müssen also schon von vornherein versuchen, immer wieder eine waagerechte lückenlose Reihe zu bilden. Diese verschwindet dann, Sie bekommen Punkte und zusätzlichen Platz, um weiter agieren zu können. Schaffen Sie es, mehrere Reihen gleichzeitig zu bilden, bekommen Sie dafür eine höhere Punktzahl. Nach einer bestimmten Anzahl von entfernten Reihen erhöht sich als weiterer Schwierigkeitsgrad die Fallgeschwindigkeit der Blöcke. Sie benötigen also einen recht hohen Grad an Geschicklichkeit respektive können Sie diesen durch "Tetris" auch ausbauen. Erreicht der Turm aus nicht abgetragenen Blöcken den oberen Spielfeldrand, ist das Spiel beendet und Sie haben verloren. So gesehen erreicht "Tetris" durch sehr wenig Aufwand einen extrem hohen Wert an Spaß und Spannung.

"Jewel" - ein Puzzlespiel in vielen Variationen

Wenn Sie schon von "Tetris" in hohem Maße begeistert werden konnten, wird Ihnen mit Sicherheit auch ein weiterer Klassiker namens "Jewel" gefallen. Dieses typische "Drei-Gewinnt-Spiel" gibt es bereits in sehr vielen verschiedenen Variationen, so dass Ihnen auch innerhalb des "Jewel"-Universums jede Menge Vielfalt geboten wird.

So geht's

Das Prinzip des Spiels ist an sich jedoch noch immer dasselbe oder zumindest sehr ähnlich zur Urversion von "Jewel". Ähnlich wie in "Tetris" müssen Sie auch in "Jewel" bestimmte Körper in eine Reihe bringen, damit Sie im Spielverlauf voran kommen können. Bei diesen Körpern handelt es sich um wunderschöne Edelsteine, die sich in Form und Farbgebung voneinander unterscheiden. Anders als in "Tetris" fallen diese Steine jedoch nicht von der oberen Bildschirmkante zur unteren. Stattdessen liegen die Steine bereits in einem abgesteckten quadratischen Bereich. Ihre Aufgabe besteht darin, Steine zu finden, welche die gleiche Form und Farbe besitzen und direkt neben- oder untereinander liegen. Diese markieren Sie und sorgen somit dafür, dass sie verschwinden und neue Steine nachrücken. Für jedes erfolgreiche Markieren bekommen Sie eine bestimmte Anzahl von Punkten.

Das ist wie gesagt das Grundprinzip. In den zahlreichen Fortsetzungen und Adaptionen wird dieses Prinzip noch um zusätzliche Herausforderungen erweitert. So können Sie zum Beispiel im Spiel "Jewel Quest" für Nintendo DS zahlreiche Aufgaben erledigen, die Ihnen innerhalb des Spielflusses immer wieder gestellt werden. Das heißt, dass das Spiel sich nicht mehr auf das Finden von nebeneinander gelagerten Juwelen beschränkt, sondern weitaus vielfältigere Herausforderungen bietet, wie etwa einen bestimmten Stein in einer vorgegebenen Anordnung zu finden oder verschiedene Konstrukte zu markieren. Damit wird "Jewel" zu einem umfangreicheren Spiel, das nicht nur ungeheuren Spielspaß bietet, sondern auch ein recht großes Suchtpotenzial hat. 

"Schach" wird immer ein beliebtes Spiel bleiben

Es gehört wahrscheinlich zu den beliebtesten Spielen überhaupt. Und dabei sind sämtliche Spielmöglichkeiten - von auf Papier gezeichnetem Käsekästchen bis zum modernsten PC-Spiel - mit einbezogen. "Schach" ist eines der ältesten heute noch gängigen Spiele. Es wurde bereits vor mindestens 1400 Jahren in Indien als "Chaturanga" entwickelt und über die Perser und Araber bis nach Europa verbreitet, wo es seit dem dreizehnten Jahrhundert gespielt wird. Das heißt, dass Schach für eine Erfolgsgeschichte steht, an die Spiele wie "Sudoku", "Tetris" oder "Jewel" nicht einmal annähernd herankommen könnten.

Bei "Schach" handelt es sich ursprünglich um ein Brettspiel aus Holz, Zinn oder in antikem Design, das mit dem Aufkommen der Videospiele in den siebziger Jahren auch relativ schnell elektronisch adaptiert wurde. Heutzutage gibt es dieses klassische und kultivierte Spiel demzufolge natürlich auch für den PC.

So wird Schach gespielt

"Schach" wird im Allgemeinen als "Das Spiel der Könige" bezeichnet, was bereits viel über den Inhalt des Spiels aussagt. Es handelt sich um ein reines Zwei-Personen-Spiel. Jede Person steht für ein Volk. Diese beiden Völker, im Spiel durch schwarze und weiße Figuren zu unterscheiden, befinden sich im Krieg. Beide Könige schicken jeweils ihre Mannen voran, um den Gegner durch möglichst kluge Züge zu überlisten und ihn am Ende zu besiegen. Dies geschieht dadurch, dass der gegnerische König "matt" gesetzt wird. Das heißt, dass er sich nicht mehr bewegen kann, ohne von einer gegnerischen Figur beim nächsten Zug geschlagen zu werden. Darum ist es beim Schach das oberste Gebot, den eigenen König möglichst effektiv zu schützen. Der König verfügt dabei über unterschiedlich privilegierte Krieger, die über meist eingeschränkte Bewegungsmöglichkeiten verfügen. Die Bauern können beispielsweise ein Feld nach vorn oder diagonal vorrücken, aber nicht mehr zurückweichen. Ein Turm kann das ganze Feld überspringen - allerdings nur vertikal in seiner Linie und nicht diagonal. Dies kann dagegen der Läufer tun. Ein Pferd schlägt einen Haken und die Dame ist nahezu allmächtig. "Schach" ist also ein kluges Strategiespiel, das viel Taktik und Geduld erfordert. Ein echter Klassiker, der niemals aus der Mode kommen wird und zudem auch noch die Sinne schärft.

"Monopoly" - werden Sie zum Großinvestor

Es gehörte vor allem in den achtziger Jahren zu den beliebtesten und erfolgreichsten Gesellschaftsspielen. Die Rede ist von "Monopoly", einer ausgefeilten und herausfordernden Wirtschaftssimulation, die als Brettspiel für gewöhnlich auf maximal vier Personen ausgelegt war. Doch auf Partys war diese Einschränkung meist kein Hindernis, so dass sich auch schon mal Teams bildeten, die gegeneinander antraten. Beim Sprung vom klassischen Brettspiel auf den PC hat sich eigentlich nicht viel am Spiel selbst geändert.

Darum geht es bei Monopoly

Als wirtschaftlich versierter Investor haben Sie bei "Monopoly" nur ein einziges Ziel vor Augen. Sie möchten sich so erfolgreich wie möglich ganz nach oben arbeiten und Ihre Gegner in den Bankrott treiben. Dies kann Ihnen gelingen, indem Sie gerissen und taktisch klug eine Straße nach der anderen aufkaufen, wenn Sie sie gerade betreten und Ihr Vermögen dies zulässt. Jeder Durchreisende hat nun auf Ihrer Straße Wegzoll zu zahlen. Ihre Einkünfte erhöhen Sie, indem Sie zielgerichtet zusammengehörige Straßen aufkaufen, bei deren Gesamtbesitz Sie mehr Zoll fordern können. Häuser und Hotels erhöhen die Preise des Zolls zu Ihren Gunsten. Gleichzeitig sollten Sie es vermeiden, die Straßen der anderen zu betreten. Natürlich kann man auch untereinander handeln und Straßen tauschen. Verlieren Sie jedoch nie das Ziel aus den Augen, die anderen in den Ruin zu treiben. Und meiden Sie das Gefängnis.

 

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