Notebookkauf...IBM die Lösung?

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Fast ein jeder kennt das Problem. Das Regal ist prall gefüllt; mit all diesen hochtechnisierten Gerätschaften. 1,5 GHz zur Rakete von bis zu 3 GHz Prozessorleistung. Sechs USB Anschlüsse, 3-mal Firewire und vieles mehr.Aber braucht man dieses technische Feuerwerk wirklich? Ist es nicht eher eine Rüstungsmaschinerie, die durch hohe Leistung und Ausstattung, vom eigentlichen Sinn eines Notebooks, ablenken will? Meine Erfahrungen möchte ich mit diesem Bericht weitergeben und daran teilhaben, dass sich die Gesellschaft wieder zu dem zurück orientiert, was eigentlich im Vordergrund stehen sollte: Weniger ist meist mehr!
Eine Freundin ist hier ein sehr gutes Beispiel. Diese kam vor einem knappen halben Jahr zu mir und wollte Beratung in Sachen Notebook erhalten. Meine erste Frage war und ist die wichtigste, die beim Kauf eines Notebooks gewichtig ist: „Was möchtest Du denn genau mit dem Ding anfangen?“ Eine Magisterarbeit sollte geschrieben werden und da der Faktor „Mobilität“ an erster Stelle stehen sollte; war die Größe von entscheidender Bedeutung. Eine Magisterarbeit ist eine durch sehr viel Aufwand betriebene Lektüre, welche komischer Weise aber wenig Rechnerleistung in Anspruch nimmt. Die meiste Arbeit entsteht durch die allgemeine Recherche und zusammentragen von Daten. Das fast fertige Produkt selbst, wird dann mit Hilfe des Rechners in druckfähige Form gebracht. Ein Film sollte ebenfalls abgespielt werden können; auch übers Netzwerk! Hier sah ich ebenfalls keine 3GHz vorne. Der Preis war hier dann der zweite wichtige Faktor. Zwischen 700 Euro und 1000 Euro sollte dieser liegen. Ob nun gebraucht oder neuwertig. Das spielte keine Rolle. Internet- und Musikkompatibilität ist hier nur am Rande zu erwähnen. Nach einigen Gesprächen über Nutzung und Anspruch habe ich dann drei Notebooks ausgewählt und natürlich auch vorgestellt. Es handelte sich hierbei um 2 Notebooks der Marke IBM und ein Standard Notebook von Issam. Das letztere habe ich aus eigener Erfahrung aber schnell beiseite legen können. Durch eigenen Gebrauch von IBM-Books war es dann nicht schwer, die Dame zu überzeugen. Durch die toll angebrachte Tastatur mit Trackpoint ist ein ökonomisches Arbeiten garantiert. 1,2Ghz reichten völlig aus, um den Ansprüchen der Musik- und Filmindustrie nachzukommen. 4 Stunden Akkulaufzeit schlägt bis heute jedes Highendprodukt in Grundausstattung und die Größe von 14“ Zoll ist absolut akzeptabel. Der Arbeitsspeicher von 512MB sollte schon sein. Da ja auch ein großer RAM Speicher die Festplatte entlastet und das Notebook insgesamt schneller werden lässt. Die Grafikkarte war eine ATI Grafikkarte im mittleren Leistungssektor. Also für alle angesprochenen Forderungen gut geeignet. Der Preis lag bei gebrauchten 600 Euro. Meines Erachtens ein Spitzenpreis, wenn man beachtet, das der Neupreis bei 2000 Euro liegt. Über den Service von IBM/Lenevo muss man nicht streiten. Ich habe kein besseren Service kennen gelernt. Die Qualität schlägt meines Erachtens jedes Notebook. Eine Titan beschichtete Oberschale, hohe Verarbeitungskunst und Robustheit in jeder Lebenslage. Die Möglichkeit, jedes nur denkbare Teil auszubauen und zu ersetzen ist, gegenüber herkömmlichen Books, ein großer kostengünstigerer Vorteil.Die Preissituation ist ja bekanntlich angespannt. Da gibt es von jedem Hersteller preislich für jeden etwas. Aber Vorsicht!Hier werden Unterschiede gemacht, als wäre man in einer Bank unterwegs. Normale Privatkunden können von so manchem Hersteller links liegen gelassen werden. Der nachträgliche Kundenservice bewegt sich auf ein Minimum und kostet nicht nur Nerven. Es ist darauf zu achten, dass ein Abholservice garantiert ist und ggf. ein Ersatzgerät gestellt werden kann. Natürlich kann man dieses nicht immer verlangen. Gerade dann nicht, wenn das Notebook „nur“ 600 Euro gekostet hat. Doch kann man mit Geduld und Übersicht den richtigen Kauf abwickeln. Hier ist es auch wichtig jemanden zu fragen, der nicht nur Ahnung besitzt, sondern auch das Motto beherzt: Weniger ist meist mehr!
Warum ich hier keine Hochleistungs-Notebooks angesprochen habe, liegt auf der Hand. Wer eine Rakete zum Spielen benötigt, sollte einen Desktoprechner nutzen. All die mit Bildbearbeitungprogrammen und Bilddaten arbeiten, finden hinsichtlich Prozessor, Speicher und Größe ebenfalls großartige Angebote. Diese fallen aber meist teuerer aus und sind nicht für den Normalanwender zu gebrauchen. (Hier ist noch zu beachten, dass jeder einen anderen Anspruch hat!) Ich habe lediglich meinen Anspruch und den vieler angesprochen und vielleicht findet Ihr Euch ja auch dazwischen wieder.

Henkel
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