Mit DJ-Mixern bei jeder Party für den packenden Sound sorgen

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Mit DJ-Mixern bei jeder Party für den packenden Sound sorgen

Wann immer es gilt, private oder öffentliche Partys mit Musik zu beschallen, geht ohne den DJ nicht sonderlich viel. Er sorgt für die klangliche Untermalung und die entsprechende Stimmung. In erster Linie natürlich mit passenden Sounds, welche die Leute elektrifizieren. Dahinter stecken allerdings auch das entsprechende Equipment und eine leistungsstarke Technik. Vom robusten Mixer, bis hin zu leistungsstarken Boxen und zuverlässigen Kopfhörern – bessere Technik kann das Auflegen meist entscheidend vereinfachen. In der folgenden Übersicht finden Sie daher nützliche Tipps über das entsprechende Pro-Audio Equipment.

Mehr als nur ein Mixer - welches Equipment der moderne DJ heutzutage benötigt

In ihren Anfangstagen griffen die DJs meist auf das simple System aus Plattenspielern und einem Mixer zurück, an den optional auch ein Mikrofon angeschlossen werden konnte. Besonders in der Hip Hop-Kultur erfreute sich dieses Prinzip damals großer Beliebtheit. An diesem grundsätzlichen Aufbau hat sich heutzutage auch nur bedingt etwas geändert. Immer noch versteht sich DJing als musikalische Kunstform, zwei Musikstücke ineinander zu mixen, um somit einen möglichst lückenlosen Mix zu erzeugen, der wie aus einem Guss wirkt. Technische Errungenschaften haben dazu beigetragen, dieses Prinzip heute technisch versierte und detailverliebter auszuführen, als je zuvor.

Für eine ausreichende DJ-Ausrüstung benötigen Sie die folgenden Komponenten:

  • Zwei Plattenteller. Dabei kann es sich optional um klassische Vinyl-Plattenteller handeln, aber auch um modernere CD-Spieler bzw. Controller für das Arbeiten mit digitalen Plattentellern. Zwei sind Minimum, erfahrene DJs greifen gern auch zu vier Turntables zurück.
  • Der Mixer, welcher an die Turntables angeschlossen wird, bildet das Herzstück des Aufbaus. Er wandelt die eingehenden Sounds um und speist sie in das Lautsprechersystem ein. DJ-Mischpulte zeichnen sich durch einen speziellen Crossfader aus, mit welchem bequem zwischen den beiden Plattentellern hin und her geschaltet werden kann. Zusätzlich sorgen verschiedene Regulierungsmöglichkeiten, wie EQ, Pitch oder Lautstärke für die manuelle Klangregulierung.
  • Ein Laptop wird nur benötigt für den Fall, dass Sie digitale Auflegetechniken in ihren Aufbau mit einbeziehen möchten. Das kann zum einen komplett digital sein mittels Software und mp3-Dateien. Zum Anderen können Sie auch auf die stetig populäreren Digital-Vinyl-Systeme zurückgreifen. Hier wird durch eine spezielle Time-Code-Schallplatte das klassische Vinyl-Handling mit moderner Software verknüpft. Die Platte agiert als Steuerungsmechanismus für die digitalen Musikdateien.
  • Kopfhörer sind unverzichtbar, wenn Sie Wert auf einen möglichst exakten und guten Mix legen. Auf diese Weise können Sie selbst im lautesten Club noch präzise in die nächsten Songs hineinhören, Übergänge planen und ihr Set auf diese Weise mit einer gewissen Dramaturgie versehen.
  • Schlicht und ergreifend ihre eigene Musiksammlung, welche Dreh- und Angelpunkt der Party sein sollte. Es ist Ihnen dabei überlassen, ob sie diese in Form von Vinyls, CDs oder komplett digital zur Verfügung stellen bzw. am Ende sogar aus allen drei Bereichen schöpfen. Berücksichtigen Sie dabei aber stets den Transport Ihrer Musik. Für Platten und CDs gibt es spezielle Koffer und Taschen, die optional auch mit Tragegriff und Rädern im Trolly-Stil daher kommen. Gerade bei erhöhtem Gewicht ist diese Variante von Vorteil, während digitale Dateien platzsparend auf dem Laptop oder mittels externem Speichermedium wie Festplatten oder USB-Sticks transportiert werden können.

Das Mischpult fungiert als Schaltzentrale und Herzstück Ihres persönlichen DJ-Set-ups

Fast genauso lang, wie Musik professionell aufgenommen wird, gibt es bereits Mischpulte. Sie sind so alt, wie die Musikaufnahme an sich und unverzichtbar für jede Studio- oder Live-Produktion von Musik. Mixer haben die Aufgabe, unterschiedliche Tonsignale zu einem Stereosignal zusammenzufügen. Das können wahlweise unterschiedliche Instrumente sein oder auch unterschiedliche Quellen von Audiosignalen. Mittels Reglern und Knöpfen, an die verschiedene Funktionen gekoppelt sind, lässt sich der Klang ganz individuell verändern und anpassen. Bässe, Frequenzen, Lautstärke und Klangfärbung werden somit nach Wunsch variiert. Professionelle Mischpulte sind nicht nur recht groß und komplex, sondern kosten auch entsprechend, für den Privatgebrauch haben sich deutlich kompaktere Modelle etabliert.

Je nach Anlass haben sich so unterschiedliche Varianten herausgebildet, seien es Live Events, Kinoproduktion oder das digitale Tonstudio in den hauseigenen vier Wänden. Auch bei DJs sind die Mixer an ihre individuellen Bedürfnisse angepasst. Sie präsentieren sich wesentlich meist robuster, besser zu transportieren und zeichnen sich durch einen zusätzlichen Crossfader aus, der für das Wechseln zwischen den einzelnen Plattentellern unverzichtbar ist. Standardmäßig bieten die meisten Mixer-Anschlüsse für zwei Kanäle, während erfahrenere Discjockeys auch gern zu vier Kanälen greifen. Hier lassen sich nicht nur weitere Audioquellen anschließen, sondern optional auch Effektgeräte oder Mikrofone. Leistungsstärke ist dabei ein entscheidendes Kriterium, damit es zu einem möglichst verlustfreien Eingang und Weiterleitung der einzelnen Elemente kommt.

Zu den beliebtesten Herstellern von DJ-Mixern gehören:

  • Pioneer
  • Native Instruments
  • Behringer
  • Reloop
  • Allen & Heath
  • Rane

Für den bestmöglichen Klang – welche Lautsprecher und Monitorboxen Sie benötigen

Ein leistungsstarker Mixer ist sicher nicht zu verachten, genauso wichtig für einen packenden Sound auf der Party sind allerdings gute Lautsprechersysteme und eine entsprechend kraftvolle Anlage. Die Wahl der richtigen Monitorboxen ist also nicht zu unterschätzen. Das besondere an Monitorboxen ist, dass ihre akustischen Eigenschaften dafür sorgen, dass Musiker, aber auch Tontechniker in allen Situationen den Klang problemlos kontrollieren können. „Monitoring“ bedeutet nicht umsonst „überwachen.“ Der Klang soll genauso wiedergegeben werden, wie er aufgenommen wurde ohne künstliche Regulierung und Veränderung, wie es bei herkömmlichen Lautsprechern oft der Fall ist.

Als DJ besteht für Sie dabei kein definitorischer Unterschied zwischen Studio- und Bühnenmonitoren, falls Sie im Club darauf angewiesen sein sollten. Grundsätzlich wird dabei zwischen aktiven Monitoren mit Verstärker und passive, welche mit separaten Verstärkern funktionieren, unterschieden. Live bringen die Boxen glasklaren Klang vom eigenen Equipment auf die Tanzfläche. Das funktioniert stellenweise besser als mit der hauseigenen PA-Anlage innerhalb der Location. Prüfen Sie die soundtechnischen Gegebenheiten stets vor dem Anschluss Ihrer Geräte.

Darauf sollten Sie bei der Klangausrichtung der Monitore achten 

Um das Klangoptimum herauszuholen, ist es wichtig, die Monitorboxen auf bestimmte Kriterien zu prüfen. Am besten geht dies im heimischen Wohnzimmer oder Studio, in dem Sie Ihren eigenen Mix testen und gegebenenfalls auch aufnehmen. Fragen Sie sich daher beim Testen Folgendes:

  • Wie kräftig und pur klingen die Bässe?
  • Werden die Höhen und Mitten klar definiert und sind deutlich heraushörbar?
  • Wie gut ist der Stereoklang?
  • Wie detailliert wirkt das Klangbild auf Sie im Allgemeinen?

Ideal wird der Test, wenn Sie sich selbst als eine Art Spitze des Dreiecks im Verhältnis zu den beiden Stereoboxen setzen. Monitore im Club tendieren dazu, wesentlich druckvoller und basslastiger zu klingen. Heimische Studiomonitore sind vom Klang her neutraler und setzen auf eine möglichst unverfälschte Wiedergabe. Sie besitzen spezielle Pro-Audio Komponenten, die auf linearen Frequenzgang, minimalere Membranschwingung und eine geringe Verzerrung optimiert sind.

Zu den populärsten Herstellern gehören:

  • Adam
  • Neumann
  • Behringer
  • Fostex
  • Samson
  • Neusonik
  • KRK

Allzeit bereit und flexibel einsetzbar – über die Transportmöglichkeiten Ihres Mixers

Der moderne DJ muss gleichermaßen flexibel, wie anpassungsfreudig agieren. Das komplette Equipment steht dabei auf Abruf bereit, um überall eingesetzt werden. Teilweise ist er somit auch gezwungen, seine eigenen Geräte mitzubringen, auch weil viele Clubs nicht mehr auf alle individuellen Anforderungen des DJs vorbereitet sind. Diese agieren immer individueller, die Standardausrüstung von zwei Plattentellern und einem Mixer ist längst nicht mehr für alle Plattenunterhalter das Nonplusultra. Individuelle Aufbauten mit digitalen Effektgeräten oder Laptops zwingen zum Umdenken. Das macht den Transport all dieser Geräte von Natur aus recht kompliziert.

Abhilfe schaffen dabei spezielle Koffer und Taschen, die extra für DJs konzipiert wurden. Neben Aufbewahrungsmöglichkeiten für die eigene Platten- und CD-Sammlung finden sich auf diese Weise auch Taschen und Koffer speziell für Mixer. Beachten sie allerdings deren Abmessungen im Verhältnis zur Tasche. Außerdem besitzen alle Mixer ein entsprechendes Gewicht, sodass sie im Vorfeld Ihre Belastungsgrenzen genau kennen sollten. Viele der Koffer bieten hierfür allerdings ausziehbare Griffe und Rollen, um optional auch auch als Trolley benutzt zu werden.

Massentauglichen und kräftigen Sound erreichen Sie nur mittels einer PA-Anlage

Insofern Sie es nicht nur bei der Beschallung Ihrer eigenen Wohnung und einer Handvoll geladener Gäste belassen wollen, führt bei größeren Locations kaum ein Weg an einer guten PA-Anlage vorbei. PA steht für „Public Address“, das System besteht dabei aus Lautsprechern und Verstärkern sowie ab einer gewissen Größe auch Mischpult und Effektgeräte. Die Monitorboxen für den Künstler sind ebenfalls an die PA gekoppelt. Das erlaubt ihm auf der Bühne einen wesentlich besseren Klang wahrzunehmen als die Zuschauer im Publikum.

Sie selbst müssen sich bei größeren Locations allerdings nicht um die Beschaffenheit der PA kümmern. Professionelle Veranstaltungsorte sind ab einer gewissen Größe eh mit einer stationären Anlage ausgerüstet. Fällt der Rahmen etwas kleiner aus, so bilden mobile PA-Anlagen eine gute Alternative. Gerade bei privaten Veranstaltungen im größeren Rahmen empfiehlt es sich daher, ihre eigene kompakte Soundanlage zu den DJ-Auftritten mitzubringen.

Umfassende stationäre PA-Systeme sind hingegen meist zu teuer für den Normalverbraucher. Die Kompaktsysteme arbeiten auf einem kleineren Level ebenfalls mit einer Kombination aus zwei Monitorboxen und einem mitgelieferten Mixer. Noch einen Schritt weiter gehen dabei mobile Beschallungsanlagen, die in der Regel aus einer einzelnen Monitorbox mit einigen Reglern, aber ohne separaten Mixer bestehen. Diese lassen sich dafür häufig mittels Griff und Räder wie ein Rollkoffer transportieren. Mittels vorhandener Ein- und Ausgänge können dabei verschiedene externe Audiogeräte angesteckt werden, beispielsweise CD- oder mp3-Player. Diese Modelle überzeugen in erster Linie durch Handlichkeit und Flexibilität. Dadurch stellen Sie eine gute Zwischenlösung da, wenn Sie ein schnelles und effektives PA-System zur Beschallung größere Gruppen benötigen.

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