Refurbished Ware oder Reparaturware

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Bei REFURBISHEDter Ware handelt es sich um Ware , die als Garantiefall an den Hersteller geht, dort repariert wird und anschließend an den Händler zurückgeschickt wird. Diese Ware hat dann nur noch Restgarantie, z.B. wurde eine Festplatte nach 18 Monaten eingeschickt, verbleiben lediglich 6 Monate Garantie. Natürlich hat der Endkunde, der eine solche Festplatte als "neu" erwirbt, beim Händler 2 Jahre Garantie - nur was ist, wenn der nicht mehr greifbar ist ? Einige Festplattenhersteller wie Western Digital kennzeichnen "Refurbished" , andere nicht. Aufschluß kann eventuell das Herstelldatum geben.

 

REPERATURWARE:

Hauptsächlich Hersteller von Mainboards gehen einen anderen Weg. Ein Mainboard komplett zu testen und eventuell sogar noch zu reparieren , übersteigt häufig den Wert der Ware. Das Board wird einfach gegen ein neues getauscht . Was geschieht nun mit den defekten Boards? Da oft die Ware gar nicht wirklich defekt ist, interessieren sich viele Leute dafür, den Posten zu kaufen. Diese werden dann von den Käufern getestet. Es kommt ein Bild, Windows fährt hoch - hurra, das Board ist in Ordnung. Wirklich? War es nicht ein bißchen langsam? Funktioniert auch z.B. der Firewireanschluß? Oder schmiert das Board gar ab, wenn es warmgelaufen ist? Wenn solche Ware als Reparaturware deklariert wird , finde ich es in Ordnung. Geschieht aber oft nicht. Wie kann man nun solche Boards erkennen? Es fehlen häufig Kabel , die Kartons sind demoliert, der PC ist unerklärlich langsam (ok, dafür gibt es natürlich noch andere Ursachen). In jedem Falle sollte man das Mainboard im Zweifel komplett testen, das heißt alle erdenklichen Anschlüsse testen. Denn falls man nach zwei Jahren feststellt, das der Parallelport nicht geht, ist es meist zu spät.

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