Rasenmähen: Wann und wie oft muss man mähen?

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Rasenmähen sollte man besser an einem trockenen, bedeckten Tag. (Travis Manley/ iStock/ copyright: Thinkstock)

Ein gesunder grüner Rasen kommt nicht von ungefähr. Entscheidend für ein gepflegtes Grün ist regelmäßiges Mähen. Wie oft und wann man zum Rasenmäher greifen sollte, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Ein paar Grundregeln sollte man beim Rasenmähen allerdings immer befolgen.

Schon mit dem ersten Schnitt im Frühjahr sollte man nicht zu lange warten. Spätestens wenn Blumen und Bäume wieder sprießen, ist es Zeit zum Rasenmäher zu greifen. Wer die Halme zu hoch wachsen lässt, riskiert braune Stellen, weil der obere grüne Teil abgeschnitten wird. Als Faustformel gilt die „Ein-Drittel-Regel“, nach der nie mehr als ein Drittel der Blattmasse entfernt werden sollte. Häufiger mähen und dabei weniger abschneiden ist also besser für den Rasen.

Wie kurz darf man den Rasen mähen?

Deshalb ist es auch ratsam, den Rasen beim ersten Schnitt im Jahr nicht zu kurz zu schneiden. Dann wächst das Gras besser nach. Am besten stellt man den Rasenmäher auf die höchste Schnitthöhe. Kürzer als vier Zentimeter sollte das Gras nicht sein. Ein plötzlicher Kahlschnitt könnte dem Rasen schaden. Freigelegte Wurzeln würden leiden und sensible Gräser könnten sogar absterben.

Bei den nächsten Schnitten kann man die Schnitthöhe dann wieder absenken. Bei Zierrasen ist eine Höhe von drei bis vier Zentimetern üblich, Spielrasen darf auf vier bis sechs Zentimeter gekürzt werden. Schattenrasen sollte man noch ein wenig länger lassen, damit die Gräser genügend Sonne einfangen können.

Bei großen Flächen ist der Aufsitzmäher bequemer(Evgenia Moroz/ iStock/ copyright: Thinkstock)

Häufiger mähen und weniger abschneiden tut dem Rasen gut. (jupiterimages/ stockbyte/ copyright: Thinkstock)

Beim Rasenroboter kann das Schnittgut liegen bleiben. (Tepic/ iStock/ copyright: Thinkstock)

Wie häufig darf man mähen?

Wer wöchentlich oder noch häufiger mäht, kann sich den Fangkorb sparen und die abgeschnittenen kurzen Grasspitzen einfach liegen lassen. Das ist sogar gut für den Rasen, denn die Grasschnipsel verbessern die Bodenstruktur. Es gibt auch spezielle Mulchrasenmäher, die abgeschnittene Halme noch zusätzlich verkleinern, damit das Schnittgut liegen bleiben kann. Wird nicht so eifrig gemäht, muss das Schnittgut nach dem Mähen unbedingt entfernt werden, sonst droht der Rasen zu ersticken.

Die besten Bedingungen zum Rasenmähen

Die besten Bedingungen zum Rasenmähen herrschen an einem trockenen, aber bedeckten Tag. Weder bei Nässe noch bei starker Hitze oder praller Sonne sollte gemäht werden. Nasses Gras wird ungleichmäßig lang geschnitten und der Rasenmäher ist dann schwerer zu reinigen. Bei starker Sonne hingegen trocknet der Boden zu schnell aus.

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