Künstlerteddys, Künstlerbären, Material, Zustand...

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Jeder, der schonmal selber Bären, oder andere Tiere genäht hat, sollte wissen, auf was es ankommt! Leider sieht man auf Abbildungen nicht, wie ein Künstlerbär genäht wurde. Selbst wenn er auf dem Foto gut ausschaut, ist mir selber leider auch schon passiert, daß mich beim Auspacken der Schlag fast traf. Entäuscht mußte ich feststellen, die Florrichtung war nicht eingehalten, also das Fell hatte eine falsche Richtung, daß mangelhaft genäht wurde, mit leienhaften Stichen. Daß die Nase oder Augen schief angebracht waren, daß Gelenke schrecklich verarbeitet wurden, sodaß beim Auspacken ein Glied abfiel. >:-( 

                                                                             

MEIN TIP, informieren Sie sich vorher, bevor Sie bieten, ob ein richtiger Bärenkünstler den Bären nähte, oder ob es sich um das Produkt eines Leien handelt, das schlecht verarbeitet wurde. Kennt sich jemand aus, gibt er von selber in der Artikelbeschreibung meist gute Angaben ab, über Zustand, Verarbeitung, Stoffart, Stopfmaterial, sowie die Stärke des Stopfens, Größe, manchmal sogar Gewicht und Alter des Künstlerbären, oder Künstlertieres.   

                                                                                      

Hat man allerdings so einen armen Kerl ersteigert, kann man ihn verbessern, wenn es noch möglich ist, man kann ihm Kleider anziehen, um die falsche Florrichtung zu überdecken, Augen wieder rausmachen, neu einsetzten, Nasen entfernen, neu nähen, das Selbe kann man mit Ohren machen, die einem nicht gefallen, oder Krallen entfernen, oder dazunähen. Hat der entäuschte Käufer kein Talent dazu, hat er leider die Katze im Sack gekauft. Wie oder was man dann macht, können Sie in meinen anderen Ratgeber über betrogene Käufer nachlesen. 

                                                                                                                          

Ich rate jedem, der sich als Bärenmacher versucht, einen Bärenkurs zu besuchen! Nur dort lernt man die Feinheiten richtig und bekommt Tips für Spezielles! Wer Geschick mitbringt, kann bald Schnitte verändern, oder selber welche freihand entwerfen. Seit Jahren nähe ich gelegentlich auch, aber bissher nur für den Eigenbedarf. Gerade wenn man selber viel von sich erwartet, sieht man die Fehler anderer Leute, die nähen.

Ob ein Bär hoch LIMMITIERT ist, oder ein EINZELSTÜCK, ist meiner Ansicht egal, er muß einem selber gefallen. Es gibt allerdings Sammler, die nur auf teure Einzelstücke sich fixieren, weil sie das Geld im Überfluß haben und nicht mal den Unterschied, zwischen Mohair und Plüsch erkennen! Man kann auch Glück haben, wenn man bei einem Privatverkäufer einen gutgemachten Teddy kauft. Aber Bären von nahmhaften Künstler, sind zumindens in der Verarbeitung korrekt. Ob sie allerdings einem gefallen, ist eine andere Sache, das sollte jeder selber entscheiden. Ein Bär sollte einen sofort ansprechen. Auf Börsen können Sie ihn von allen Seiten bewundern, die Künstler haben es zwar nicht gerne, wenn da jeder mit seinen Fingern die Bären bedrückt, aber einen potentiellen Käufer erkennen sie schon, dem es sicher gewährt wird, ihn anfassen zu dürfen. Von Kinderhänden lassen Künstler sich ihre Bären ungerne andalgen, da manchen Künstler dadurch Schokoladeflecken auf ihre Teddys geschmiert wurden. :-o  

Zur Vorbeugung gegen Ungeziefer, wie Milben, Leuse, Flöhe, Käfer... kann man die Bären einige Tage in die Kühltruhe legen, das schadet nicht! Ungeziefer wird dadurch abgetötet. So werden alle Bären, die ich kaufe erstmal kühl gelegt. Mit den eigenen, die man selber nähte, oder vor längerer Zeit kaufte, kann man das auch machen. Sollte man aber einen Ungezieferbefall erkennen, rate ich, ihn mind. 4 Wochen einzufrieren, da aus Eier nach Wochen noch Insekten schlüpfen können.  

 Das war mein 1. Bär, den ich in einem Bärenkurs machte, die anderen auf den Bilder, folgten bald. Es werden mit der Zeit sehr viele, sodaß man ein Platzproblem bekommt, vorallem, wenn man noch unzählige Gekaufte dabei hat.  

 

Wenn mein Ratgeber hilfreich gewesen ist, wäre eine ja-Stimme willkommen. 

Bärige Grüße

erdweibchen       

                                                     

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