Kayser (Kaiser-Strick) Doppelbett Strickmaschine

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Die Kaiser-Doppelbett-Strickmaschine wird regelmäßig unterschätzt, da sie nicht über den gleichen Bekanntheitsgrad wie Singer und Pfaff verfügt.

Jedoch kann ich jederzeit bestätigen, dass diese Maschine einfach nur gut ist.

Ich habe noch kein Muster gesehen, was mit dieser Maschine nicht zu stricken wäre. Sie brauchen auch keine zusätzlichen Lochmusterschlitten für Lochmuster, für so gut wie alle Strickmuster reicht die Standard-Maschine.

Auch die Bedienung ist einfach zu lernen: Schätzungsweise 1 Wochenende die Anleitung konzentriert durcharbeiten, und die wesentlichen Handgriffe kommen schon fast automatisch.

Auch alle Garnstärken sind zu verarbeiten, von Bast über dicke und dünne Wolle bis zum Nähfaden, Stärke 50 habe ich selbst ausprobiert, damit lassen sich hervorragend Spitzen für Kleidungsstücke und/oder Gardinen und Tischdecken stricken.

Außerdem kann man durch Lösen von 2 Muttern die Nadelbetten auseinanderschieben und nach dem einzelnen Anschlagen 2 Stücke gleichzeitig stricken: auf den getrennten Einzelbetten können dann verschiedene Muster, Wollstärken, Reihenzahlen etc. gestrickt werden. Das Foto zeigt das auseinander geschobene Nadelbett.

Zur Pflege: Die Nadeln bleiben zum Anschlagen am besten in ihrer Position stehen, wenn sie statt geölt gefettet werden; Nadeln können durch zu viel Öl nämlich auch zu gut "flutschen". Zum fetten nimmt man am besten Kugellagerfett und trägt es in sehr geringer Menge (lieber einmal häufiger fetten) mit einem Pinsel auf das Nadelbett unter die Nadeln auf.

Für allgemeine Ratschläge schauen Sie gerne in meinen anderen Ratgeber zum Thema Strickmaschine.

 

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