Für wen lohnt sich der Umstieg auf Linux?

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Für wen lohnt sich der Umstieg auf Linux?

Das am weitesten verbreitete Betriebssystem Windows verliert immer mehr Kunden. Insbesondere Windows Vista kam bei vielen Computernutzern nicht gut an: Für viele Rechner ist es zu langsam, und es erwies sich als äußerst anfällig gegenüber Schadsoftware. Das neueste Betriebssystem, Windows 8, ist auch keine Alternative. Zu groß ist die Umstellung auf die neue Bedienung. Was bleibt? Für immer mehr Nutzer ist Linux zu einer echten Alternative geworden. Doch für wen lohnt sich der Umstieg auf Linux und mit welcher Distribution gelingt er am einfachsten?

 

Freies Betriebssystem: Für wen lohnt sich der Umstieg auf Linux?

Entwickelt wurde Linux 1992 von Linus Torvald, der dem Betriebssystem seinen Namen gab. Seither hat sich Linux zum weltweit beliebtesten Open-Source-Betriebssystem entwickelt. Open Source bedeutet, dass der Programmcode öffentlich und frei veränderbar ist. Die Nutzer erhalten somit ein Mitbestimmungsrecht: Wer möchte, kann den Code anpassen und verbessern. Zudem ist Linux kostenlos und kann beliebig oft heruntergeladen und installiert werden.

 

Für jeden das passende System: die Linux-Distributionen

Seit der erstmaligen Einführung von Linux wurden verschiedene sogenannte Linux-Distributionen entwickelt. Alle Distributionen basieren auf dem Linux-Kernel, also dem Grundsystem von Linux. Unterschiedlich sind die mitgelieferten Programme sowie das Design und die Benutzerführung. So werden manche Distributionen mit Firefox als Standard-Webbrowser ausgeliefert, während andere Linux-Distributionen einen eigenen Browser nutzen. Der große Vorteil von Linux: Sie können Ihr System nach Belieben um Ihre Lieblingssoftware erweitern und individualisieren. Auch ist es möglich, die Benutzeroberfläche und das Design nach Ihrem Geschmack zu verändern. Und nicht zuletzt zahlen Sie bei einem Linux-PC nicht für das Betriebssystem mit – schließlich ist Linux kostenlos.

 

Der einfache Einstieg in Linux mit Ubuntu

Die weltweit beliebteste Linux-Distribution ist Ubuntu. Sie wird vom britischen Unternehmen Canonical verwaltet und bietet Ihnen den leichtesten Einstieg in Linux. Die Vorteile überzeugen:

  • kaum Fehler und Abstürze
  • unanfällig gegenüber Viren
  • läuft auch auf alten Rechnern flüssig
  • eine Vielzahl vorinstallierter Software
  • zahlreiche Software zur Ergänzung

Insbesondere die Installation zusätzlicher Software gestaltet sich bei Ubuntu denkbar einfach: Über das Softwarecenter können Sie bequem nach den gewünschten Programmen suchen. Im Gegensatz zu Windows müssen Sie keine exe-Dateien herunterladen und ausführen, sondern installieren die Software mit einem einzigen Mausklick. Erhältlich ist eine Vielzahl unterschiedlicher Programme. Für praktisch jede käufliche Software gibt es unter Ubuntu kostenlose Alternativen, die von der Community gepflegt werden. Selbst Videospiele für Ubuntu gibt es mittlerweile.

 

Für wen lohnt sich Linux?

Der einzige Nachteil von Linux ist die fehlende Unterstützung von vielen kostenpflichtigen Programmen. So gibt es Software von Adobe wie InDesign oder Photoshop nicht als Linuxversion. Wer auf die angestammte Software verzichten kann, der findet allerdings leistungsstarke Alternativen wie Inkscape und Gimp. Trotz einer wachsenden Anzahl an Videospielen für Linux können die meisten PC-Spiele nicht unter Linux gespielt werden. Wer mit seinem Computer lediglich im Internet surft und übliche Büroanwendungen nutzt, kann getrost zu Linux wechseln.

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