Rosensalz

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Schon Salz alleine ist äußerst geschmacksintensiv und wertvoll. Wird es nun an besonderen Orten abgebaut oder mit anderen Gewürzen und Geschmacksnoten kombiniert, dann dürfen sich Zunge und Gaumen auf ganz besondere Erlebnisse freuen. So zum Beispiel bei Rosensalzen. Hierbei handelt es sich zum einen um eine Mischung aus naturbelassenem Meersalz und fein zerkleinerten Rosenblüten, zum anderen um in Westbolivien abgebautes Steinsalz. Beide Sorten sollen hier nun vorgestellt werden.
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Betörende Düfte – Salz mit Bio-Rosenblüten

Man nehme die Blüten von Wildrosen wie Rosae rugosae flos oder Duftrosen, beispielsweise Rosae damascenae flos, und züchte diese in biologischem Anbau heran. Von Hand geerntet und schonend getrocknet – damit das süßliche Aroma voll erhalten bleibt – vermenge man die Blüten mit grobem Meersalz. Das Ergebnis ist ein leicht feuchtes Salz mit zart rosa-roter Färbung und einem einzigartig sanften Duft, der viele Gerichte veredeln kann. So wird Rosensalz vor allem in der marokkanischen Küche gerne eingesetzt, findet aber auch immer mehr Verwendung bei den Spitzenköchen hierzulande, die das besondere Salz als Highlight für alle Sinne in ihre Speisen streuen. Es schmeckt sowohl zu Quark, Frischkäse und Salaten als auch zu Fisch, Gemüsemischungen, hellem Fleisch, aber auch zu Wild, Lamm und Kartoffelgerichten. Aufgrund seiner weiter oben bereits erwähnten leicht feuchten Konsistenz ist das Salz für Mühlen ungeeignet, kann aber dennoch auch als Tafelsalz genutzt werden. Wer übrigens selbst Rosensalz herstellen möchte, kann auch die Blumen aus dem eigenen Garten verwenden, allerdings dürften diese natürlich unter keinen Umständen gespritzt sein.

Das Salz der Inka – rotes Salz aus Bolivien

Nicht verwechseln sollte man mit Rosenblüten veredeltes Salz mit Salz aus Bolivien, auch Bolivian Rose genannt. Dieses trägt seinen Namen nicht etwa, weil ihm Rosenblüten oder deren Aroma beigemischt wurden, sondern schlicht aufgrund seiner Färbung. Sein zarter, rosafarbener Schimmer machen es nicht nur zu einem Gaumenschmauß, sondern auch zu einem optischen Highlight in und auf vielen Gerichten. Das bolivianische Salz stammt aus den Anden und wurde Millionen von Jahren von einer dicken Schicht Lavagestein umschlossen. Dessen austretende Mineralien, vor allem die große Menge an Eisen, führen zu der rosa schimmernden Farbe des Salzes, die es einem Rosenquarz ähnlich sehen lässt. Ergänzt durch Kalzium, Magnesium und Kalium ist das Bolivian Rose Salz ein wichtiges und gesundes Lebensmittel mit einem besonders reinen, unverwechselbar milden Geschmack. Es eignet sich gut zum Würzen von Gemüse sowie von verschiedensten Fleisch- und Fischgerichten. Noch heute wird es über die traditionsreichen Karawanenwege der Inkas transportiert – ein Salz mit Geschichte.
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