So gelingen Ihre Fotos mit dem Smartphone

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Ihr Smartphone ist das eine Gerät, das Sie nahezu garantiert überallhin mitnehmen. Moderne Smartphones sind mit immer besseren Kameras ausgestattet und daher nicht länger zweite Wahl hinter der Kompaktkamera – zumindest dann, wenn Sie mit der richtigen Anwendung vertraut sind.

              
                iPhone 5S                                     Samsung Galaxy S5                                   Nokia Lumia
iPhone 5S Samsung Galaxy S5 Nokia Lumia



 



Mit den richtigen Tipps und Tricks können Sie das Beste aus der Kamera Ihres Telefons herausholen und überall ausgezeichnete Bilder aufnehmen. Daher haben wir einige wichtige Hinweise für Sie zusammengestellt, deren Berücksichtigung Ihnen dabei hilft, die Kamera Ihres Smartphones optimal einzusetzen. Außerdem sehen wir uns 3 der besten Smartphones zum Fotografieren an und vergleichen ihre Funktionen.
 

Querformat verwenden
Querformat
Auch wenn es am Fotografieren im Hochformat nichts auszusetzen gibt, werden die meisten Bilder traditionell im Querformat aufgenommen. Wenn Sie ein Gruppenbild aufnehmen oder eine Landschaft fotografieren, vergessen Sie nicht, Ihr Telefon zur Seite zu drehen.
 




Nicht zoomenZoom
Zwar können Sie auf Ihrem Smartphone-Display ein Bild heranholen, indem Sie den Bildausschnitt durch Aufziehen mit den Fingern vergrößern, jedoch ist diese Vorgehensweise nicht empfehlenswert. Smartphones verwenden einen digitalen Zoom, d. h., das Bild wird digital vergrößert, anstatt über die Optik näher an das Geschehen heranzurücken. Das Ergebnis ist eine verschlechterte Bildqualität. Vermeiden Sie also den digitalen Zoom.

Rücken Sie stattdessen entweder näher an das Motiv heran, bevor Sie das Bild aufnehmen, oder machen Sie nach der Bildaufnahme Gebrauch von der Möglichkeit des manuellen Zuschneidens und Zoomens.
 
Nachbearbeiten
Trotz zahlreicher Aufnahmefilter, die Sie verwenden können, und vieler Apps, die zu diesem Zweck konzipiert wurden, ist es besser, diesbezüglich nicht über die Stränge zu schlagen. Für die meisten Motive empfiehlt es sich, ein einfaches Bild aufzunehmen und dieses nachzubearbeiten. Es gibt zahlreiche Smartphone-Apps für die Bildbearbeitung, wobei das hervorragende Adobe Photo Express eine gute Wahl darstellt.

Blitzlicht ausschalten
Blitzlicht
Smartphones lieben anscheinend das Blitzlicht, jedoch sind die Ergebnisse alles andere als perfekt. Rote Augen und ein unnatürlicher Glanz verunstalten Ihre Fotos.

Verwenden Sie das Blitzlicht besser sparsam und nur dann, wenn es keine andere Alternative gibt. Generell tun Sie besser daran, die Blitzfunktion auszuschalten. 



Drittel-Regel
Nur weil Sie ein Smartphone statt einer richtigen Kamera verwenden, bedeutet das nicht, dass Sie eine gute DrittelregelBildkomposition außer Acht lassen sollten.

Smartphone-Kamera-Apps verfügen in der Regel über die Option, das Raster einzuschalten, welches den Bildschirm in 9 Felder unterteilt. Sie können die Linien, die die einzelnen Felder trennen, für die Bildkomposition mithilfe der Drittel-Regel verwenden.

Bei dieser Kompositionsmethode richten Sie Objekte an den Orientierungslinien und Schnittpunkten aus. Beispiel: Bei einer Landschaftsaufnahme richten Sie den Horizont an der obersten oder untersten waagrechten Linie aus.

Zum Fokussieren antippen
FokusAuch wenn Ihr Smartphone es Ihnen leichtzumachen versucht, indem es auf Menschen und Objekte fokussiert, die es für interessant erachtet, macht es dabei häufig Fehler. Glücklicherweise liegt bei den allermeisten Smartphones die Kontrolle in Ihren Händen.

Überlassen Sie nicht der App die Kontrolle, sondern tippen Sie einfach auf den Teil des Displays, der Sie interessiert. Die Kamera stellt sich dann auf den entsprechenden Bildausschnitt ein.
So können Sie beim Fotografieren außerdem Zeit sparen. Sie können den für Sie interessanten Bereich antippen, damit die Kamera sich auf diesen fokussiert. Wenn Sie den Auslöser drücken, reagiert Ihr Smartphone schneller, da es bereits scharf gestellt ist.
 

AE/AF-Sperre
Die Sperre für die automatische Belichtung/automatische Fokussierung ist eine ausgezeichnete Methode für die AE/AFBildaufnahme. Hierbei werden die Belichtungs- und Schärfenwerte der Kamera gespeichert/gesperrt.

So können Sie mehrere Aufnahmen in rascher Abfolge tätigen, ohne dass sich etwas an den Einstellungen ändert. Auf diese Weise muss die Kamera nicht vor jeder Aufnahme neu fokussieren und die Szene ausmessen.
Je nach Betriebssystem kann dieser Modus auf unterschiedliche Weise eingeschaltet werden. Bei iOS durch Antippen und Halten des Displays, bei Android durch Drücken und Halten des Auslöseknopfs.
 

3 der besten Smartphones zum Fotografieren


Apple iPhone 5S

iPhone 5sDas gefällt: Großartige Bilder, toller Burst-Modus, große Auswahl an Apps.
Worauf Sie achten sollten: Die Bilder haben nicht die höchste Auflösung.
 
Das neueste und beste Smartphone von Apple wartet mit einigen Tricks auf. Erstens verwendet der Sensor große Pixel, um die Leistung bei schwacher Beleuchtung zu verbessern. Zweitens verleiht der Bildprozessor dem Telefon einen unglaublichen Burst-Modus: Wenn Sie den Auslöser gedrückt halten, können Sie so viele Bilder in rascher Abfolge aufnehmen, wie Sie möchten.
 
Der 8-Megapixel-Sensor erzeugt gut belichtete Fotos, und ein hervorragender Panoramamodus ist in die Kamera integriert. Zusätzlich wartet das Gerät mit einem cleveren Doppelblitz auf, mit dem Sie natürlich wirkende Bilder aufnehmen. Darüber hinaus bietet der Apple App Store eine riesige Auswahl an Foto- und Bildbearbeitungs-Apps.

 

Samsung Galaxy S5

Galaxy S5Das gefällt: Bilder mit hoher Auflösung, großartige Belichtung, große Auswahl an Android-Apps.
Worauf Sie achten sollten: Verstärktes Bildrauschen bei schwacher Beleuchtung.
 
Samsung hat die Kamera für sein neuestes Smartphone deutlich verbessert. Der 16-Megapixel-Sensor sorgt für klare, detailgetreue Aufnahmen. Dank der ISOCELL-Technologie geht weniger Licht zwischen den einzelnen Pixeln verloren, was zur Verbesserung der Bildqualität beiträgt. Eine smarte Benutzeroberfläche, gut belichtete Aufnahmen und ein heller Blitz sorgen dafür, dass Sie bei sämtlichen Lichtbedingungen fotografieren können. Der eine kleine Punkt, den wir beanstanden, ist die Tatsache, dass das Bildrauschen bei schwacher Beleuchtung merklich zunimmt.
 
Dank der zahlreichen für Android erhältlichen Apps können Sie im Fotografiebereich noch sehr viel mehr erreichen, indem Sie das Telefon mit neuer Software für die Bildaufnahme und -bearbeitung erweitern.

 

Nokia Lumia 1020

Lumia 1020Das gefällt: Sehr hohe Auflösung, fantastische Bildqualität.
Worauf Sie achten sollten: Ist mit Windows Phone 8 ausgerüstet, welches eine geringe Auswahl an Apps bietet.
 
Das Nokia Lumia 1020 sucht unter den Smartphones seinesgleichen. Sein PureView-Kamerasensor ist ungefähr zweimal so groß wie die in anderen Smartphones verwendeten Kamerasensoren. Außerdem wartet das Gerät mit der enormen Auflösung von 41 Megapixeln auf – mehr als die meisten Digitalkameras.
 
Nokia lässt Sie die volle Bildauflösung speichern, gibt aber auch einfachere 5-Megapixel-Bilder aus, die besser zum Weiterleiten geeignet sind. Aber auchdas kleinere Bild kann sich die Details der Aufnahme mit voller Auflösung zunutze machen, um Rauschen zu reduzieren und bessere Fotos bei schwacher Beleuchtung zu ermöglichen. Die Ergebnisse sind einfach unglaublich. Da das Gerät außerdem über einen RAW-Modus verfügt, ist es wahrlich ein Smartphone für Fotoliebhaber.
 

Vergleichstabelle 
 

 

Apple iPhone 5S

Samsung Galaxy S5

Nokia Lumia 1020

Bildschirmgröße und -auflösung (Pixel)

4in, 1,136 x 640

5.1in, 1,920 x 1,080

4.5in, 1,280 x 720

Größe (mm) u. Gewicht

123.8 x 25.6 x 7.3, 112g

142 x 73 x 8.1, 145g

130 x 71 x 10, 158g

Betriebssystem

iOS 7.1

Android 4.4 (KitKat)

Windows Phone 8S

Speicherkapazität

16/32/64GB je nach Version

16/32GB-Versionen erhältlich (microSD-Kartenschlitz für Erweiterung)

32GB

Kameraauflösung

8 megapixel

16 megapixel

41 megapixel

 
 
 
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