PC-Gehäuse: Machen Sie es Ihrem Rechner gemütlich!

eBay
Von Veröffentlicht von

Nicht alle bauen Ihren PC selbst zusammen. Wer das aber will, braucht ein PC-Gehäuse. Wie beim Eigenheim muss einiges hineinpassen. Damit der Einzug kein Debakel wird und sich genügend Platz für alle Komponenten findet, sollten Sie gut planen: Welche Behausung ist für Ihr Computer-Innenleben richtig?
 

PC-Gehäuse: Machen Sie es Ihrem Rechner gemütlich!a

PC-Gehäuse

Grundgerüst: Mini, Midi oder Big?

Frontpanel: Ein- und Ausgang

Ab in den Speicher: Steckplätze für Festplatten

Schiebeschacht: DVD, Blu-ray & Co.

Lüftung: immer cool bleiben

Der Anstrich: techno oder verspielt?



Was Sie vor dem Kauf eines PC-Gehäuses prüfen sollten

Die Kiste unterm Schreibtisch stört meist weniger als das Gerät, das in der guten Stube untergebracht werden muss - hier wäre ein kleines Modell deutlich praktischer. Allerdings passt in ein großes Gehäuse mehr Technik als in ein schlankeres. Die Auswahl richtet sich tatsächlich nach dem Nutzen.

Ein Gamer-PC braucht eine umfangreichere Ausstattung als der Rechner, der hauptsächlich Texte verarbeiten soll. Nicht nur das benötigte Datenvolumen hängt davon ab, sondern auch die Anzahl der Steckplätze. Sie haben bereits zu verbauende Komponenten? Vor allem das Mainboard gibt vor, wie groß das PC-Gehäuse sein muss. Daneben bestimmt die Grafikkarte die Auswahl mit: Sie ist mitunter deutlich länger als 300 mm.


Grundgerüst: Mini, Midi oder Big?

Damit Schnittstellen, Vorbohrungen und Steckplätze zusammenpassen, muss das Gehäuse dem Format des Mainboards folgen. Das Standardmaß für Mainboards gibt es in drei Größen. Von groß nach klein: ATX (Midi), E-ATX (Big) und Micro-ATX (Mini).
Dabei entspricht ATX in den Abmessungen dem gängigen PC und ist in den allermeisten Fällen die richtige Wahl. Ob die Entscheidung dann auf einen Tower im Hochformat oder einen Cube im Querformat fällt, ist nebensächlich.


Frontpanel: notwendige Kontakte zur Außenwelt

Sie wollen mal eben die Bilder vom Stick auf den Rechner spielen? Gleichzeitig Ihrem Lieblingssong über Kopfhörer in der Dauerschleife lauschen? Achten Sie auf die Ein- und Ausgänge am Gehäuse: Jeweils zwei USB-Slots mit 3,0 und 2,0 Standard, ein Firewire und mindestens eine 3,5-mm-Audiobuchse sind auch für den Hausgebrauch die Minimalanforderungen. 

Und wenn sie später noch gleichzeitig den Kindle und Ihr Smartphone aufladen wollen? Keine Sorge, das hat mit dem Gehäuse nichts zu tun. Dann nehmen Sie einfach einen Hub - das ist ein Adapter mit bis zu 10 USB-Eingängen. 


Ab in den Speicher - Steckplätze für Festplatten


Die Anzahl der Festplatten-Steckplätze richtet sich nach dem Bedarf an Speicherplatz. Die riesige Videosammlung nimmt mehr Raum ein als die Archivierung der Urlaubsfotos. Mindestens vier bis sechs 3,5-Zoll-Slots sollte das Gehäuse anbieten. Auch, um die Möglichkeit zu haben, später aufzurüsten.
Zur Verwendung von 2,5-Zoll-SSDs sind passende Steckplätze zwar wünschenswert, aber nicht notwendig. Das kleinere Format lässt sich problemlos mit einem Adapter oder Einbaurahmen an die größeren Slots koppeln.

Tipp: Achten Sie darauf, dass für die Montage der Platten kein Werkzeug notwendig ist. Steckplätze sollten gut erreichbar sein, ohne dass Sie sich die Finger verbiegen.


Schiebeschacht: DVD, Blu-ray & Co.

Sie wollen Musik hören, Filme schauen und das in allen Formaten? Verbauen Sie wahlweise ein oder mehrere CD-, DVD- oder Blu-ray-Laufwerke. Dazu sollte das Gehäuse mindestens zwei 5,25-Zoll-Schächte an der Frontseite haben.

Tipp: Mehr bedeutet an dieser Stelle Mehrwert. Denn mit einem Umbaurahmen können Sie auch diese Schächte für eine 3,5-Zoll-Festplatte nutzen. Durch den möglichen Zugriff von außen ist ein schneller und unkomplizierter Ein- und Ausbau möglich.

 


Lüftung: immer cool bleiben

Eine der Hauptursachen für Arbeitsverweigerung bei Computern ist die Überhitzung. Daher ist gerade bei intensiver Beanspruchung des Gerätes eine leistungsstarke Kühlung unverzichtbar. In der Regel werden PC-Gehäuse mit vorinstalliertem Lüfter ausgeliefert - 120 mm gelten hier als Minimum. Wenn sich davon zwei Stück finden, umso besser. Manche Gehäuse bieten eine Lüfter-Regulierung an. Das ist ein nettes Plus, aber kein Muss.
Wichtiger ist die Möglichkeit, weitere Lüfter zu installieren. Vor allem Langzeit-Gamern, deren Geräte heiß laufen, wird das empfohlen. Gut ist übrigens, wenn die Lufteinlässe mit Staubfiltern ausgekleidet sind. Das erhöht die Lebensdauer Ihres PCs ungemein.

Tipp: Anhänger einer Wasserkühlung sollten überprüfen, ob die nötigen Aussparungen für die Schläuche vorhanden sind. 


Der Anstrich - techno oder verspielt?

Sind die technischen Auswahlkriterien alle geklärt, stellt sich noch die Frage nach dem Look. Gute Nachricht: Es muss nicht der graue Kasten sein. Wer seinem Rechner in die Schaltzentrale schauen will, nimmt ein durchsichtiges Gehäuse aus Acryl oder Plexiglas. Aluminiumkisten mit Seiteneinblick oder Varianten mit buntem Lüfter sind eher bei Gamern angesagt.

Weitere erkunden
Wählen Sie eine Vorlage aus

Zusätzliches Navigationsmenü