Näpfe

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Näpfe sollten leicht zu reinigen sein. Glasierte Näpfe oder Näpfe mit glatter Oberfläche sind schneller zu reinigen als welche mit rauer Oberfläche. Sand- und Badenäpfe hingegen eignen sich aus unglasiertem Ton, weil die Tiere (Hamster, Zwerghamster, Meerschweinchen, Chinchillas...) sich darin beim Buddeln auch gleich die Krallen kürzen können (das erspart die Krallenzange ;-)). Sandbadenäpfe sollten einen nach innen gehenden Schutzrand haben, dann wird nicht soviel teuerer Badesand "verpantscht" sondern bleibt, wo er hingehört (eine weitere Ersparnis bringt das Aussieben von Verunreinigungen).

Gerade für Hamster, Wüstenrennmäuse, Zwerghamster sind Näpfe für das Grundfutter nicht erforderlich. Diese Tiere sind Steppen- und Halbwüstenbewohner und müssen in freier Natur viel laufen um Nahrung zu finden. Um sie artgerecht zu halten, sollten die Tierchen nicht überfüttert werden und für ihr Futter "arbeiten" müssen. Daher kann man das Grundfutter auf oder in der Streu verteilen. Die Tiere haben dann mehr zu tun ihre Mahlzeit zu finden und buddeln auch gleich. Saftfutter für solch kleine Tiere, wie auch für Meerschweinchen kann man auf glasierte Tonuntersetzer (Untersetzer für Blumentöpfe - im Baumarkt preiswert) geben.

Näpfe sollten kippsicher und standfest (auch wenn mal ein Tier sich auf einer Seite draufstellt, darf der Napf nicht kippen - bei mehreren Tieren haben sich so schon Tiere gegenseitig die Schneidezähne abgeschlagen) sein und daher sollte man auf das Verhältnis Bodenfläche / Rand achten. Schwere Näpfe sollten niemals auf der Streu stehen, sondern direkt auf dem Boden, damit die Tiere sie nicht untergraben und sich selbst unter dem Napf "beerdigen" oder einklemmen.

Näpfe, die auf höheren Zwischenetagen abgestellt werden, halten den Inhalt länger sauber.

Näpfe für Tiere - insbesondere für Kleinsttiere - sollten lediglich mit heißem Wasser und etwas Essig ausgewaschen werden. Spülmittelrückstände sind für kleine Tiere schon gefährlich. Daher bitte gründlich nachspülen und abtrocknen, falls heißes Wasser bei der Reinigung mit Essig nicht reicht. Der Essiggeruch kann die geruchsempfindlichen Tiere stören. Daher gründlich nachspülen und lüften.

Wählen Sie bitte die Höhe des Randes der Näpfe passend zur Größe des Tieres und der verwendeten Futterart.

Bei Hunden sehen Sie bitte von erhöhten Näpfen in Ständern ab, wenn es der Tierarzt nicht  wegen körperlicher Gebrechen des Hundes empfohlen hat. Sie können das Schlingen der Nahrung begünstigen und somit Magendrehungen begünstigen. Befragen Sie bitte vorher Ihren Tierarzt. Bei manchen körperlichen Gebrechen, wie Wirbelverletzungen, Arthrosen pp., sowie für bestimmte Hunderassen kann ein erhöhter Napf wichtig sein, aber - wie gesagt - halten Sie Rücksprache mit dem Tierarzt darüber, bevor sie - zwar gutgemeint - aber Schaden anrichten.

Tierhilfe Licht im Dunkeln

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