Schützende Möbelgleiter und Untersetzer finden

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Möbelgleiter und Untersetzer – die unscheinbaren Beschützer

Möbelgleiter und Möbeluntersetzer vereinfachen nicht nur das Verrücken schwerer Möbel ohne Abreibungsspuren zu hinterlassen, sie verringern auch Lärmbelästigungen durch z. B. das Verrücken von Stühlen und reduzieren die Abnutzungserscheinungen auf empfindlichen und – bei hoher Belastung – auch auf widerstandsfähigen Bodenbelägen. Möbelgleiter und Untersetzer sind in zahlreichen Varianten zu finden. Egal ob für den Hausgebrauch oder das Büro, egal ob unauffällig unsichtbar oder dekorativ sichtbar, die individuellen Möglichkeiten, Möbelgleiter und Möbeluntersetzer einzusetzen, sind zahlreich.

Weniger ist manchmal mehr – der Möbelgleiter

Möbelgleiter sind in der Regel auf den ersten Blick nicht sichtbar, dafür aber umso spürbarer, sprich nützlicher. Ihre Aufgabe ist das Reduzieren von Lärm und das widerstandslose Gleitenlassen von beweglichen Möbelstücken. Schiebt man beispielsweise einen Aluminiumstuhl über eine harte Oberfläche, übersteigt die dabei entstehende Lautstärke potenziell die einer laufenden Kettensäge. Ein unscheinbarer Möbelgleiter kann in diesem Fall bereits Abhilfe schaffen.
Ein anderes Beispiel ist das Verrücken eines hölzernen Beistelltischs mit Kaffee oder Tee über einen Teppichboden: Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird ein Teil des Getränks durch die ruckartigen Bewegungen auf dem Teppich landen. Durch die Verwendung von Metallgleitern kann dies vermieden werden. Die runden Kanten und das glatte Material lassen den Beistelltisch mühelos über die Kunstfasern oder Wolle gleiten. Die Möbelgleiter sind in vielen Farben, Formen, Materialien und mit verschiedenen Befestigungsmöglichkeiten erhältlich. Besonders beliebt sind sie unter viel bewegten Gegenständen wie den oben erwähnten Stühlen oder Beistelltischen.

Aus welchem Material sollte der Möbelgleiter bestehen?

Damit der Möbelgleiter auch seinen Aufgaben gerecht werden kann, muss zunächst einmal der zu schützende Boden betrachtet werden. Für welchen Raum benötigen Sie die Möbelgleiter? Auf welchem Bodenbelag wird das Möbelstück stehen, rollen oder verschoben werden? Ist diese Frage eindeutig beantwortet, so kann im Fall eines Teppichbodens einfach eins der angebotenen Modelle ausgesucht werden.

Möbelgleiter aus Kunststoff, Gummi und Kork

Jedoch sollte auch hier der Verwendungszweck berücksichtigt werden. Das Wort „Gleiter” vermittelt bereits den vorherbestimmten Zweck: Möbelstücke über den Bodenbelag gleiten zu lassen. So bieten sich auf widerstandsfähigen Fliesen Möbelgleiter aus Kunststoff an, sofern das bestückte Möbelstück viel bewegt werden soll – beispielsweise ein Stuhl. Soll das Objekt mithilfe des Gleiters jedoch festgesetzt werden, z. B. ein großer Blumentopf, ist ein Gleiter aus Gummi empfehlenswert. Soll das Möbelstück, etwa ein Beistelltisch, ab und an problemlos auf den Fliesen verschoben werden, sollte auf einen Möbelgleiter aus Kork zurückgegriffen werden.

Möbelgleiter aus Filz

Solche Überlegungen finden natürlich nicht nur bei einem Bodenbelag aus Fliesen statt, sondern auch bei allen anderen Belägen. So bieten sich z. B. für ein lautloses und störungsfreies Verschieben von Beistelltischen auf Parkett Möbelgleiter aus Filz an.

Grundsätzlich lässt sich für jeden Belag, egal ob Teppich, Parkett, Laminat, Stein, Granit, Fliese, Beton, usw. ein passender Möbelgleiter finden, der die drei Hauptfunktionen erfüllt: Lärm zu reduzieren, Abnutzungen zu vermeiden und das Möbelstück leichter über den Boden gleiten zu lassen.

Hat man sich schließlich über den Bodenbelag und Verwendungszweck auf das Material des Möbelgleiters festgelegt, kann man sich dem Möbelstück zuwenden.

Kleben, Klicken, Schrauben, Stecken – welcher Möbelgleiter passt zu welchem Möbelstück?

Bei jedem Möbelstück existieren verschiedene Möglichkeiten, die Gleiter zu befestigen. Zum Teil gibt es indirekte Vorgaben durch die Gestaltung der Möbel, wie etwa bei den Füßen einiger Stühle, welche über ein einfaches Steckprinzip befestigt werden.

Steck- und Klickgleiter

Steckgleiter für runde, ovale oder eckige Fußformen werden mithilfe des Schlüssel-Schloss-Prinzips einfach in das offene Aluminiumrohr hineingesteckt. Die palmenartig aufgebauten Gummistecker drücken sich gegen die Innenwand des Aluminiumrohres und erreichen so ihren Halt. Ähnlich verhält es sich mit der Variante des Festklickens, welche ebenfalls für die Aluminiumbeine einiger Tische und Stühle geeignet ist. Steckgleiter und Klickgleiter sind einfache und unkomplizierte Methoden der Befestigung, die keine weiteren Hilfsmittel wie Hammer, Schraubendreher oder Klebemittel benötigen. Sie sind ideal geeignet für alle Möbelstücke, deren Beine oder Füße hohl sind. Dabei spielt die Form kaum eine Rolle, da das große Angebot an Steckgleitern die kreativen Schöpfungen der Möbelindustrie weitgehend abdeckt. Die Nutzung der Steck- und Klickgleiter ist nicht auf Möbelstücke aus Aluminium beschränkt.

Schraub- und Nagelgleiter

Glatte Holzfüße von Wohn-, Ess- oder Küchentischen benötigen hingegen eine andere Form der Befestigung. Hier ist es jedem selbst überlassen, ob die Gleiter in das Holz genagelt oder mithilfe der Schraubgleiter befestigt werden sollen. Auch bei den Schraub- und Nagelgleitern gilt, dass die Art des Gleiters nicht vom Material des Möbelstücks abhängig ist. Selbstverständlich lässt sich der Schraubgleiter auch bei Kunststoffmöbeln verwenden – zum Beispiel, um das kratzende Geräusch von Kunststoffstühlen auf Waschbetonplatten zu dämmen. Hier sollte jedoch im Fall des klassischen weißen Terrassen- oder Gartenstuhls, deren dreiseitig geformten Füße üblicherweise an einer Seite offen sind, mit einer Mutter gegenstabilisiert werden. Ob das dann noch den optisch erwünschten Vorstellungen entspricht, bleibt allerdings fraglich.

Gelenk- und Klebegleiter

Zu berücksichtigen ist auch die Möglichkeit, Gleiter mit Gelenken zu verwenden. Die Verwendung von Gelenkgleitern unter Stühlen bietet durch die gewonnene Flexibilität zusätzlichen Sitzkomfort und schont zugleich Boden und Gehör. Klebegleiter empfehlen sich bei nicht oft zu bewegenden Möbelstücken, da sie sich leichter ablösen. Diese Eigenschaft macht sie vorteilhaft für Möbelgleiter, an deren Notwendigkeit oder Funktionstauglichkeit noch Zweifel bestehen, da sie sich ohne Blessuren – wie etwa ein durch Schrauben oder Nägel verursachtes Loch – wieder entfernen lassen. Aus demselben Grund sind sie auch ideal für antike Möbel oder Erbstücke, deren Wert nicht durch die Nutzung von Möbelgleitern geschmälert werden soll. Denkbar ist ihre Verwendung auch an oben aufgeführtem Gartenstuhl. Hier wäre zwar die häufige Nutzung ein Gegenargument, für eine Sommersaison sollte die Ausdauer der Klebegleiter jedoch genügen.

Es gibt jedoch auch Möbelstücke, die den Möbelgleiter überfordern oder die durch die Verwendung dieser Schutzgegenstände aufgewertet werden können.

Möbeluntersetzer – darf es ein bisschen mehr sein?

Möbeluntersetzer finden ihre Verwendung unter außergewöhnlichen Formen von Tisch-, Stuhl- oder Bettbeinen, unter besonders schweren Gegenständen zur Gewichtsverteilung oder an dekorationswürdigen oder –bedürftigen Möbelstücken. Erhältlich sind sie in unauffälligen Farben, Formen und Materialien aber auch mit elegantem aufwertendem Charakter als Dekorationsartikel in der Unterkategorie Möbelzubehör.

Die verschiedenen Materialien reichen von Acryl über Glas, bis hin zu Filz und Moosgummi. Die Produktpalette ist variantenreich, um den individuellen Geschmack zu bedienen und um jeder Anforderung gerecht zu werden. Auch hier ist nicht nur das Auge, sondern auch das Ohr gefragt. So mag ein Metalluntersetzer auf Granit keine Abnutzungserscheinungen hervorrufen und auch noch einen eleganten oder futuristischen Anblick bieten, spätestens beim Verrücken wird sich hier jedoch das Gehör bemerkbar machen. Wer in diesem Fall mehr Wert auf das Äußere als auf den Nutzen legen möchte und das Möbelstück aber trotzdem noch bewegen will, kann fast alle Möbeluntersetzer mit selbstklebenden Möbelgleitern bestücken – im passenden Material.

Möbeluntergrund Laminat

Folgt man in erster Linie dem Nutzen, also der Lärmminderung und Schonung der Bodenbeläge, betrachtet man zunächst den jeweiligen Boden. Ist der betroffene Raum beispielsweise mit dem Klassiker Laminat ausgelegt, sind genügend Auswahlmöglichkeiten vorhanden.

Teppich und Parkett

Doch auch andere Bodenbeläge wie Teppich und Parkett benötigen Schonung durch Materialien wie Acryl und Glas beziehungsweise dem parkettschonenden Material Filz. Die widerstandsfähigen Beläge Stein und Granit benötigen weniger Schutz vor Abreibungsspuren. In diesem Fall sollen die Lärmminderung und der Schutz der Möbelstücke im Vordergrund stehen. Hierzu können die Möbeluntersetzer aus den Materialien Moosgummi, Filz oder weichem Kunststoff bestehen. Im Endeffekt wird bei Möbeluntersetzern jedoch wahrscheinlich die Optik entscheiden, da dieses Produkt allein durch seine Größe selten unter einem Möbelstück verschwindet, sondern es nach Möglichkeit dekorativ aufwertet.

Gewicht des Möbelstücks berücksichtigen

Um den eigentlichen Nutzen weiterhin gewährleisten zu können, bieten sich hier die oben bereits erwähnten Kombinationen von Untersetzer und Möbelgleiter an. Zur Verdeutlichung dient das folgende Beispiel: Ein antiker schwerer Holzschrank soll auf einem Teppich platziert werden. Es ist absehbar, dass sich die fein auslaufenden Holzfüße im Teppich nachhaltig abdrücken werden. Also wird ein Acryl- oder Glasuntersetzer in passender (eckiger, ovaler oder runder) Form unter jeden der 4 Füße platziert. Diese verteilen das Gewicht auf eine größere Fläche, deren Abdrücke sich später leichter wieder entfernen lassen. Um nun ein Rutschen der Schrankfüße auf dem glatten Untersetzer zu vermeiden, werden sie mit Gummigleitern versehen. Die Untersetzer können nun ihrerseits noch mit selbstklebenden Metallgleitern versehen werden, falls dafür eine Notwendigkeit besteht.

Dieses Beispiel zeigt, dass es für jeden Boden, jedes Möbelstück und jede Verwendung eine Lösung gibt.

Fixierung – schwere Möbel starke Befestigung?

Möbeluntersetzer finden ihre Verwendung in der Regel unter ausladenden Füßen schwerer Möbel. Dadurch wird ein häufiges Möbelrücken ohnehin erschwert. Der bei Untersetzern zumeist überstehende Rand macht ein generelles Kleben, Nageln oder Schrauben überflüssig. Selbst wenn die schwere Kommode durch Abstützen oder Dagegenfallen ins Rutschen geraten sollte, wird sie vom nach oben geschwungenen Rand des Untersetzers gehalten.

Festkleben als Befestigungsmöglichkeit

Sollten jedoch aus irgendeinem Grund Untersetzer mit Befestigungsmöglichkeiten bevorzugt werden, finden sich zu diesem Thema die zahlreichen Möglichkeiten des Festklebens. Gerade bei dekorativ verwendeten Untersetzern kann es hilfreich sein, die Untersetzer festzukleben. Diese zumeist leichten Möbelstücke würden beim Verrücken, ob aus Zweckmäßigkeit oder aus optischen Gründen, ein Geduldsspiel auslösen, müssten die Untersetzer wiederholt hinterhergetragen und neu untergesetzt werden.

Fazit

Die Möglichkeiten zur Verwendung von Möbelgleitern und Untersetzern sind genauso vielfältig wie ihr Nutzen. So dienen sie vorrangig dem Schutz – ob gegen Lärm, Kratzer oder Abdrücke –, können aber auch als Dekorationsartikel genutzt werden. So bleibt die Auswahl letztendlich doch dem eigenen Geschmack überlassen.

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