Solaranlagen und kein Ende.......

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Meine Tipps sollen als Entscheidungshilfe dienen....
Ich werde daher keine Empfehlungen zu Firmen oder ähnlichem machen. Meine Hilfe beruht auf den Erfahrungen, die seit 14 Jahren als Betreiber gesammelt habe.
Meine erste Solaranlage habe ich 1993 für Warmwasser und Heizungsunterstützung geplant und gebaut. Mit einfachen Solarplatten. Der Preis dafür war damals noch sehr hoch. Die Fläche beträgt ca. 22 m² und heizt einen 900 Liter Warmwasserboiler auf, danach kommt der Pufferspeicher für die Heizung dran ( 1000 Liter). Die Anlage wurde für 10 Personen ( 2,5 Wohnungen) geplant.
Im Vergleich zu den entstanden Kosten würde ich eine solche Anlage nicht mehr instalieren. Der Grund liegt darin, das ich bei Sonne zwar viel Wärme habe, aber diese meistens dann auch nicht "verbrauchen" kann. Bei wolkigen Himmel ist die Leistung mehr als dürftig.
Alternativ gab und gibt es Solarplatten mit sogenannten Vakuumröhren. Aus meinen Erfahrungen bei meinen Nachbarn sind diese zwar effektiver in der Gewinnung von Wärme, aber auch sehr empfindlich und haben eine viel zu hohe Störanfälligkeit. Regelmäßig gehen die Vakuumröhren kaputt oder werden durch Hagel zerschlagen.
Dann im Jahr 2002 habe ich eine Solaranlage für Strom auf das Garagendach montiert. Nennleistung 4,7 KW/p. Der Preis der Anlage betrug mit sturmsicherer Befestigung ca. 50.000 Euro. Diese Anlage wurde zu 100% fremdfinanziert über KfW Darlehen. 1000 Dächer Programm zu 1,99 % Zins.
Der Jahresertrag liegt derzeit bei 3333 Euro pro Jahr, wird vollständig in das Netz eingespeist, eigener Strom wird zurückgekauft. Die Anlage ist im Prinzip wartungsfrei, allerdings sollten die Module je nach Verschmutzung gereinigt werden.  Jeder kann selbst rechnen, das es lange dauert, bis sich die Anlage abzahlt. Es ist halt ein gutes Abschreibungsgeschäft, da es die Lohn bzw. Einkommenssteuer über die Abschreibung drückt und zum anderen noch in der Rente was zurückkommt.

Ich selbst bin momentan dabei, ein Blockheizkraftwerk zu planen und zu installieren.
Momentan kann ich wahlweise mit Heizöl oder Holz / Kohle heizen. Mit dem PÖL - BHKW möchte ich meinen Strombezug minimieren und als Abfallprodukt die Wärme zur Heizung verwenden.
Mit dem Umbau soll nächstes Jahr begonnen werden und im Jahr 2009 soll die Anlage voll laufen.
Da ich in der Nähe einen Landwirt habe möchte ich ein Aggregat mit Planzenöl betreiben, um unseren Landwirten eine weitere Einahmequelle zu bringen. Dieses BHKW wird im Gesetz auch besonders vergütet, so wird zum Bsp. der eingespeiste Strom mit zur Zeit 19 cent. bezahlt und nicht mit ca. 6 cent, bei Erzeugung mit Heizöl oder Gas.
Wer einen Gasanschluß schon hat, sollte diesen bevorzugen, da Motoren mit Gas eine wesentlich längere Lebensdauer haben.

MFG
Berthold2602



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