Samsung Galaxy Tablet 10.1 n

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Wer sich für einen Kauf dieses Gerätes interessiert sieht sich zunächst mit der Auswahl der Konfiguration konfrontiert. Das Gerät gibt es in folgenden Versionen:
Speicher: 16, 32 oder 64 GB
Die Stärken des Tablets liegen in dem größeren Bildschirm, der das Ansehen von Videos, Filmen und Fotos angenehm macht. Darüber hinaus kann man bequem E-Books lesen oder per Browser im Internet surfen und Downloads tätigen. Dies alles braucht Speicherplatz. Deshalb sollten es schon mindestens 32 GB sein. Hinsichtlich eines späteren Wiederverkaufs empfehle ich sogar die 64 GB Variante, da sich diese voraussichtlich preisstabiler entwickeln wird.
 
Internetverbindung: Nur WLAN oder WLAN und 3G (einfach ausgedrückt: Verbindung über eine Telefonkarte)
Angesichts der Möglichkeiten des Tables empfehle ich die 3G Variante. Ohne Internetverbindung sind viele Anwendungen nur eingeschränkt oder gar nicht brauchbar. Und wer weiss schon vor einer Reise auf welche Daten, Filme, Fotos und Anwendungen er / sie während der Reise zugreifen möchte. Entsprechende Kartentarife sind aktuell (Juli 2012) ab 9,95 €/Monat erhältlich. Eine Internetflatrate ist aus Gründen der Sicherheit Pflicht. Einige interessante Anwendungen laden große Datenmengen und (auch wenn das nicht schön ist) nicht immer wird der Download angekündigt oder kann gar verweigert werden.
GPS und Bluetoth, sowie zwei Kameras haben nach meiner Kenntnis alle Ausführungen mit an Bord. Letztere ermöglichen brilliante Fotos und Filme. Zumindest meine alte Videokamera kann da nicht mehr mithalten.

Zubehör
Meist dabei sind ein Ladekabel und ein einfacher Kopfhörer. Ich empfehle dringend die zusätzliche Anschaffung einer Antireflexfolie für den Monitor (gestochen scharf aber spiegelt draußen grauenvoll) und eine Schutzhülle. Alles andere ist Geschmackssache oder speziellen Anwendungsbereichen geschuldet.

Die Ersteinrichtung
Akku laden (dabei kann das Gerät schon genutzt werden) und schon kann die Einstellung auf persönliche Vorlieben vorgenommen werden. Die Menueführung kann innerhalb weniger Minuten erlernt werden und ist auf einer kleinen Beilage erläutert. Ich möchte hier nur auf einige ausgewählte Sicherheitsfeatures eingehen. So kann das Tab komplett verschlüsselt werden. Es kann eingestellt werden, dass eine E-Mail an eine frei wählbare E-Mailadresse versandt wird, wenn die Simcard gewechselt wird und wenn gewünscht können auch per Fernsteuerung Daten von dem Gerät gelöscht werden. Mit zusätzlichen (auch kostenlosen) Apps kann auch angezeigt werden, wo in etwa sich das Gerät befindet. Dies allerdings nur solange, wie sich die eigene Telefonkarte im Gerät befindet.

Nutzung
Die kleinen Programme können danach z.B. von Google Play heruntergeladen werden. (Samsung ist nun mal Google-lastig) Selbst mit kostenlosen Apps ist eigentlich alles möglich. Von Navigation über das Bearbeiten von Fotos und Filmen bis hin zu Office Anwendungen. Letztere sind aber nur für das Lesen und Bearbeiten in kleineren Umfängen geeignet. Für das Erstellen von Präsentationen oder Tabellenkalkulationen ist der Bildschirm dann doch zu klein.
Der Bildschirm ist mit Abstand der größte Stromfresser und so ist die mögliche Nutzungsdauer in erster Linie von der Art der Nutzung abhängig. Selbst bei extremer Nutzung durch Neffen und Nichten (Videos und Spiele) hält mein Akku aber mindestens sechs Stunden. Normalerweise muss ich erst nach zwei Tagen an die Steckdose.

Daten überspielen / mit anderen Geräten synchronisieren
Mitgeliefert wird dafür das Synchronisationsprogramm KIES. Ich rate davon ab. Einfach mal vorher die Nutzungsbedingungen lesen und man stellt fest, das dieses Programm so ziemlich alles an wen auch immer senden darf und das wohl auch tun wird.
Neben Verbindungen via Bluetoth oder per WLAN und Heimnetzgruppen und  ist die einfachste Möglichkeit die Verbindung mit einem USB Kabel. Bei meinem Ladegarät war dies sogar schon enthalten. Auf dem Computer wird das Tablet dann als Massenspeicher (oder auch Laufwerk) erkannt und Daten jeder Art können in jede Richtung verschoben werden. Werden darüber hinaus die selben Apps (z.B. Kalender) auf Smartphone und Tablets genutzt, können die entsprechenden Daten mittels einem Anwenderkonto (z.B. Googlemail) auch automatisiert synchronisiert werden.

Ich bitte zu entschuldigen, dass ich mich auf keine Vergleiche mit z.B. dem IPad einlasse. Von welcher Firma oder mit welchem Betriebssystem auch immer das Pad nun sein soll muss jeder für sich allein entscheiden.

Sollte Ihnen mein Beitrag geholfen haben bitte ich um das Drücken des "War hilfreich" Buttons. Danke. 



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