Härtegrad Matratzenhärte Rollmatratzen Härtegradtabelle

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Härtegrade der CPT GmbH Matratzen

Matratzen werden in unterschiedlichen Härtegraden angeboten. Diese sind nicht genormt,
sondern streng genommen in das Belieben der Produzenten gestellt. Diese bieten in aller Regel drei Stufen an, nämlich

Härtegrad 2   Härtegrad 3   Härtegrad 4

Für die Auswahl der richtigen Matratzenhärte wird meist das Körpergewicht des Kunden heran gezogen: Dies sind alles ca. Werte die unteranderem auch Modellabhängig sind.

Diese grobe Faustregel wird den Bedürfnissen des Kunden oft nicht gerecht, denn Körperform, Körpergröße, Alter, Gesundheitszustand und Lebens-/Schlafgewohnheiten sowie besonders die Wahl des Matratzentyps spielen ebenfalls eine wichtige Rolle.

Matratzen sollen in Verbindung mit den dafür geeigneten Lattenrosten die Regeneration des Körpers unterstützen.
Dies geschieht am Besten dadurch, dass die Wirbelsäule die ihr von Natur aus gegebene Doppel-S-Form einnehmen
kann und zwischen Kopf und Steißbein eine durchgängig gerade Linie bildet. Vor allem bei Seitenschläfern,
muss dem entsprechend die Schulter und das Becken so tief in die Matratze einsinken können, damit diese gerade Linie von allein entsteht.

Die Höhe der Matratze spielt dabei eine nicht zu unterschätzende Rolle. Je höher sie ist, desto eher kann sie Stauchungen vermeiden,
die entstehen, wenn die Matratzenfüllung dem Druck des darauf liegenden Körpers nicht mehr nachgeben kann.

14 cm Höhe sollten es sein.

Herkunft und Geschichte (Wissenswertes)

Matratze auf einem Gemälde des 14. JahrhundertsDas Wort Matratze kommt von dem früh-italienischen Wort materazzo,
das seinerseits auf das arabische Wort matrah = Bodenkissen zurück gehen soll. Vorläufer heutiger Matratzen gab es schon im Altertum.

Das Bett des Odysseus war nach der Homerischen Überlieferung ein verziertes vierfüßiges Rahmenwerk,
bespannt mit Riemen aus purpur-schillernden Stierhaut und bedeckt mit Fellen und Teppichen,
mit leinenem Überzug und wolligem Mantel als Decke. Die Griechen hatten hölzerne Bettstellen,
oft mit reich verzierten Füßen und lehnenartiger Erhöhung am Kopfende. Auf Gurten ruhten die mit Wolle oder Naturfasern gefüllten Matratzen.

Das Bett der Römer war ähnlich konstruiert und oft mit großem Luxus ausgestattet.
Es trug auf Gurten die mit Schilf, Heu, Wolle oder Federn von Gänsen oder Schwänen gefüllte Matratze (culcita, torus).
Bei Ausgrabungen in Herculaneum, das dem Vesuvausbruch im Jahre 79 zum Opfer fiel,
wurde im Hause eines ehemaligen Sklaven eine Kinderwiege entdeckt, in der eine Matratze aus Pflanzenfasern lag.
Dies bedeutet, dass auch das gemeine Volk sich diesen Komfort schon leistete.

Schon zu Zeiten der Kreuzzüge im 12. und 13. Jahrhundert waren Matratzen in der arabischen Welt üblich.
Sie wurden so bzw. über den Kulturaustausch am damaligen Hof von Friedrich II. in Sizilien den Rittern bekannt und gelangten dadurch nach Europa.Matratzen, die der heutigen Bedeutung nahe kommen, waren zumindest in Deutschland bis in die Neuzeit purer Luxus
und nur den höheren Schichten vorbehalten und bestanden meist aus Kissen.

Das gemeine Volk schlief auf mit Seegras, Schilf, Stroh oder Spreu gefüllten Säcken, auf harter Unterlage.
Ab Ende des 19. Jahrhunderts wurden Matratzen, die meist von Sattlern hergestellt und oft dreiteilig waren,
auch bei der bürgerlichen Schicht populär. Seit dem Zweiten Weltkrieg sind die Ansprüche an Matratzen (und Lattenroste) deutlich gewachsen.

Neue Füllstoffe wie Latex oder PUR sind heute marktbeherrschender Standard.

 

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