Nostalgische Postkarten der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche

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Nostalgische Postkarten der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche

Die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche in Berlin trägt mehrere Namen. Umgangssprachlich wird sie auch schlicht als Gedächtniskirche bezeichnet und die Berliner sprechen gerne von ihrem „Hohlen Zahn“. Im Laufe ihrer Geschichte hat die Kirche einiges erlebt. Heute ist sie ein Museum und Kriegsmahnmal. Von dem Gebäude gibt es zahlreiche nostalgische Postkarten.

 

Nostalgische Postkarten in verschiedensten Varianten

In Schwarz-Weiß oder Bunt, als Skizze oder Fotografie – von der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche gibt es viele verschiedene Postkarten, die Sie bei eBay erwerben können. Viele der Karten sind historisch, werden von Sammlern geschätzt und nicht mehr als Postkarte verschickt. Dass es zahlreiche Abbildungen des Gebäudes gibt, hat seinen Grund. Und dieser liegt in der bewegten Vergangenheit der Kirche.

 

Die Kirche steht noch immer als Mahnmal in Berlin

Der Bau der Kirche, die zu Ehren Kaiser Wilhelms I. entstand, dauerte mehrere Jahre. Von 1891 bis 1895 wurde auf dem ehemaligen August-Viktoria-Platz an ihrer Vollendung gearbeitet. Heute heißt der Platz, auf dem die Kirche steht, Breitscheidplatz. Er befindet sich zwischen dem Kurfürstendamm, der Budapester Straße und der Tauentzienstraße. Die Anlage ist im spätromanischen Stil gehalten und das Gebäude ist in der Form eines lateinischen Kreuzes gebaut. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Kirche bei einem Bombenangriff im November 1943 stark zerstört, und von den ehemals beeindruckenden fünf Türmen blieb kaum etwas übrig. Trotzdem entschied man sich, die Ruine stehen zu lassen und als Mahnmal zu erhalten. Ein halb zerstörter Turm erinnert an die Schrecken des Krieges. Da ein großer Bereich seines Dachs eingestürzt ist, haben die Berliner die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche „Hohler Zahn“ getauft.

 

Postkarten zeigen neue und alte Wirklichkeit

Zwischen 1959 und 1963 wurde die Kirche erweitert. Der Anbau hat die Form eines Oktogons und dient als Gedenkstätte für die Opfer des Nationalsozialismus. Eigentlich sollte die Turmruine abgerissen werden, doch die Berliner protestierten damals gegen die Pläne des Architekten, bis dieser seine Entwürfe veränderte. So entstand die spannende Mischung aus alter Ruine und neuen Gebäudeelementen. Auf den Postkarten wird die Kirche zu verschiedenen Zeiten abgebildet. Nostalgische Karten zeigen das prachtvolle Gebäude mit seinen fünf Türmen, auf neueren Karten ist die Kaiser-Wilhlem-Gedächtniskirche als Ruine zu sehen. Die historischen Abbildungen sind besonders beliebt, denn sie zeigen Berlin, wie es vor der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg aussah.

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