Pokémon GO: SchnAPP sie Dir Alle!

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Nach 20 Jahren auf Nintendo-Hardware brechen die Pokémon aus und sind jetzt weltweit und überall unterwegs: Mit Smartphone und gutem Schuhwerk jagt und trainiert, sammelt und tauscht Ihr die süßen, wilden und legendären Taschenmonster. Wir verraten, wie's funktioniert und wie Ihr Zeit, Geld und Bandbreite spart.
Der Pokemon-Hype 2.0 ist voll im Gange - der Experte gibt Tipps (Foto: Nintendo/Montage)
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Der Pokemon-Hype 2.0 ist voll im Gange - der Experte gibt Tipps (Foto: Nintendo/Montage)
Mit einem Trick macht Ihr das putzige Elektro-Wesen Pikachu zum Starter-Pokémon. (Fotos: Nintendo)
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Mit einem Trick macht Ihr das putzige Elektro-Wesen Pikachu zum Starter-Pokémon. (Fotos: Nintendo)

Auf der Poké-Pirsch

Zur Jagd benötigt man Android- (ab Version 4.4, 58 MB freier Speicher) oder iOS-Smartphone (8.0 oder höher, 110 MB); auf iPhone4 oder älteren Geräten läuft Pokémon GO nicht. Im Gegensatz zu anderen Pokémon-Spielen ist die App kostenlos – nur wer ungeduldig oder faul ist, kauft in-App-Items; Spartipps geben wir im letzten Absatz.
Der Einstieg ist leicht. Denkt jedoch daran, dass Ihr Namen und Aussehen Eures Trainers später nicht mehr ändern könnt! Lauscht Professor Willows und fangt dann Glumanda, Schiggy oder Bisasam – oder lockt stattdessen das putzige Elektro-Wesen Pikachu als Start-Pokémon: Flieht vor den erstgenannten vier- oder fünfmal, statt eines zu fangen, damit der gelber Winzling in Euer Nähe auftaucht. Habt Ihr ein Pokémon, geht’s los – schnappt Euch weitere, um Erfahrungspunkte zu kassieren und den Trainer aufzuleveln! Für Pokémon, die Ihr noch nicht in der Sammlung habt, erhaltet Ihr mehr EP, als für solche, die Ihr bereits kennt und besitzt.
Die Karte zeigt nahe Pokéstops als Würfel. Schaltet die AR-Kamera aus, um stabil zu zielen und Strom zu sparen.
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Die Karte zeigt nahe Pokéstops als Würfel. Schaltet die AR-Kamera aus, um stabil zu zielen und Strom zu sparen.

In freier Wildbahn

Zuhause, vor allem aber in der Natur und an öffentlichen Plätzen findet Ihr Pokémon und fangt sie mit geschicktem Pokéball-Wurf. Alle 151 Wesen der ersten Game-Boy-Generation (Rote, Blaue und Gelbe Edition, 1999) sind unterwegs, vom gewöhnlichen Rattfratz bis zu Mewtu, der allerdings kaum zu bekommen ist. Helle Bereiche auf der Karte bezeichnen ihren Lebensraum, raschelndes Gras verraten ein Versteck. Häufig sind Pokémon dort, wo viele Smartphones unterwegs sind, in der City, an Bahnhöfen und Unis. Aber auch an einsamen Orten könnt Ihr sie finden, wobei jede Pokémon-Klasse ein Revier bevorzugt: In Gärten und Wäldern tummeln sich „Pflanzen“-, an Flüssen und Seen „Wasser“-, in Sportanlagen „Kampf“- Pokémon. Besucht Denkmäler und Sehenswürdigkeiten, um seltene Pokémon z.B. der „Drache“-Klasse zu entdecken. Auch Wetter und Tageszeit spielen eine Rolle: „Geist“-Pokémon sind gerne nachts und auf dem Friedhof unterwegs.
Haltet bei Euren Streifzügen nach PokéStops Ausschau, die Euch mit Bällen und anderen Items beschenken z.B. ein Monster-Ei, das Ihr in Eure Brutmaschine steckt und dann die genannte Entfernung zurücklegt: Je höher die km-Vorgabe, desto mächtiger das schlüpfende Wesen. Während Ihr auf 2 km z.B. Kleinstein oder Piepi ausbrütet, entspringen einem 10-km-Ei z.B. Relaxo oder Onix. Das funktioniert nicht, wenn Ihr in Auto, ICE oder Bus rast, sondern nur bei geringer Geschwindigkeit, zu Fuß, auf Fahrrad oder Skateboard.
Rot, Blau oder Gelb? Ab Level 5 kämpfen Trainer im Team Wagemut, Weisheit oder Intuition um Arenen.
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Rot, Blau oder Gelb? Ab Level 5 kämpfen Trainer im Team Wagemut, Weisheit oder Intuition um Arenen.

Mit Erfahrungspunkten in den nächsten Level

Bemerkt das Smartphone ein Pokémon, vibriert es – die Fußspurensymbole, die es noch zu Beginn des Spiels gab, wurden bei einem Update abgeschafft. Beeilt Euch, denn viele Pokémon sind scheu und verduften nach kurzer Zeit! Je höher die Wettkampfpunkte (WP) des Wesens, desto schwieriger der Fang: Mit einem grünen Kreis sind die gewöhnlichsten und schwächsten Pokémon markiert (ein Wurf und Ihr habt es im Sack), für gelbe, orange oder rot umrandete Pokémon braucht Ihr mehr Geschick – oder bessere Geschosse: Superbälle stehen Trainer ab Level 12 zur Verfügung, Hyperbälle erst ab der 20. Stufe. Ist ein Pokémon nicht mit WP, sondern Fragezeichen markiert, machte euch keine Sorge, dann habt ihr einen starken Fang vorprogrammiert: Das Pokémon ist dann nämlich stärker als alle anderen die ihr habt. Je kleiner der Wurfkreis und je näher Ihr dran seid, desto leichter gelingen Treffer und Fang; ebenso wenn AR (Augmented Reality) deaktiviert ist. Werft Ihr daneben, könnt Ihr Euren Pokéball schnell wieder aufheben, bevor er verschwindet. Ein Trick: Versucht beim Werfen den farbigen Kreis zu treffen, wenn wer ganz groß oder ganz klein ist, das gibt Extra-EP. Oder ihr dreht den Pokéball mit kreisenden Bewegungen: Auch so erhaltet ihr, wenn ihr trefft, Extra-EP – für diese Würfe ist allerdings etwas Übung nötig.
Ab August gibt es das praktische „Pokémon GO Plus“-Armband für knapp 40 Euro. (Foto: Nintendo)
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Ab August gibt es das praktische „Pokémon GO Plus“-Armband für knapp 40 Euro. (Foto: Nintendo)

Spart Strom ...

Die „Batteriesparer“-Option der App bringt nur wenig. Beendet  Energiefresser wie Wi-Fi und Bluetooth manuell und schaltet auch AR (Augmented Reality) aus, wenn ihr im Kampf seid! Um Strom zu sparen, deaktiviert Ihr außerdem den Ton (und verlasst Euch auf den Vibrationsalarm), regelt die Bildschirmhelligkeit aufs Minimum herunter und beendet alle Hintergrundprogramme, Twitter, Facebook, Instagram & Co. Holt Euch an jedem PokéStop Erfahrungspunkte, verschwendet aber keine Zeit damit, dort alles anzuklicken, sondern drückt einfach auf X ganz unten.
Für längere Pokéxpeditionen investiert Ihr in ein „Powerbank“-Ladegerät. Bislang nur als sündteurer Grau-Import erhältlich, ist das Bluetooth-Armband „ Pokémon GO Plus“, das Euch bei der Pokémon-Suche stromsparend unterstützt – wartet bis es im August für 40 Euro offiziell auf den Markt kommt.

... und Kleingeld!

Echtes Geld müsst Ihr für Eure Poké-Karriere nicht ausgeben. Wer trotzdem in der App investieren möchte, kauft PokéCoins nicht in kleiner, sondern möglichst großer Einheit: Je mehr Münzen Ihr auf einmal erwerbt, desto günstiger. Im 100er-Paket kostet die Münze mehr als im 5200-Paket: Dann sinkt der Preis auf 0,77 Cent pro Ball. Ähnliches gilt, wenn Ihr Eure Coins für Lockmittel, Eier & Co. ausgebt. Ein Pokéball kostet im 20er-Paket z.B. fünf Münzen, kauft Ihr 200 auf einmal nur noch vier.
Am besten spart Ihr Euch das Geld aber und wartet bis der Trainer den 5. Level erreicht, denn dann verdient Ihr durch die Verteidigung von Arenen: Alle 21 Stunden werden Euch pro Arena 10 Münzen gut geschrieben – holt sie Euch im Shop ab!
Winnie Forster
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Unser Autor

Winnie Forster wird im Jahr der ersten Mondlandung geboren, mit Atari-Konsolen und 8-Bit-Computer sozialisiert und arbeitet nach Abitur und Zivildienst bei der IT-AG Markt & Technik. Er war leitender Redakteur der führenden Computer- & Videospiel-Zeitschrift „PowerPlay“, danach Mitbegründer der „Video Games“, ab 1994 Redaktionschef der Cybermedia VerlagsGmbH, die Fachmagazine wie „M! Games“ und „AudioVision“ herausgibt. Im 21. Jhd. führt er den Buchverlag „ Gameplan.de“. Forster lebt, arbeitet und spielt am bayrischen Ammersee.
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