Lernkurse Musik: Tipps zu Auswahl und Kauf

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Lernkurse Musik: Tipps zu Auswahl und Kauf

Erfüllen Sie sich Ihren Traum und lernen Sie, Ihr Lieblingsinstrument zu spielen

Vielleicht haben auch Sie schon lange einen Traum, dessen Erfüllung Sie sich bislang noch nicht zugetraut haben. Viele von uns möchten gerne musikalischer sein und vielleicht sogar ein Musikinstrument beherrschen. Oder Sie spielen sogar schon eines und möchten noch ein zweites dazu erlernen. Doch der Besuch einer echten Schule ist häufig nicht nur teuer, sondern auch zeitraubend. Glücklicherweise gibt es eine Reihe von kostengünstigen und zeitsparenden Alternativen: Aus einem breiten Spektrum können Sie Lernkurse auswählen, so genannte Musikschulen. Beim Kauf von Musikschulen für Autodidakten sollten Sie allerdings einige Dinge beachten, um möglichst schnell und nachhaltig Erfolge zu erzielen.

Die Grundlagen sind bei fast allen Musikinstrumenten gleich: So lernen Sie Noten lesen

Im Grunde ist es verblüffend: Jedes Musikstück, ob klassische Oper oder zeitgenössischer Popsong, lässt sich vermittels Noten auf eine übersichtliche Folge von Punkten und Linien reduzieren. Die Rede ist von Noten. Was für Laien wie Tintenkleckse aussieht, verwandelt sich vor den Augen von Kennern in wunderschöne Klänge und Melodien. Und dabei ist es nicht einmal besonders schwierig, Noten lesen zu lernen. Die kleinen Punkte verraten Ihnen alles, was Sie wissen müssen, um bekannte Musikstücke nachzuspielen und Ihr eigenes Können zu erweitern. Neben speziellen Musikschulen sind daher auch Einführungen ins Notenlesen interessant. Auf diese Weise werden Sie schnell den Unterschied zwischen Violinschlüssel und Bassschlüssel lernen. Auch Begriffe wie Viertel, Synkope oder Crescendo werden sich Ihnen erschließen. Vergebene Liebesmühe ist das Noten Lernen sicherlich nicht, denn im Grunde brauchen Sie für jedes Instrument diese Fähigkeit.

Verstehen Sie sich erst mal auf das Notenlesen, werden Sie auch bald Lust verspüren, sich stärker in die theoretischen Grundlagen der Musik zu vertiefen. Was sich für viele Zeitgenossen meist in der Hintergrundmusik im Aufzug oder Dauerbeschallung im Supermarkt erschöpft, ist nämlich weit mehr als bloße Klangkulisse. Musik beeinflusst unsere Stimmung und strukturiert unsere Wahrnehmung.

Alles in allem handelt es sich also um eine komplexe Angelegenheit und falls Sie besser darüber informiert sein möchten, sollten Sie sich Bücher zur Musiktheorie anschauen, die es in allen nur erdenklichen Schwierigkeitsstufen gibt: von der Einführung für "dummies" bis hin zum Handbuch mit wissenschaftlichem Anspruch über Kontrapunkt und cantus firmus. Auch für Kinder gibt es passende Überblicksdarstellungen. Die spielerisch gestalteten und liebevoll bebilderten Musikfibeln von "Tina und Tobi" etwa motivieren Ihr Kind zusätzlich, sich mit dem neuen Hobby auseinanderzusetzen und schnelle Fortschritte zu machen.

Musikschulen vergleichen und die richtige für Sie finden - welches Instrument passt zu Ihnen?

Bei der Entscheidung, welches Musikinstrument man erlernen möchte, spielen eine Reihe von Faktoren eine Rolle: Wie viel Zeit haben Sie etwa, um sich der Aneignung des neuen Instruments zu widmen und welcher Lerntyp sind Sie? Wenn Sie schnelle Erfolge erzielen möchten, sollten Sie etwa auf das Klavier setzen. Schon nach wenigen Tagen werden Sie erste einfache Melodien spielen können und nach wenigen Wochen Ihre ersten Lieder interpretieren können.

Klavierschulen gibt es für jede Stufe und für Ihr persönliches Tempo: Für Anfänger empfehlen sich einfache Klavierschulen wie „Mein erstes Jahr Unterricht", die den Lernenden bei der Hand nehmen und alle Schritte behutsam und verständlich erklären. Damit die Motivation nicht verpufft, lernen Sie hier von der ersten Seite an, kleine Musikstücke auf Ihrem Klavier zu spielen. Zunächst nur mit einer, später auch mit zwei Händen, bis Sie schon bald richtige Klavierstücke beigebracht bekommen. Für fortgeschrittene Pianisten, die bereits über die ersten Grundlagen verfügen, bieten sich komplexere Klavierschulen an. Besonders für angehende Pianisten, die bereits seit zwei Jahren oder länger spielen, halten die Bücher neue Herausforderungen bereit. In dieser Phase erlernen Sie auch Stücke einzelner Komponisten und beginnen langsam, sich ein Repertoire anzueignen, das Ihrem eigenen Stil entspricht. Möchten Sie also lieber klassische Musik spielen oder liegt Ihnen mehr Jazz oder Blues? Eine Frage, die Sie an diesem Punkt, im zweiten oder dritten Jahr für sich selbst entscheiden und danach Ihre Übungen ausrichten.

Streichinstrumente lernen bedeutet: üben, üben und nochmals üben

Die Besonderheit bei Streichinstrumenten ist, dass Sie weder über Tasten noch Knöpfe verfügen, denen bestimmte Töne zugeordnet sind. Was zunächst banal klingt, sorgt für eine fundamental andere Herangehensweise als etwa beim Erlernen des Pianos. Bei der Geige verändern Sie die Tonhöhe durch die Verlagerung Ihrer Finger auf den Saiten. Geigenschulen zielen daher in erster Linie darauf ab, Ihnen die Funktionsweise des Instruments näher zu bringen und vermitteln Ihnen zunächst einmal die "Bedienung" des Instruments. Häufig dauert es lange, bis Sie den ersten geraden Ton herausbringen, doch sollten Sie sich davon nicht abhalten lassen.

Es viele unterschiedliche Methoden gibt, die Violine zu erlernen. Während beispielsweise die meisten Musikschulen auf die Vermittlung von Noten und die äquivalenten Griffe eingehen, lernen Sie etwa bei der Suzuki-Methode, nach Gehör zu spielen und Ihrer Intuition zu folgen. Dieses Musikerziehungskonzept bietet sich vor allem an, wenn Sie einem Kind die Welt der Musik näherbringen möchten, da es im Grunde gleich drauflos spielen kann.

Ein weiterer Vorteil beim Lernen von Streichinstrumenten ist, dass Sie gleich mehrere Instrumente in einem lernen und spielen können. Die Grundlagen des Geigenspiels werden Ihnen auch helfen, wenn Sie etwa eines Tages auf die Bratsche oder das Cello umsteigen möchten. Viele Streicher beherrschen nach einer Weile die verschiedenen Mitglieder der Geigenfamilie gleich gut und können so ihre Vielseitigkeit unter Beweis stellen. Falls Sie sich einmal mit der Geige langweilen sollten und etwas Neues ausprobieren möchten: versuchen sie sich an etwas Größerem, dem Cello und den dazu passenden Cello-Noten

Am Lagerfeuer oder auf der Bühne mit der Band: Die Gitarre ist ein Alleskönner

Sicherlich eines des beliebtesten Instrumente, da vergleichsweise einfach zu erlernen, ist die Gitarre. Doch so unterschiedlich die Musikstile sind, die Sie auf der Gitarre interpretieren können, so vielfältig sind auch die Gitarrenschulen. Möchten Sie die Akustikgitarre erlernen, finden Sie eine schier überwältigende Zahl von Gitarrenschulen. Sie sollten daher wissen, was Sie suchen. Wollen Sie schnell Fortschritte vorweisen können, empfiehlt sich der Griff zu Lernbüchern mit beiliegenden CDs. So können Sie nicht nur die Gitarre vor dem Üben mithilfe der CD stimmen, sondern auch überprüfen, ob Ihre Griffe richtig sitzen und die Harmonien stimmen. Des Weiteren sollten Sie wissen, dass bei speziellen Schulen, wie etwa für Blues- oder Country-Gitarre, bereits erste Kenntnisse vorausgesetzt werden und Sie sich daher zunächst die Grundlagen aneignen sollten. Dabei helfen Ihnen strukturierte Einführungen wie „Garantiert Gitarre lernen". Der Motivationsfaktor ist hier enorm, da Sie vom ersten Tag an bekannte Songs in vereinfachten Versionen nachspielen und schon nach kurzer Zeit Ihrem Partner oder den Freunden zeigen können, was Sie gelernt haben. Auch für Gitarrenlehrer lohnt sich ein Blick in das Angebot von Lehrwerken für den Gitarrenunterricht.

Für den Anfang können Sie auf ein Keyboard ausweichen

Keyboards und Keyboard-Schulen sind eine gute Alternative, wenn Sie sich nicht sicher sind, wie ernst Sie oder Ihr Nachwuchs es mit dem Wunsch meinen, ein Instrument zu lernen. Die Instrumente selbst sind sehr günstig und auch die Einführungen sind meist auf der Grundlage fast jahresaktueller Charts gestaltet. Das liegt zum einen daran, dass Keyboards das Einsteiger-Instrument schlechthin sind, zum anderen, dass das Keyboard nicht mehr aus der modernen Popmusik wegzudenken ist. Falls Sie sich also mit aktuellen Songs und Charts behutsam an das neue Projekt herantasten möchten, sollten Sie nach Lernbüchern für Keyboards Ausschau halten. Eine besondere Variante des Keyboards ist übrigens das Clavinova. Anders als sein vielseitiger Counterpart imitiert das Clavinova "nur" den Klang von Klavieren, dies allerdings besonders gut. Zudem verfügen die Instrumente auch über einen realistischen Anschlag und unterscheiden sich im Spiel nur wenig von einem "richtigen" Klavier - bis auf den Preis.

Günstige Instrumente für Einsteiger - Gebrauchtmodelle sind eine Alternative zum Neukauf

Wer ein neues Instrument erlernen will, steht schnell vor der Frage, ob alt oder neu. Dabei muss man sich selbst ein genaues Bild davon machen, was man wirklich möchte. Sind Sie sich sicher, dass Sie regelmäßig üben werden und einen langen Atem haben, können Sie das Geld auch gleich zu Beginn Ihrer Musikstudien in die Hand nehmen und sich ein neues Instrument zulegen. Die meisten von uns zweifeln, ob Sie auch täglich die Zeit zum Üben und Studieren finden werden. Oder Sie kaufen vielleicht für Ihr Kind ein Instrument und können nicht wissen, ob das neue Hobby auch in einem Jahr noch so fesselnd ist wie zu Beginn. In diesem Fall bietet sich der Kauf von gebrauchten Instrumenten an: eine gebrauchte Gitarre, eine Klarinette oder eine gebrauchte Oboe? Solche Stücke müssen nicht unbedingt schlechter sein: Im Gegenteil - häufig brauchen beispielsweise Geigen sogar eine gewisse Zeit, bis sie "eingespielt" sind. Achten Sie beim Kauf von Geigen auf die passende Größe: Für kleine Kinder gibt es Viertelgeigen, Jugendliche sollten Dreiviertel- oder auch ganze Geigen bekommen. Beim Kauf von Klavieren sollten Sie darauf achten, dass vor allem das Innenleben nicht beschädigt ist. Ein großer Kratzer auf dem Deckel ist zwar nicht schön, doch beeinträchtigt er nicht den Klang. Ganz im Gegensatz zu einem Riss im Resonanzboden etwa, der bei einem Klavier einem Totalschaden gleichkommt.  

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