Notebook-Hersteller und -Modelle im Überblick

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Notebooks werden in zahlreichen Kategorien und Modellen angeboten. Die meisten davon lassen sich variantenreich ausstatten, so dass Sie sich einfach das Wunschgerät selbst zusammenstellen können. Überlegen Sie also vorher, was Sie wirklich brauchen.

 

Notebook-Hersteller und -Modelle im ÜberblickDas GS60 2pE Ghost Pro zählt zu den Spitzenmodellen - allerdings nur für eine spezielle Zielgruppe. (Copyright: MSI)

 

 

ASUS

Das Zenbook UX301 wurde mit dem Design-Award 2014 ausgezeichnet. (Copyright: ASUS) Mit seinem "Zenbook" gewann ASUS den "Product Design Award 2014". ASUS-Notebooks sind aber nicht nur schön, sondern die verschiedenen Modellreihen bieten Leistung für jeden Bedarf: Das Transformer Book ist als Convertible gleichzeitg Notebook und Tablet. Für Multimedia-Fans sind die "N550"- und "N750"-Modelle mit HD und Surround-Sound gemacht. Gamer finden in der "Republic of Gamers" die ROG High-End-Notebooks – kompromisslose Grafik-Boliden. Wer keine besonderen Ansprüche hat, kann für den täglichen Einsatz die ASUS Notebooks der Einstiegsklasse wählen: Die "S" und "X"-Reihen bieten Modelle in allen Größen und Farben.

 

 

Acer

Das Aspire S7 ist das Topmodell von Acer. (Copyright: Acer) Die "Aspire"-Modelle nehmen den meisten Platz im Acer-Regal in Anspruch. Hier sind die Buchstaben und Zahlen hinter dem  Namen entscheidend: "E", "V" und "S" stehen aufsteigend für Einsteiger-, Mittel- und Oberklasse bis zum Top-Modell "Aspire S7" für etwa 1.450 Euro. Allerdings finden Sie in jeder Buchstaben-Reihe auch eine breite Auswahl. Für Sonderaufgaben stehen weitere Buchstaben: Das "C720" etwa ist ein kleines 11,6-Zoll Netbook. Die Convertible-Modelle heißen "Switch 10", "Aspire P3" und "Aspire R7". Die "Extensa"-Modelle schließlich sind günstige Einsteiger-Notebooks für das tägliche Arbeiten.

 

 

Samsung

Das Chromebook Serie 3 zählt zu den Einsteigermodellen aus dem Hause Samsung. (Copyright: Samsung) Die Einsteigermodelle von Samsung beginnen im Preissegment deutlich unter 400 Euro. Die Samsung "Chromebooks" sind zum Neupreis schon ab etwa 330 Euro erhältlich . Als Betriebssystem kommt nicht Windows, sondern das Chrome OS zum Einsatz. Vorteil: Das System ist schlanker als Windows. Nachteil: Ihre gewohnten PC-Anwendungen laufen nicht darauf. Die Modellreihe "ATIV Book" setzt dagegen auf den Klassiker aus Redmond und nutzt Windows 8. Die Preise für diese Modellreihe liegen zwischen etwa 600 und 1.800 Euro – hier dürfte für jeden das Richtige dabei sein.

 

 

Lenovo

Das Lenovo Yoga ist ein Convertible mit Umklappfunktion. (Copyright: Lenovo) Die Produktpalette von Lenovo ist schier unüberschaubar. Da hilft als erstes die Unterscheidung in "Thinkpad" und "Lenovo". Thinkpads sind eher hochklassige Notebooks für den Business-Bereich mit Preisen zwischen 400 und 1.400 Euro. Die Lenovo-Reihe dagegen beginnt schon bei etwa 200 Euro, geht aber bei den Designer-Modellen auch bis 1.000 Euro. Beide Markenlinien haben eigene Bezeichnungen, sie überschneiden sich aber gelegentlich, z. B. bei den "Yoga" Convertibles mit Touchscreen. Auch hier liegen die Preise des "Lenovo"-Familienzweigs eher unter 1.000 Euro, die Thinkpads eher darüber.

 

 

Toshiba

KIRA bietet viel Power plus einen Touchscreen. (Copyright: Toshiba) Auch bei Toshiba finden sich Produktfamilien, die sich in den Preisen überschneiden, die aber auf bestimmte Zielgruppen zugeschnitten wurden. Die "KIRA"-Familie steht für leistungsstarke Premium-Notebooks bzw. Ultrabooks, für die es aber auch eine eigene Familie gibt. Die "Satellites" bieten eine Vielfalt vom Einstiegs- bis zum High-End-Notebook mit unterschiedlichen Displaygrößen und Ausstattungen. "Qosmio" ist für alle Gamer, HD- und Multimedia-Fans gemacht, die günstigen "Chromebooks" eher für Einsteiger. Als Business-Notebooks werden die "Portégé"- und "Tecra"-Familien angepriesen: schlank, leicht und zuverlässig.

 

 

Fujitsu

Das LIFEBOOK E754 gehört zu den hochwertigen und hochpreisigeren Notebooks von Fujitsu. (Copyright: Fujitsu) Auf den ersten Blick sehr übersichtlich ist die Modellpallette von Fujitsu: alle Notebooks heißen "Lifebook". Allerdings sind es über 30 Geräte mit verschiedenen Buchstaben- und Zahlen-Anhängseln. Innerhalb einer Buchstabenreiche können Sie davon ausgehen, dass mit den Zahlen auch Leistung und Preis ansteigen. Bei den Buchstaben ist das nicht unbedingt so: Zwar beginnt das "A" bei Preisen unter 400 Euro, ein teures "E" kann aber auch schon um die 1.000 Euro kosten – so viel wie ein "U", welches aber wiederum auf bis 2.000 Euro klettern kann.

 

 

Dell

Dell Inspiron 15 gilt als Einsteigermodell und ist bereits ab 250 Euro erhältlich. (Copyright: Dell) Dell beginnt mit seinen Preisen schon bei günstigen 250 Euro – so viel kostet das "Inspiron 15". Dann aber folgt sofort ein Sprung: Die Multimedia-Notebooks der "Inspiron 14"-Serie liegen bereits bei 700 bis 900 Euro. Für 900 bzw. 1.000 Euro bekommen Sie ein Ultrabook "XPS 11", der "XP 12" für bis zu 1.300 Euro ist eher an Business-Leute gerichtet. Für Gaming-Power steht die Modellreihe "Alienware" mit Preisen von 1.000 bis 1.500 Euro. Für jedes Modell lassen sich Prozessor, Speicher, Bildschirmgröße und Grafikkarte mehr oder weniger frei konfigurieren – dieselbe Modellbezeichnung steht also nicht für eine festgelegte Leistung.

 

 

Apple

Das MacBook Pro bietet hochwertige Auflösung dank integriertem Retina-Display. (Copyright: Apple) Apple unterteilt seine "MacBooks" schlicht in zwei Familien: "Air" (ab 900 Euro) und "Pro" (ab 1.200 Euro). MacBooks sind teurer als andere Notebooks – dafür wird mehr Style, Spaß und Leistung versprochen. Bei den zwei teuersten "Pro"-Vertretern kommt noch die Bezeichnung "Retina Display" hinzu – dies steht für eine besonders brillante Darstellung in hoher Auflösung von 2880 x 1800 Pixel. In den MacBooks "Air" kommen Intel Dual Core i5 Prozessoren zum Einsatz, bei den Pro Modellen sind es wahlweise Dual Core i5 oder i7 Prozessoren, beim 15-Zoll Gerät sogar ein Quad Core i7,  zusätzlich eine NVIDIA GeForce GT 750M Grafikkarte. Bitte beachten Sie: MacBooks haben als Betriebssytem das MacOS, Sie können also keine Windows-Software darauf installieren.

 

 

MSI

MSI hat sich ganz auf Gaming-Notebooks spezialisiert. (Copyright: MSI) MSI Notebooks dürften Standard-Anwendern eher unbekannt sein – für Spieler aber sind sie die erste Wahl, denn der Hersteller hat sich ganz dem Gaming verschrieben. Mit martialischen Namen wie "Ghost", "Apache", "Dominator" und "Stealth" wir klar gemacht, wohin die Reise geht: in die bombastische Welt der Spiele. Entsprechend kompromisslose Grafikpower brauchen diese Gaming-Notebooks, und genau darauf hat sich MSI spezialisiert. Sogar die Tastatur ist für Spieler optimiert. Sie dürfen hier also keine Einsteigermodelle von 300 oder 400 Euro erwarten. Die Preisliste beginnt eher bei 700 Euro und ist nach oben offen.

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