Nach passenden Rohrventilatoren und Badlüftern suchen

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In vielen Altbauten, aber auch in Hochhäusern der 60er- oder 70er-Jahre, sind die Bäder oftmals innenliegend und verfügen somit über kein Fenster. Nicht selten wurden in früheren Zeiten sogar Küchen ohne Fenster konzipiert. Wer jedoch auf ausreichend frische Luft nicht verzichten möchte, sollte auf einen Rohrventilator oder einen Badlüfter zurückgreifen.

Warum sind Rohrventilatoren und Badlüfter so wichtig?

Gerade beim Duschen oder Baden entstehen große Mengen an Wasserdampf, welche ohne Fenster selbstverständlich nur schwer abtransportiert werden können. Beschlagene Spiegel oder leicht feuchte Fliesen sind dabei noch das geringste Übel. Gleiches gilt selbstverständlich auch für Küchen ohne Fenster, denn gerade beim Kochen entsteht viel Dampf, welcher nicht ordnungsgemäß entweichen kann.

Dies hat zur Folge, dass die Wände diese Feuchtigkeit aufnehmen müssen, was sich früher oder später mit einer Bildung von Stockflecken oder gar Schimmel zeigt. Sobald Schimmel sichtbar wird, handelt es sich bereits um ein größeres Feuchtigkeitsproblem. In der Regel wird Schimmel, welcher sich anhand von schwarzen Flecken zeigt, zuerst in einer Zimmerecke oder auch am Duschvorhang sichtbar.

Da Schimmel die Gesundheit der Bewohner stark belastet, sollte er zwingend sofort behandelt werden. Besser ist es jedoch, wenn dem Schimmelbefall vorgebeugt wird, beispielsweise durch den Einbau eines Badlüfters oder eines Rohrventilators.

Ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal zwischen den verschiedenen Ventilatoren besteht in ihrer Funktionsweise, denn der Handel bietet sowohl Radial- als auch Axialventilatoren. Um besonders große Luftmengen über relativ kurze Strecken zu befördern, eignen sich Axialventilatoren, denn diese arbeiten ähnlich wie der Propeller eines Flugzeuges. Hingegen haben Radialventilatoren einen sehr geringen Volumenstrom, aber dafür sind sie deutlich druckstärker als Axialventilatoren. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass sie weitaus größere Leistungswege überbrücken können und zwar bis zu fünfzehn Meter. Dies kann gewährleistet werden, weil die Luft entsprechend verdichtet wird, wie bei einem herkömmlichen Fön. Der entstehende Druck ist in der Lage, die Luft über weite Strecken zu bewegen. Ein weiterer Unterschied bei den verschiedenen Ventilator-Modellen besteht in der Einbau- beziehungsweise Anbaumöglichkeit, denn es gibt Unterputz- und Aufputzventilatoren. Die verschiedenen Geräte eignen sich sowohl für die Wand- als auch für die Deckenmontage, denn sie können senkrecht oder waagerecht an- oder eingebaut werden.

Badlüfter

Badlüfter wurden speziell für Bäder entwickelt, welche innenliegend sind und kein Fenster besitzen, denn sie sorgen nicht nur für ein angenehmes Raumklima, sondern wirken auch dem drohenden Schimmelbefall entgegen. Vorteilhaft ist, dass die meisten Badlüfter über eine hervorragende Laufruhe verfügen, so dass sie von den Verbrauchern nicht als störend empfunden werden. Außerdem erfreuen sie mit einer langen Lebensdauer, denn sie sind nahezu unempfindlich gegenüber der hohen Luftfeuchtigkeit, welche gerade beim Duschen und Baden entsteht. Die Montage eines Badlüfters ist in jedem Fall abhängig vom Verlauf des Abzugsrohrs, aber er kann sowohl an der Decke als auch der Wand montiert werden.

Wenn in einem Bad zu viel Luftfeuchtigkeit herrscht, dann wird nicht nur das Atmen eine Qual, sondern auch das Trocknen von Handtüchern oder Bademänteln. Dies hat zur Folge, dass die Textilien auch schnell unangenehme Gerüche entwickeln. Ein installierter Badlüfter kann diesem Problem entgegenwirken, denn er saugt die Luftfeuchtigkeit ab und leitet sie durch das Abzugsrohr nach außen. Somit haben auch Schimmelpilze keine Chance. Selbstverständlich leitet der Badlüfter nicht nur Feuchtigkeit nach außen, sondern auch unangenehme Gerüche, welche beispielsweise beim Gang zur Toilette entstehen können. Dies kann besonders dann unangenehm werden, wenn viele Personen das gleiche Bad benutzen müssen oder sich Gäste ankündigen. Der Badlüfter sorgt bereits nach kurzer Zeit für einen neutralen Geruch.

In der Vergangenheit mussten Badlüfter oftmals manuell betätigt werden und obendrein haben sie meist lautstark gearbeitet. Diese negativen Merkmale konnten inzwischen abgeschafft werden, denn moderne Lüfter sind oftmals bereits mit Bewegungsmeldern, einem Timer oder sogar einer so genannten Feuchtesteuerung ausgestattet. Dies hat den Vorteil, dass sich der Verbraucher keine Gedanken mehr darüber machen muss, wann oder wie lange er den Badlüfter in Betrieb nehmen muss. Dennoch gibt es weiterhin Modelle, welche entsprechend mit dem Lichtschalter gekoppelt sind. Dies bedeutet, sobald das Licht im Bad eingeschaltet wird, läuft auch die Lüftung.

Auch in Bezug auf die Größe eines Badlüfters bleiben keine Wünsche offen, denn der Handel bietet nahezu jede Größe. Somit stehen für kleine Bäder auch kleine Lüfter zur Verfügung, beispielsweise mit einem Durchmesser von rund 100 Millimetern. Für größere Bäder gibt es selbstverständlich auch größere Lüfter. Weiterhin können sich die interessierten Verbraucher für Unter- oder Aufputz-Modelle entscheiden.

Die Installation eines Badlüfters

Grundsätzlich ist die Installation eines Badlüfters kein Muss, aber der Komfort wird mit dem Einbau deutlich gesteigert. Weiterhin muss ein solcher Lüfter nicht ausschließlich im Bad angebracht werden, denn er kann auch im Hauswirtschaftsraum, in einer Abstellkammer oder einem Gäste-WC Anwendung finden. Obendrein gestaltet sich die Installation des gewünschten Badlüfters denkbar einfach. Überlassen Interessierte den Einbau auch noch einem Fachmann, dann gestaltet sich die Installation noch unkomplizierter. Wird der bevorzugte Raum hingegen selbst modernisiert und es war schon vorher ein Badlüfter vorhanden, dann kann in der Regel der vorhandene Lüftungskanal erneut verwendet werden. Bei einem Nichtvorhandensein des Lüftungskanals, muss ein solcher selbstverständlich verlegt werden. Auch diese Aufgabe ist für einen erfahrenen Heimwerker durchaus zu bewerkstelligen, denn nachdem der Kanal verlegt wurde, wird einfach die Zimmerdecke ein wenig abgesenkt. Um anschließend ein perfektes Ergebnis zu erzielen, ist die Anschaffung von hochwertigen Baumaterialien zwingend erforderlich.

Die verschiedenen Arten von Badlüftern

Standardlüfter

Diese Badlüfter sind mit dem Lichtschalter des Raumes gekoppelt, was bedeutet, dass der Lüfter aktiv wird, sobald das Licht eingeschaltet wird. In der Regel ist die Materialfarbe Weiß, wobei es mittlerweile auch luxuriöse Modelle in anderen Farben gibt. Weiterhin können sich die Modelle in ihrer Größe unterscheiden.

Badlüfter mit Nachlauf

Hierbei handelt es sich prinzipiell um einen Standardlüfter, wobei dieses Modell mit einer zusätzlichen Nachlauffunktion ausgestattet ist, also einem stufenlos einstellbaren Timer. Dieser kann für einen Zeitraum zwischen zwei und 23 Minuten für eine ausreichende Entlüftung des Raumes sorgen, so dass der Verbraucher weder vergisst den Lüfter ein- noch auszuschalten.

Kleinraumventilatoren

So genannte Kleinraumventilatoren sind in der Regel besonders hochwertig und zumeist handelt es sich um spezielle Markenprodukte, zum Beispiel von AEG, Siemens oder anderen namhaften Herstellern. Besonders beeindruckend ist ein attraktives Design, wobei sie obendrein häufig auch einen thermischen Überspannungsschutz besitzen, wobei gleiches für eine besonders lange Nachlaufzeit gilt.

Lüfter mit Bewegungsmelder und Timer

Diese Badlüfter verfügen über einen ganz entscheidenden Vorteil, denn sie besitzen eine sehr einfache Installation, da sie lediglich an einem Verteiler oder einer herkömmlichen Steckdose im gewünschten Raum angeschlossen werden. Dies bedeutet, dass weder ein separates Kabel noch ein neuer Schalter erforderlich sind. Die entsprechende Steuerung kann mittels eines so genannten Fotowiderstandes gewährleistet werden, welcher den Lüfter aktiviert sobald jemand den Raum betritt oder sich im Raum bewegt. Dank einer stufenlos einstellbaren Nachlaufzeit, schaltet sich der Lüfter nach einigen Minuten nach Verlassen des Raumes wieder aus.

Badlüfter mit Feuchtigkeitssensor und Timer

Diese Modelle aktivieren sich automatisch und zwar sobald die vorhandene Feuchtigkeit in einem Raum die festgeschriebene Grenze überschreitet. Der Verbraucher kann diese Einstellung nach Belieben vornehmen, wobei es empfehlenswert ist, dass sich der Lüfter bei einer Feuchtigkeit zwischen 40 und 80 Prozent Luftfeuchte einschaltet. Selbstverständlich kann auch die entsprechende Nachlaufzeit stufenlos eingestellt werden, welche sich aktiviert, sobald die Luftfeuchtigkeit unter den festgesetzten Wert sinkt.

Rohrventilator

Der Rohrventilator eignet sich hervorragend für die Luftbeförderung über besonders lange Strecken, so dass ein gesundes und vor allem angenehmes Raumklima geschaffen werden kann. In der Regel werden die meisten Rohrventilatoren in der Industrie oder im Gewerbe angewandt, denn sie bieten eine kostengünstige Möglichkeit zum Absaugen von Schadstoffen, so dass eventuelle Gesundheitsrisiken für die Mitarbeiter ausgeschlossen werden können.

Selbstverständlich können die Geräte auch in Wohnhäusern verbaut werden, denn sie kommen zum Einsatz, wenn es für einen Lüfter keinen direkten Zugang zur Außenwand gibt. Dies bedeutet, wenn die Luft von der Ansaugstelle bis ins Freie eine große Entfernung zurücklegen muss, dann übernimmt der Rohrventilator diese Aufgabe zuverlässig.

Interessierte Verbraucher bekommen für einen Rohrventilator viel nützliches Zubehör, so beispielsweise passende Schalldämpfer, Rückschlagklappen, Filterboxen oder Heizregister. Auch Drehzahlregler und Stufen-Trafos können durchaus hilfreich sein, denn mit ihnen können die Ventilatoren bedarfsgerecht gesteuert werden. Qualitativ hochwertige Produkte verfügen mittlerweile über sparsame Motoren, einen stabilen Druck und eine hohe Luftfördermenge.

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