Kindercomputer: So bekommt Ihr Kind Spaß am Lernen

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Kindercomputer: So bekommt Ihr Kind Spaß am Lernen

Computer sind aus unserer Alltagswelt nicht mehr wegzudenken. Deshalb geht die Empfehlung zahlreicher Pädagogen in die Richtung, Kinder schon früh mit elektronischen Medien vertraut zu machen. Wenn Sie auf der Suche nach einem Kindercomputer sind, der zum Lernen animieren soll, ist es unumgänglich, bestimmte Kriterien zu beachten, die Ihnen dieser Ratgeber vorstellt.
Kinder lernen am besten, wenn Lerninhalte spielerisch und mit Spaß vermittelt werden. Deshalb sollten Sie insbesondere auf die Altersvorgaben achten, denn wenn Kinder unter- oder überfordert sind, wenden sie sich schnell ab. Ebenso ist es von Vorteil, geschlechtsspezifische Eigenschaften zu beachten. Ein pinker Kindercomputer mit Barbie-Motiven wird z. B. einem Jungen unter Umständen kaum gefallen.

Die Klassiker: verschiedene Kindercomputer von VTech

Die in Hongkong ansässige Firma VTech hat sich auf Lernspielzeug spezialisiert und bietet eine große Auswahl an Notebooks und Konsolen für Kinder. Im Angebot befinden sich spezielle Schul-Laptops und Lernstationen für verschiedene Altersklassen. Vtech ist heute der führende Anbieter von Kindercomputern und verbindet bei der Entwicklung der Geräte gezielt Spaß und Spiel mit der Vermittlung von Lernstoff. Die Erfahrung von Vtech bei der Entwicklung von Software und Hardware stellen dabei einen entscheidenden Vorteil dar. Die Produktpalette der Kindercomputer von Vtech ist umfangreich und explizit an die Motorik und Fähigkeiten der Altersstufen angepasst. So finden Sie Geräte für Babys, Kleinkinder und Schulkinder. Bei Vtech steht ein ansprechendes Design der Kindercomputer im Vordergrund. So bedient man sich häufig Animationen, die Kindern aus dem Fernsehen bekannt sein dürften. Hier reicht das Angebot von Computern im Disney-Design bis hin zu Aufmachungen im Biene-Maja-Look. Zahlreiche Vtech-Modelle sind außerdem durch eine Reihe von Zubehör wie etwa Vtech-Spielen erweiterbar.

Kindercomputer von Medion: Mit einem solchen kann sich Ihr Kind wie ein Großer fühlen

Anders als Vtech setzt die ebenfalls bekannte Firma Medion auf ein realistischeres Erscheinungsbild der Kindercomputer. Um den Kindern den Eindruck zu vermitteln, schon zu den Großen zu gehören, ist das Kiddi Notebook von Medion im Design eines Laptops für Erwachsene gehalten. Die Geräte sind mit einer Computermaus ausgestattet, besitzen Lautstärke- und Kontrastbedienknöpfe, einen Kopfhörerausgang und die Tastatur eines klassischen Laptops. Das Display verfügt über eine Hintergrundbeleuchtung und ist 4,75 Zoll groß. Animierte Bilder und ein digitaler Sound interessieren die Kinder auf spielerische Art für die Inhalte. Neun Schnellstarttasten vereinfachen die Bedienung für Ungeübte. Die Lernbereiche der Kindercomputer von Medion sind unterteilt in Spiele und Wettkämpfe, Lernmöglichkeiten für Englisch, Musik, Benehmen, Tastaturanwendungen, Logik, Gedächtnistraining, Mathematik sowie Wort- und Satzbau. Insgesamt stehen 110 verschiedene Anwendungen in deutscher Sprache und dazu noch zehn weitere auf Englisch zur Verfügung.
Beim Kauf eines Kindercomputers sollten Sie insbesondere auf die Robustheit des Geräts Wert legen. Schnell passiert es, dass der Computer von Kindern rau angefasst wird oder gar zu Boden fällt. Da die Kiddi Notebooks für Kinder ab fünf Jahren konzipiert wurden, achtet Medion auf eine stabile Verarbeitung der Produkte.

Kindercomputer, die schon für Kinder ab drei Jahren interessant sind

Damit ein Lerncomputer seine positive Wirkung voll entfalten kann, ist es wichtig, dass er für das entsprechende Alter eingesetzt wird. Daher geben die Hersteller der Kindercomputer Empfehlungen für das Alter der Kinder heraus, die Sie unbedingt beachten sollten. Bei den Kindercomputern ab drei Jahren wird hauptsächlich auf die natürliche Neugier der Kinder angespielt. Ein entsprechend dem Alter entwickeltes Kind lernt in dieser Zeit ständig neue Wörter hinzu und bildet selbstständige Sätze. In dieser Altersgruppe sollten diese Fortschritte unbedingt spielerisch gefördert werden. Bekannt sind hier unter anderem die Modelle „Smile" und „Storio" von Vtech. Extra große Tasten erleichtern den Kleinen den Umgang, und Hebel, Drücker sowie Rädchen animieren die Kinder dazu, alles auszuprobieren und zu beobachten, was sich bewegt. Gefördert werden erste Notwendigkeiten des Alltags, wie das Unterscheiden von Formen und das Erlernen von Richtungen sowie Farben oder erste Buchstaben. Es können Tierstimmen zugeordnet oder erste englische Begriffe erlernt werden. Zu manchen Lerncomputern in dieser Altersstufe stehen Erweiterungen bereit, die man nach und nach dazukaufen kann.

Auch diese Kindercomputer sind für Kindergartenkinder geeignet

Mit vier Jahren gehen die meisten Kinder in den Kindergarten, lernen den Umgang mit Fremden und anderen Kindern. Sie haben gemeinsam Spaß, lernen voneinander und auch der soziale Umgang wird gefördert. Zu den Lernerfolgen kann auch ein altersgerechter Computer beitragen. Kindercomputer ab vier Jahren sind so konzipiert, dass die Aufmerksamkeit, das Erinnerungsvermögen und die Konzentrationsfähigkeit gefördert werden. Zu den Lerninhalten gehören hier die Vermittlung erster Zahlen und Buchstaben, das Erkennen von Farben und Formen sowie die Zuordnung von Tieren oder Pflanzen. Die Hersteller achten dabei im Allgemeinen darauf, dass der Lernstoff auf den Geräten der vorherigen Altersstufe aufbaut. Sie sollten sich trotzdem vor dem Kauf darüber im Klaren sein, welche Fähigkeiten das Kind bereits erworben hat. Über- sowie Unterforderung werden von den Kleinen in der Regel mit Desinteresse quittiert. Vorteilhaft ist es zudem, wenn das Kind die Eltern beim Arbeiten am Computer beobachtet hat. Kinder ahmen Verhaltensweisen nach und werden nicht lange überredet werden müssen, sich mit ihrem eigenen Computer zu beschäftigen. Im Gegensatz zu den Kindercomputern ab drei Jahren verfügen die Geräte für Kinder ab vier Jahren in der Regel über kleinere Tasten, wodurch die Feinmotorik geschult wird. Beachten Sie zudem, dass es Modelle gibt, die stark mit visuellen Reizen arbeiten. Dazu gehört z.B. „MobiGo". Solche Produkte sollten erst ab vier Jahren verwendet werden, um die natürlichen Reflexe der Kinder nicht zu überlasten.

Kindercomputer für Vorschulkinder ab fünf Jahren

Für die Vorbereitung auf die Schule eignen sich die Lerncomputer, die für die Altersklasse ab fünf Jahren konzipiert wurden. Elektronische Medien unserer Zeit sind so für die Kleinen kein Neuland mehr, sondern sie haben bereits einen gewohnten Umgang damit entwickelt, der sich in der Schulzeit bezahlt macht. Die kindgerechte Gestaltung mittels Charakteren aus Film, Fernsehen oder Büchern hebt besonders in diesem Alter den Spaß am Lernen.
Viele Kindercomputer ab fünf Jahren sind so konzipiert, dass durch das Spielen nicht zwangsläufig das Alleinsein gefördert wird. Vielmehr können sich andere Kinder oder die Eltern anhand Multiplayer-Games an den Spielen beteiligen. Viele dieser Computer sind darauf ausgerichtet, den Wortschatz zu erweitern und das Textverständnis zu üben. Zudem werden erste mathematische Kenntnisse vermittelt und die Kreativität gesteigert. Einige Modelle erlauben zudem die Erweiterung von Spielen oder Lernprogrammen in Form von Kassetten oder Discs. Wenn sich bei dem Kind z. B. erste naturwissenschaftliche Interessen bemerkbar machen, können diese mittels gezielter Software gefördert werden. Achten Sie jedoch darauf, dass der Computer für die Kleinen nur eine Lernergänzung darstellt. Keinesfalls soll er die Beschäftigung mit Büchern oder das Spielen im Freien verdrängen. Sie sollten deshalb immer einen zeitlichen Rahmen setzen.

Diese Kindercomputer sind für Schulkinder gedacht

Beim Kauf von Kindercomputern für Schulkinder ist es wichtig, darauf zu achten, dass das Design nicht mehr zu kindlich wirkt. Mit dem Eintritt in die Schule beginnt ein neuer Lebensabschnitt und viele Kinder möchten nun nicht mehr wie solche behandelt werden. Demzufolge wirken zu bunt gestaltete Modelle nicht mehr attraktiv. Die Modelle für Schulkinder gleichen sich daher mit aufsteigender Altersstufe den Erwachsenenmodellen immer weiter an. Typischerweise sind Modelle für Schulkinder dem Alter entsprechend mit Kategorien wie Mathematik, Naturwissenschaften und Sprache ausgestattet. Aufgrund des bilingualen Unterrichts werden oftmals auch Englischkenntnisse gefördert. Vielen Kindern fällt das Vokabellernen so wesentlich leichter. Der Vtech School Laptop E konzentriert sich z. B. auf die Vermittlung von Lernstoff in englischer Sprache. Kindern ab sechs Jahren wird hier in 40 Lernprogrammen das ABC, Zahlen und Vokabeln auf Englisch vermittelt. Der Vtech Power XL Laptop ist für Kinder ab sieben Jahren geeignet und vermittelt neben Englisch auch Französischkenntnisse. Anhand verschiedener Schwierigkeitsstufen wird hier auf ein systematisches Lernen abgezielt.

Kindercomputer dem Geschmack des Kindes entsprechend auswählen

Die Neugier der Kinder und der Spaß am Lernen soll mit Lerncomputern für das entsprechende Alter schon vor der Schule gefördert werden. Da Kinder sich jedoch schon früh für sehr unterschiedliche Dinge interessieren, sind auch Kindercomputer entsprechend den unterschiedlichen Interessen und Vorlieben der Kleinen gestaltet. Manche rosa, andere blau, manche mit Feen oder Prinzesinnen beschmückt, andere wiederum z. B. mit Autos oder Flugzeugen. Mitunter werden auch aus dem TV bekannte Figuren oder Helden aus Büchern und Filmen für das Design des Computers verwendet. Zudem führen diese Gestalten oftmals animierend durch die Spiele und Lernprogramme. Als Beispiel für solche Produkte wären die „Barbie"-Lerncomputer sowie die „Hello Kitty"-Lerncomputer von Vtech zu nennen oder diverse Modelle im „Cars"-Design, das sich an den gleichnamigen Kinofilm anlehnt. Ebenso gibt es auch Kindercomputer in der Hot-Wheels-Aufmachung, die Autorennspiele und Motorengeräusche mit Lernaktivitäten in deutscher und englischer Sprache verbinden.

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