Pfiffige Tipps für das Säen winzig kleiner Samen

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Geschrieben von  empressofdirt
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Vielleicht kennst Du es: Besonders kleine Samen, die Du mühevoll angepflanzt hast, entpuppen sich als eigenwillig und wachsen nicht dort, wo sie sollten. Die Lösung: selbstgemachte Saatbänder, die Dein Saatgut fixieren. Hier erfährst Du, wie's geht.
Das benötigst Du
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Das benötigst Du

Das brauchst Du für die Herstellung Deiner Saatbänder

  • Toilettenpapier, Taschentuch oder Serviette - einlagig
  • Saatgut - Karotte, Basilikum, Zwiebel, Spinat, Tomate. Es funktioniert mit allen kleinen Samen.
  • 1 Teelöffel Mehl - egal, welches
  • Wasser
  • Marker mit feiner Spitze
  • Lineal
  • Pinsel und Zahnstocher - möglich ist auch das andere Ende eines sehr feinen Pinsels
Bereite das Band vor
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Bereite das Band vor

1. Das Band vorbereiten

A. Die Saatanleitung durchlesen
Jede Art von Samen hat andere Ansprüche. Schau in der Saatpackung nach der empfohlenen Tiefe und den Abständen beim Anpflanzen. Hiervon hängt ab, wie Du die Samen auf dem Band verteilen musst. Am Ende ordnest Du sie so an, wie sie später in Deinem Garten wachsen sollen.

B. Entscheide, wie lang das Band sein soll

Bei der Länge des Bands sind Dir keine Grenzen gesetzt, achte jedoch darauf, dass Dein Garten am Ende genug Platz zur Verfügung hat.

Beispiele:

Karottensamen müssen ca. 10 cm auseinander liegen, also verwendet man am besten 30 cm langes Toilettenpapier (einlagig) und legt drei Samen auf jeden Streifen.

Wenn Du gerne das Gärtnern im Quadrat praktizierst - hierbei bekommt jedes Gemüse ca. einen Quadratmeter Platz im Garten -, nimm Dir am besten eine auf 30 cm zugeschnittene Papierserviette. Lies die Angaben zu Deinem Saatgut, um die Samen richtig zu platzieren. Das Gärtnern im Quadrat ist kompakter und die meisten Karotten wachsen gut bei 16 Samen pro Quadratmeter, gleichmäßig verteilt.

C. Markiere Deine Saatbänder

Notiere mit einem feinen Marker zur Sicherheit den Namen der Samen auf dem Saatband und kennzeichne die Stellen, an denen die Samen am Ende liegen werden.
Stelle den Mehlkleister her
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Stelle den Mehlkleister her

2. Den Mehlkleister herstellen

Mit ein wenig Mehlkleister lassen sich die Samen optimal befestigen. Beginne mit ein klein wenig Mehl (1 Teelöffel oder weniger) und füge ein paar Tropfen Wasser hinzu. So entsteht eine schöne, dicke Paste, die nicht zu flüssig sein darf.
Befestige die Samen auf dem Band
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Befestige die Samen auf dem Band

3. Die Samen auf dem Band befestigen

Verteile die Samen auf einer sauberen und trockenen Oberfläche. Mit dem anderen Ende eines sehr kleinen Pinsels oder einem Zahnstocher tauchst Du zunächst in den Mehlkleister und tupfst diesen auf das Band. Dann werden die Samen darauf platziert. Wenn Du viele Samen anbringst, achte darauf, dass der Kleister nicht trocknet, bevor Du die Samen darauflegst. Wenn alles fertig ist, muss es komplett trocknen.
Pflanze die Saatbänder ein
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Pflanze die Saatbänder ein

4. Die Saatbänder einpflanzen

Zum Einpflanzen der Saatbänder legst Du diese einfach in das vorbereitete Gartenbeet. Beachte hier die Tiefe, wie sie auf der Saatpackung notiert ist. Am besten ist es, wenn Du die Erde etwas anfeuchtest, bevor Du das Band darunter vergräbst. Mach Dir keine Sorgen, falls das Band an manchen Stellen noch sichtbar ist. Es wird bald verschwinden.

Achte darauf, dass die Samen keimen. Wenn Du Blindgänger entdeckst (Samen, die nicht keimen wollen), füge einfach noch ein, zwei Samen hinzu - das gibt eine gestaffelte Ernte.

5. Die Saatbänder lagern

Saatbänder lassen sich auch für eine spätere Verwendung aufbewahren. Zum Beispiel in einer Box, am besten im Zickzack angeordnet. Einige Gärtner verstauen sie im Kühlschrank in einem Briefumschlag oder wickeln das Band sanft um einen Schlauch oder ein kleines Rohr und legen das Ganze in einen Beutel mit Reißverschluss. Wie lange die Samen schließlich noch brauchbar sind, hängt von den Lagerbedingungen ab.

Saatbänder sind zwar nicht unbedingt eine Zeitersparnis und eignen sich nicht für einen großen Garten. Wenn Du jedoch immer wieder mit verschwindenden Samen kämpfst, sind sie das ideale Werkzeug, um Deine Keimrate zu erhöhen.

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Geschrieben von  empressofdirt
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Garten

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