Mit dem Lenovo Thinkpad zum preiswerten Allround-Notebook

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Lenovos Thinkpad-Baureihe gilt als haltbar, arbeitet dabei aber schnell und zuverlässig – ein wenig abschreckend wirken nur die Neupreise einiger Modelle. Gebraucht lässt sich allerdings das ein oder andere Schnäppchen machen.
Thinkpads waren schon klein, als es noch keine Ultrabooks gab. (Intel in Deutschland ((CC BY-SA 2.0))
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Thinkpads waren schon klein, als es noch keine Ultrabooks gab. (Intel in Deutschland ((CC BY-SA 2.0))

Nicht poppig, aber leistungsstark: Lenovo Thinkpads

Wenn ein Notebook nicht primär als hübsches Dekorationselement dienen soll, bietet sich ein Gerät aus der Thinkpad-Reihe von Lenovo an. Diese Laptops gibt es zwar nicht in poppigen Farben, dafür stecken im Inneren aber viel Leistung sowie langlebige Technik. Vor allem für Notebook-Neulinge ist die Robustheit eines Notebooks nicht zu unterschätzen, ein fragiles Designergerät erweist sich im rauen Alltag mitunter als zu wenig belastbar. Diesen Vorteil lässt sich Lenovo zumindest bei den Businessgeräten der T- und W-Serie gut bezahlen. Günstiger, aber weniger robust sind Lenovo-Notebooks ohne Thinkpad im Namen.
In den vergangenen Jahren haben Notebookprozessoren nur wenig an Leistung gewonnen. Neue Produktserien konzentrieren sich auf schnellere 3D-Grafik und Energiesparfunktionen. Das hat den Vorteil, dass auch ältere Prozessoren immer noch genug Leistung für die meisten Anwendungen liefern – Spiele einmal ausgenommen. Damit werden auch mehrere Jahre alte Gebraucht-Notebooks interessant. Selbst die ehemalige Spitzenklasse der T-Serie-Laptops, einst für dreistellige Eurobeträge erhältlich, ist inzwischen gebraucht unverschämt günstig. Ein Thinkpad T420 beispielsweise wechselt zum Preis eines deutlich langsameren aktuellen Netbooks den Besitzer und ist dabei oft schon mit einer SSD für schnellen Datenzugriff ausgestattet. Der Core-i-Prozessor eines solchen Thinkpads ist deutlich schneller als die bei günstigen Neugeräten üblichen Atoms, Celerons oder Pentiums.
Der rote Trackpoint ist eine Besonderheit der Thinkpads. (Foto: Thinkstock)
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Der rote Trackpoint ist eine Besonderheit der Thinkpads. (Foto: Thinkstock)

Thinkpad? Hält ewig …

Bei Computerfachleuten gelten Thinkpads von Lenovo als sichere Arbeitsgeräte, auch wenn es etwas rauer zugeht – beispielsweise beim Dauereinsatz im Außendienst. Gebrauchte Modelle der einst teuren T- und W-Baureihen sind so konstruiert, dass sie wohl auch viele aktuelle Neugeräte noch überleben. Eine Lizenz für Windows 7 liegt den Geräten meistens bei. Ein weiterer Vorteil ist das Angebot an professionellem Zubehör wie umfangreich ausgestatteten Dockingstations. Notebooks mit einem Core-i-Prozessor der dritten Generation (3xxx) sind zudem mit USB 3.0 ausgestattet.
USB 3.0 ist wichtig für schnelle externe Laufwerke. (Foto: Thinkstock)
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USB 3.0 ist wichtig für schnelle externe Laufwerke. (Foto: Thinkstock)

Datenträger und Sicherheit

Üblicherweise ist eine Festplatte eingebaut, auf der sich einmal Daten befunden haben. Mitunter finden sich dort noch Spuren des Vorbesitzers – daher ist auch beim Verkauf eines gebrauchten Notebooks dringend darauf zu achten, die Datenträger gut von privaten Daten zu befreien. Löschen reicht nicht aus, selbst Formatieren kann unter Umständen rückgängig gemacht werden. Spezielle Programme überschreiben die Festplatte mehrfach komplett, was alle Datenreste löscht. Je sensibler die vormals gespeicherten Daten, desto vorsichtiger sollte also beim Verkauf vorgegangen werden.
Für Käufer ist der Akku ein kritisches Bauteil – Akkus verschleißen schnell und liefern dann nicht mehr die erforderliche Kapazität. Planen Sie daher beim Kauf eines gebrauchten Notebooks immer auch einen neuen Akku mit ein. Thinkpad-Akkus sind bereits recht preiswert erhältlich.
Bastler erfreuen sich am leicht zugänglichen Inneren der Thinkpads. (Foto: Thinkstock)
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Bastler erfreuen sich am leicht zugänglichen Inneren der Thinkpads. (Foto: Thinkstock)

Aus Tablet wird Notebook: Thinkpad Yoga

Mit den Yoga-Notebooks hat Lenovo sehr spannende Hybridnotebooks auf dem Markt. Die Tastatur des Yoga lässt sich hinter das Display klappen, ein 360-Grad-Scharnier übernimmt diese Arbeit zuverlässig. Aus dem Notebook wird so mit wenigen Handgriffen ein Tablet. Vor allem Microsofts Windows 10 eignet sich hier als perfektes Betriebssystem. Es schaltet sogar den Betriebsmodus um, wenn die Tastatur umgeklappt wird, und blendet im Tablet-Modus den Desktop zugunsten einer praktischen Kacheloberfläche aus. Hier gibt es bereits mehrere Produktgenerationen, sodass sich auch ein Yoga als Gebrauchtgerät anbietet.
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