Hommage an eine Legende – der VW Käfer

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Beetle, Bug, Coccinelle, Maggiolino oder Escarabajo – auf der ganzen Welt fuhr der kleine buckelige Wagen als Käfer über die Straßen. 21,5 Millionen Mal verkauft und in seinem Aussehen kaum verändert. Auch wenn er seit 2003 nicht mehr produziert wird, ist seine Fangemeinde riesig und der Käfer schon lange ein Sammlerstück.
Das VW Käfer Cabriolet - das Kultfahrzeug Deutschlands
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Das VW Käfer Cabriolet - das Kultfahrzeug Deutschlands
Porsche Typ 60 von 1936 - Prototyp V3 des KdF-Wagens
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Porsche Typ 60 von 1936 - Prototyp V3 des KdF-Wagens

Die Stunde Null

Geboren 1938, basiert der ursprünglich im Jargon der Nationalsozialisten „KdF“-Wagen genannte „Volkswagen“ auf einer Konstruktion von Ferdinand Porsche. Der Name „Käfer“ geht vermutlich auf einen Artikel der New York Times zurück. Darin hat der Autor am 3. Juli 1938 die Vision, dass „Tausende und Abertausende von glänzenden kleinen Käfern bald die deutschen Autobahnen bevölkern werden“. Der 2. Weltkrieg verhinderte, dass das kleine Automobil in Serie produziert wurde. Bis 1945 wurden nur knapp 1800 Exemplare gebaut.
Die geteilte Heckscheibe gab dem Käfer diesen Namen: Brezelkäfer
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Die geteilte Heckscheibe gab dem Käfer diesen Namen: Brezelkäfer

Der Millionenerfolg

In der zweiten Jahreshälfte 1945 werden einige VW-Käfer aus alten Autoteilen zusammengeschraubt. Im Januar 1946 beginnt die Serienproduktion. Der „Brezel-Käfer“ läuft in Wolfsburg vom Band. „Brezel-Käfer“, weil die geteilte Heckscheibe an eine Brezel erinnert. Ende 1953 wird der Käfer in 88 Länder exportiert. Mitte 1955 verlässt ein Exemplar als einmillionster Volkswagen die Produktionshallen – in Gold und mit Glasperlen an den Chromteilen. Im Zweijahresabstand kommt jeweils die nächste Million dazu.
Bis 2002 ist der Käfer das meistverkaufte Auto der Welt
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Bis 2002 ist der Käfer das meistverkaufte Auto der Welt

Das Wunderauto

Der Käfer wird zum Symbol des Wirtschaftswunders in Westdeutschland. In den Folgejahren verbessert VW Zuverlässigkeit und Sicherheit. Winker werden zum Blinker, die Fenster größer und gewölbter. Änderungen gibt es auch bei Hubraum, Leistung und Anbauteilen. Was bleibt, sind Heckantrieb und Vierzylinder- Boxermotor. Der Käfer wird auch als Cabrio oder mit Faltdach hergestellt. 1978 läuft der letzte VW-Käfer in Deutschland vom Band. Danach wird er bis 2003 in Mexiko hergestellt. Dort rollt er noch immer als Taxi Nummer 1 in Grün-Weiß durch die Straßen der Hauptstadt.
Der läuft und läuft und läuft ...
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Der läuft und läuft und läuft ...

Original Sixties

Dieses 1300er-Modell kann sein Alter kaum leugnen. Seit den 1960ern hat es seine Besitzer von Urlaubsort zu Urlaubsort gefahren. Obenauf sitzt der Dachgepäckträger: Der macht das Verstauen der Koffer zum Kinderspiel. Und selbst ein Trip in die Berge zum Skifahren ist mit diesem Modell kein Problem. Am Heck gibt eine Extravorrichtung für Ski. Die Türen sind innen mit Holz verkleidet und geben dem Automobil zusätzlichen Charme.
Die Vorstufe des Cabrio - das aufrollbare Faltdach
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Die Vorstufe des Cabrio - das aufrollbare Faltdach

Unübersehbar Käfer

Ungesehen vorbeifahren unmöglich, denn mit der Farbe fällt er garantiert auf: Knallrot. Im Frühling 1972 rollte dieser Käfer zum ersten Mal über die Straßen. Inzwischen wurde er ordentlich aufgepeppt und den heutigen Standards angepasst. Stoßstange, Felgen und Außenspiegel glänzen silbern. Das Faltdach sorgt an sonnigen Tagen für extra Frischluft.
Ein seltenes Modell aus den USA - der Pick-up mit künstlicher Patina
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Ein seltenes Modell aus den USA - der Pick-up mit künstlicher Patina

Der Käfer-Pickup

Der Käfer als Pickup? Von vorn wie ein ganz normaler Käfer, kommt an der Seite die relativ kurze Ladefläche zum Vorschein. Rostrot mit Patina-Look wirkt er wie von einer Farm geholt. Silberblitzende Felgen bilden einen bizarren Kontrast. Der edel gestaltete Innenraum überrascht mit genähten Ledersitzen. Neuere Modelle überzeugen moderne Autofahrer mit allen technischen Raffinessen, die man sich heutzutage wünscht. Das echte Käfer-Gefühl ist trotzdem garantiert.
1998 kommt der sogenannte "New Beetle" im Retro-Design auf den Markt
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1998 kommt der sogenannte "New Beetle" im Retro-Design auf den Markt

Der New Beetle

Traumauto: Diese Cabrio-Variante des New Beetle ist mit Ledersitzen ausgestattet und lässt auch bei der technischen Ausstattung kaum Wünsche offen. Von Airbags aller Art bis zur Sitzheizung ist alles vorhanden. Und bei einer Leistung von 77 KW kann von Krabbeln keine Rede mehr sein.
Ein alter, aber nicht ganz originaler Herbie. Ihm fehlt das charakteristische Sonnendach
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Ein alter, aber nicht ganz originaler Herbie. Ihm fehlt das charakteristische Sonnendach

Ein Filmstar unterwegs

Weißer Käfer mit der Nummer 53. Sechs Kinofilme und eine TV-Serien erzählen von den Abenteuern des kleinen Flitzers namens Herbie. Die Startnummer 53 verlieh Filmproduzent Billy Walsh dem Renn-Käfer. Es heißt, weil ihm die 53 damals ständig irgendwo begegnete und sein Lieblings-Baseballspieler mit der Nummer 53 auflief. Wenn Sie Lust auf einen Herbie haben, können Sie auch selbst kreativ werden. Im Netz finden Sie Aufklebersets im Herbie-Stil. Die passen auch auf neue Modelle.
Auch in anderen Ländern nach wie vor beliebt: ein Classic Beetle aus England mit rechtsseitigem Lenkrad
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Auch in anderen Ländern nach wie vor beliebt: ein Classic Beetle aus England mit rechtsseitigem Lenkrad

Beliebtester Oldtimer

Mehr als 30.000  zugelassene Käfer rollen zurzeit über Deutschlands Straßen. Damit ist der VW Käfer immer noch der beliebteste Oldtimer Deutschlands. „Echte“ Oldtimer müssen allerdings mindestens 30 Jahre alt sein. Dann bekommen sie ein H-Kennzeichen.
Tipp: Wer einen VW-Käfer fahren will, sollte sich im Netz in den zahlreichen Foren informieren. Eigene Schrauberkenntnisse sind fast ein Muss. Eine gute Werkstatt wäre eine Alternative. Machen Sie sich vorher schlau, welche Kosten auf Sie zukommen. Abgesehen vom Kaufpreis sind auch Steuern oft teurer. Achten Sie auch darauf, ob ihr Liebling innerhalb großer Städte in Umweltzonen zugelassen ist.
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