Rolex Daytona echt oder falsch???

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Es gibt Uhren, die muss man(n) einfach haben. Dazu gehört auch die Rolex Daytona. Egal ob in Stahl, Gold oder die begehrten "Paul Newman" Modelle die ab 1961 produziert wurden. Leider sind diese Modelle für Uhrenfreunde unbezahlbar. Sammlerpreis z.B. für die Referenz 6265, das letzte Modell von 1988 mit Handaufzug Verkaufspreis 1895.-DM, heute unter Sammlern ab 15.000.-Euro zu haben. Nach oben sind natürlich keine Grenzen gesetzt. Die Daytona ist wohl eins der bekanntesten Rolex Modelle. Daher auch eine der am meisten gefälschten Uhren Weltweit. Warum geht man nicht einfach zum Juwelier und kauft sich das neue Daytona Modell? Klassisch schön und absolut Zeitlos. Viele Leser werden es kennen, man geht z. B. zum Juwelier WEMPE und möchte eine Daytona bestellen, OK Herr XY, wir setzen Sie auf unsere Liste.... Fakt ist, es gibt keine Liste! Man muss ein wirklich guter Kunde sein, also so ab 10000.-Euro im Jahr einkaufen, um dann eine Daytona zu bekommen. Darauf muss man dann wiederum auch nochmal ca. 6 Monate warten. Rolex behält es sich vor, diese Uhr nur für ein exklusiven Kundenkreis zu vermarkten. Neue kostet die Daytona zur Zeit in Stahl ca. 5745.-Euro, bei Ebay gehen diese Modelle um die 8000.-Euro weg! Bei so einen Betrag sollte man den Verkäufer genau unter die Lupe nehmen. Also mein persönlicher Rat: die Uhr nur komplett mit Box und Papieren kaufen, niemals unter 100positiven Bewertungen kaufen, wo ist der Verkäufer angemeldet, vorzugsweise nur in Deutschland, kann man sich die Uhr vorher anschauen?, was hat er bisher verkauft/gekauft? unbedingt auf einen versicherten Versand bestehen. Vorsicht auch mit PayPal, es ist zwar schnell und einfach hat aber auch eine Sicherheitlücke, das heisst, Sie verkaufen Ihre Uhr, der Käufer zahlt mit PayPal besteht aber auf einen unversicherten versand. Sie schicken die Uhr ab, der käufer sagt, er hat die Uhr nicht bekommen, PayPal bucht den Betrag ohne Begründung zurück. Fakt: Uhr weg, Geld weg! Rolex hat bis zum Jahr 2000 auch Uhrwerke von Zenith eingebaut, also muss man sich nicht wunder, wenn in der Artikelbeschreibung steht... Kalieber Zenith. Also es eine original Rolex nur mit einem Uhrwerk von der Manufaktur Zenith. Woran erkannt man eine falsche Daytona: Als erstes sollte man die Uhr nur komplett ersteigern, also mit Box, Papieren und Anleitung. Das original Modell hat kein Datum, viele China Modelle haben auf dem Chrono bei der drei, eine Skala mit einer 31 Teilung, also der Monatskalender. Desweitern fliest der Sekundenzeiger bei einem Automatikuhrwerk und springt nicht, wie bei einem Quarzwerk. Der Sekundenzeiger befindet sich auf dem Chrono bei der neun. Der grosse Sekundenzeiger muss stehend auf die zwölf zeigen und darf sich nur bewegen, wenn man die drücker betätigt um eine Zeit bzw. Geschwindigkeit zu ermitteln. Wenn man die Krone rausdreht, um die Uhr zu stellen, muss man einen kleinen schwarzen Dichtungsring sehen. Der wird bei vielen Fälschungen "vergessen". Dazu darf man auf dem oberen und unteren verschraubten Drückern kein Gewinde sehen. Der grosse Sekundenzeiger, für die Messung der Geschwindigkeit über die Tachymeterskala auf der Lünette schliesst bündig mit den kleinen Indexen ab. Bei fast allen Fälschungen ist der Zeiger kürzer aber es gibt auch Fakes mit längerem Zeiger. Das Armband; das Armband klappert bei vielen alten original Modellen. Rolex hat dies behoben und hat das neue Armband mit weniger spiel produziert. Die Glieder müssen verschraubt sein, viele Replikas haben ein gestiftetes Armband. Auf dem Gehäuseboden muss im Ungetragenen Zustand ein grüner Hologramaufkleber sein, wo die Rolexkrone sowie die Referenznummer Abgebildet ist. Also bei dem aktuellen Modell in Stahl 116520. Bei einem getragen Modell, ist entwerder nur noch ein teil des Aufklebers vorhanden oder der blanke Gehäuseboden. Keine Nummer!, keine Gravierung! z.B. wie Winner Daytona24. Dieses Modell gibt es nicht! Vorsicht, wenn sich der Aufkleber von alleine löst, selbst wenn man im Sommer stark schwitzt, bei einem original löst sich der Aufkleber nicht. Er wird zwar schwächer und löst sich ganz, ganz langsam auf. Es kommt darauf an wie oft man die Uhr trägt. Mal nach einem Jahr, ich kenne aber auch einen Fall wo der Aufkleber nach fast 10 Jahren immer noch vorhanden ist. Nun zu den Papieren, die Papiere bestehen aus einer Anleitung sowie einem Echtheitszertifikat mit ausgestanzter Seriennummer und natürlich einer Unterschrift des Verkäufers und einen Stempel des Juweliers. Teilweise wurden die Zertifikate auch auf den Käufer ausgestellt. Bei den neuen Zertifikaten ist ebenfalls ein Hologramaufkleber vorhanden..... So ich hoffe, ich konnte Ihnen ein kleinen Eindruck über die Meistgefälschte Uhr der Welt vermitteln... über eine positive Bewertung würde ich mich freuen...
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