Mario, Far Cry 3 und GTA 5 – diese Konsolen sind ein echter Blickfang!

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Mario, Far Cry 3 und GTA 5 – diese Konsolen sind ein echter Blickfang!

Seit den ersten Videospielen, die in den 1970er-Jahren programmiert wurden, hat sich viel getan. Schwarz-weiße Blockgrafik ist inzwischen dreidimensionalen Darstellungen gewichen, die immer realistischer werden. Jedes Jahr versuchen die Entwickler dabei, die Spieler mit neuen Effekten und Konzepten zu begeistern. Möglich wird dies auch durch Konsolen, die immer besser für diese anspruchsvollen Spiele optimiert werden. Eindrucksvoll erkennt man die Entwicklung, wenn man neue Ableger einer Serie mit älteren Versionen vergleicht. Beispiele sind hier die Mario-Spiele auf den Nintendo-Konsolen, „Grand Theft Auto" oder auch das grafisch aufwendige Action-Spiel „Far Cry".

Die technischen Möglichkeiten von modernen Konsolen wie Xbox 360, PlayStation 3 und Nintendo Wii U

Konsolen für den Heimgebrauch wurden zu Anfang der 1970er-Jahre entwickelt. Diese waren damals noch sehr simpel und verfügten weder über auswechselbare Datenträger noch über eine große Auswahl an Spielen. Auch grafisch und spielerisch erfüllten diese Konsolen nur simple Anforderungen, so konnte man in „Pong" beispielsweise eine Art Tischtennis spielen.

Grafikprozessoren spielen heute entscheidend mit

Im 21. Jahrhundert hingegen sind Konsolen zu Multifunktionsgeräten mit Unterhaltungscharakter geworden, die von der technischen Leistungsfähigkeit auch die Heimcomputer überholt haben. Besonders viel Wert legen die Hersteller inzwischen auf den Grafikprozessor. Microsofts Xbox 360 beispielsweise besitzt einen mit 500 MHz getakteten Chip des Grafikspezialisten ATI. Die Leistung dieses Grafikprozessors liegt bei 240 Gigaflops pro Sekunde und gibt den Entwicklern von Anwendungen somit viel Spielraum für dementsprechend anspruchsvolle Spiele. Auch der Prozessor, ein eigens für die Xbox 360 entwickelter Cell-Chip von IBM, verfügt über drei Rechenkerne mit einer Leistung von 77 Gigaflops. Durch die Spezialisierung auf den Einsatzbereich in einer Spielkonsole können auf dieser Architektur sehr viel anspruchsvollere Spiele programmiert werden als für einen vergleichbaren Computer.

Hardware der Playstation 3

Das Konkurrenzprodukt aus dem Hause Sony, die PlayStation 3, besitzt ähnlich leistungsfähige Hardware. So sorgt im Inneren ein mit 550 MHz betriebener Grafikprozessor von Nvidia für die Berechnung der Bilder. Bis zu 350 Gigaflops leistet dieser Chip, der von der Technik den G70-Chips ähnelt, die von Nvidia auch für Grafikkarten in PCs verwendet werden. Der Hauptprozessor der PlayStation 3 basiert, ähnlich wie jeder der Xbox 360, nicht auf der aus Computern bekannten x86-Architektur. Es handelt sich hierbei um einen Cell-Prozessor, der speziell für die Anforderungen in Spielkonsolen entworfen wurde. Beispielsweise übertrifft der Cell-Chip bei Videotranskodierungen die Leistung eines High-End-Prozessors von Intel aus dem gleichen Produktionszeitraum deutlich.

AMD-Prozessor in der Nintendo-Konsole

Die Wii U von Nintendo ist diesen beiden Konsolen in der Leistungsfähigkeit ebenbürtig. Der Grafikprozessor stammt aus dem Hause AMD und taktet mit 550 MHz. Wie bei der PlayStation 3 besitzt auch der Hauptprozessor drei Kerne und stammt von IBM. Dieser basiert auf einer PowerPC-Architektur, die bereits bei den früheren Nintendo-Konsolen Wii und GameCube zum Einsatz kam. Im Vergleich zu diesen besitzt der Prozessor der Wii U mit dem Namen „Espresso" jedoch eine deutlich höhere Taktfrequenz und somit mehr Leistung.

Diese technischen Spezifikationen bieten den Entwicklern und Programmierern beste Voraussetzungen, um neue Spiele mit beeindruckenden grafischen Details zu erschaffen. Einige Tipps, welche Spiele Sie besonders aufmerksam ansehen sollten, wenn Sie nach spektakulären und realistischen Grafiken suchen, folgen.

„Grand Theft Auto" – der fünfte Teil der Serie auf PlayStation 3 und Xbox 360

Die „Grand-Theft-Auto"-Serie nahm auf dem PC im Jahre 1997 ihren Anfang. Obwohl das Spielprinzip bis heute unverändert blieb, lässt sich dieser Klassiker mit dem fünften Teil von „Grand Theft Auto" grafisch nicht mehr vergleichen. Nach wie vor schlüpfen Sie in die Rolle eines Kleinkriminellen, der sich nach und nach zu mehr Ansehen und Reichtum in seiner Heimatstadt kämpft. Dazu ist ihm jedes Mittel recht, sodass Sie Autos klauen, Polizisten abhängen und Banken überfallen müssen. Jedoch gehört es auch zu Ihren Aufgaben, sich bei anderen wichtigen Persönlichkeiten beliebt zu machen und mit diesen Golfspielen zu gehen oder auf einer Jacht eine Party zu feiern. Während Sie im ersten Teil der Serie noch eine Stadt in einer Von-Oben-Perspektive in zwei Dimensionen vorfanden, setzt „Grand Theft Auto V" auf eine komplett dreidimensionale Umgebung.

Auch Konsolenspieler können an der Mehrspielerwelt teilhaben

Der Entwickler der Serie, Rockstar North, kündigte im Oktober 2011 das Spiel offiziell an und diesmal konzentrierte man sich auf die Konsolen-Versionen für die PlayStation 3 und die Xbox 360. Dies zeigt einen Wechsel in der Strategie, da es sich bei „GTA" vormals um einen Vorzeigetitel für den PC handelte. Neu in „GTA 5" ist auch, dass Sie nun nicht mehr nur einen Charakter steuern, sondern zwischen drei verschiedenen Personen wechseln können. Um das Ziel des Spieles zu erreichen, müssen Sie mit allen Dreien bestimmte Missionen erfüllen, teilweise kommen auch alle drei Protagonisten innerhalb einer Mission vor. Zudem ist ein Mehrspielermodus in das Spiel integriert. In diesem Bereich haben die Konsolen ebenfalls bedeutend aufgeholt. Früher waren die Konsolen für einen Spieler konzipiert, maximal konnte zwei bis vier Personen lokal vor einer Konsole die Möglichkeit gegeben werden, an einem Spiel teilzunehmen. Mehrspielermodi über das Internet waren lange Zeit nur Computerspielern vorbehalten. Jedoch bieten Konsolen wie die Xbox 360 oder die PlayStation 3 von Haus aus bereits alle Voraussetzungen, um sich über einen Breitbandanschluss mit dem Internet zu verbinden. So öffnet sich nun auch den Konsolenspielern der Weg in die Mehrspielerwelt.

Mario dreidimensional und im Mehrspielermodus auf der Konsole Nintendo Wii U

Am 11. Juni 2013 enthüllte Nintendo auf der Computer- und Videospielmesse E3 in Los Angeles einen weiteren Ableger in der Geschichte der Mario Jump'n'Run-Spiele, „Super Mario 3D World". Konzipiert wurde das Spiel für die ebenfalls 2013 erschienene Konsole Nintendo Wii U.

Jump'n'Run in 3 D

Es ist das zweite Mario-Spiel, das Sie komplett in einer dreidimensionalen Umgebung erleben können, was für Spiele der Jump'n'Run-Kategorie eine Herausforderung ist. Während Sie in klassischen Spielen dieses Genres einem vorgegebenen Weg folgen und so auf geplante Hindernisse und Gegner treffen, haben Sie in einer frei begehbaren Welt die Möglichkeit, diesen auszuweichen. Der Vorgänger, „Super Mario 3D Land", erschien bereits 2011 für Nintendos tragbare Konsole 3DS. Sollten Sie eine 3DS-Konsole besitzen, erhalten Sie dieses Spiel auch bei eBay. Im Gegensatz dazu bietet der Nachfolger vier verschiedene Spielfiguren, die Sie auch gleichzeitig mit Ihren Freunden durch das Spiel führen können. Jede Spielfigur besitzt dabei eigene Eigenschaften und kleine Vor- und Nachteile. So ist Toad die schnellste Figur, während Peach für kurze Momente in der Luft schweben kann. In typischer Optik der Super-Mario-Spiele kämpfen und springen Sie durch die verschiedenen Ebenen des Spiels und haben dabei die freie Wahl, welchen Weg Sie einschlagen.

Ein First-Person-Shooter spielt wieder einmal in tropischen Gefilden – „Far Cry 3"

Die „Far-Cry"-Serie gehört zu den bekannteren Ego-Shootern und dies nicht nur auf den Konsolen. Als das erste Spiel der Reihe im Jahre 2004 erschien, setzte es neue Maßstäbe in Bezug auf die Qualität der Grafik. Mit den damals neuesten zur Verfügung stehenden Mitteln, wie etwa DirectX 9.0c und dem Shadermodell 3.0, waren jedoch auch viele der Computer überfordert. Somit erschien der Nachfolger „Far Cry 2", der ebenfalls bei eBay auffindbar ist, im Jahre 2008 auch für die Konsolen PlayStation 3 und Xbox 360. Der Vorteil für Spieler und Entwickler liegt darin, dass keine Rücksicht auf unterschiedliche Hardwareprofile genommen werden muss. Die Leistungsfähigkeiten der Konsolen sind bekannt und ermöglichen es den Programmierern, das Maximale aus diesen herauszuholen. Probleme wie Ruckler oder nicht kompatible Hardware, zu denen es bei den PCs immer wieder kommt, fallen bei den Entwicklungen für Konsolen also aus.

Offene Welt mit viel Spielfreiheit

„Far Cry 3" erschien am 29. November 2012 für mehrere Plattformen. Neben einer PC-Version gibt es auch „Far Cry 3" für die PlayStation 3 und die Xbox 360. Auch dieser Ableger der Serie setzte wieder neue Maßstäbe in Sachen Grafik und Spielerlebnis. Relativ einzigartig für einen First-Person-Shooter ist die offene Welt. In vielen Fällen bekommen Sie bei einem Spiel dieses Genres eine Mission und ein Ziel vorgegeben. Solange Sie dieses Ziel nicht erreichen, kommen Sie auch inhaltlich nicht weiter. Ist die Mission abgeschlossen, folgt eine neue. So zieht sich die Story wie ein roter Faden durch das Spiel und Sie hangeln sich Punkt für Punkt an diesem entlang. In „Far Cry 3" hingegen werden Ihnen keine nächsten Schritte vorgegeben, sondern Sie entscheiden, wie Sie dem Endziel näherkommen. Die Welt besteht aus zwei Inseln, auf denen es Piratenverstecke gibt. Hintergrund der Handlung ist, dass Sie die Rolle von Jason Brody übernehmen, der von Piraten entführt wurde. Ihnen gelingt jedoch die Flucht und nun versuchen Sie, Ihre Freunde zu befreien und von der Insel zu entkommen. „Far Cry 3" nutzt auch die Onlinefunktionen der Konsolen und kann so im Mehrspielermodus über das Internet gespielt werden.

Die Entwicklung von Spielen wie „Far Cry" oder „Grand Theft Auto" auf Konsolen

Wenn man die Entwicklung betrachtet, die zu solchen Spielen wie „Far Cry 3" oder auch „Grand Theft Auto V" auf den Konsolen führte, fallen einige Parallelen auf. Besonders bei diesen beiden Spielen, die aus den Action- und Shooter-Genres stammen, war lange Zeit der PC die bestimmende Plattform. Auf dem Computer war es einfacher, dem Spieler neben einem Spielkonzept auch Extras wie Mehrspielermodi oder komplexe und große Welten zu bieten. Xbox 360, PlayStation 3 und andere Konsolen dieser und nachfolgender Generationen haben jedoch auch mit diesen Disziplinen keine Probleme mehr. Internetverbindung und große Speicher in Form von Festplatten gehören inzwischen auch bei den Konsolen zum Standardrepertoire. Auf dem Gebiet der Prozessor- und Grafikleistung haben diesen Konsolen den Computer bereits überholt und bieten Ihnen somit Spiele mit einer Grafik, die auf einen gleichwertigen Computer nur schwer übertragbar sind. Somit ist auf den Konsolen mit weiteren Spielen zu rechnen, die neue Maßstäbe in puncto Darstellung, Realismus und Spielerlebnis setzen.

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