Fenster streifenfrei putzen

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Bei Sonnenschein zeigt sich, ob die Fenster geputzt werden müssen. (Jacob Wackerhausen/ iStock/ Copyright: Thinkstock)

 

An sonnigen Tagen wird besonders deutlich offenbar, wie sehr Wetter und Schmutz sich auf der Fensterscheibe verewigt haben. Um wieder einen ungetrübten Blick nach draußen zu bekommen, ist Fensterputzen unumgänglich. Wie man die Scheiben streifenfrei sauber bekommt, da unterscheiden sich die Methoden. Doch mit ein paar Tipps und dem richtigen Werkzeug ist die unbeliebte Aufgabe schneller erledigt.

Es kann kein Zufall sein, dass professionelle Fensterputzer fast immer auf althergebrachte Weise mit Seifenwasser, Fensterwischer und Gummiabzieher ihre Arbeit verrichten. Damit auf den Scheiben keine Schlieren zurückbleiben, ist ein guter Abzieher entscheidend. Die Gummilippe sollte stabil und vor allem gerade sein.

Fenster zuerst von grobem Schmutz befreien

Wenn die Fenster mit Staub und Pollen verschmutzt sind, kehrt man sie zunächst mit einem weichen Besen ab. Dann erst wird die Scheibe eingeseift. Dazu benetzt man den Fensterwischer – auch Einwascher genannt – mit der Reinigungsflüssigkeit. Als Wischwasser genügt heißes Wasser, das mit herkömmlichem Spülmittel und etwas Essig versetzt wird. Einwascher sind inzwischen fast immer mit einem Mikrofaserbezug ausgestattet.

Zum Trocknen der Scheibe ist ein sauberes Tuch wichtig. (Andrey Popov/ iStock/ Copyright: Thinkstock)

Für streifenfreie Scheiben kommt es auf die richtige Technik an. (Voyagerix/ iStock/ Copyright: Thinkstock)

Zuerst putz man die Scheiben innen, dann außen. (Ultra F/ Digital Vision/ Copyright: Thinkstock)

Beim Einschäumen kurvig arbeiten

Beim Einschäumen beginnt man am besten in einer der oberen Ecken und zieht den Fensterwischer dann kurvig in Form einer liegenden Acht bis in die gegenüberliegende untere Ecke. Danach kommt der Abzieher zum Einsatz. Um Schlieren zu vermeiden, ist es wichtig, dass die Gummilippe möglichst schwungvoll und zügig über die Scheibe gleitet. Je nach Scheibe und Gegebenheiten kann man dabei entweder von oben nach unten vorgehen oder die Scheibe waagerecht abziehen. In beiden Fällen sollte der Wischer bei jedem Absetzen mit einem Tuch getrocknet werden.

Separate Tücher zum Abwischen verwenden

Die verbleibende Flüssigkeit – zum Beispiel an den Rändern – wird mit einem sauberen Microfasertuch oder Fensterleder beseitigt. Ein alter Hausfrauentipp rät, zum Trocknen Zeitungspapier zu verwenden. Bei hellen Fensterrahmen ist allerdings die Gefahr groß, dass die Druckerschwärze dunkle Spuren hinterlässt. Um Streifen zu verhindern, sollte man zum Abreiben der Scheiben, zum Abwischen der Fensterrahmen und zum Trocknen des Abziehers jeweils eigene Tücher verwenden.

Fenstersauger verhindert Tropfen

Wem das Fensterwischen von Hand zu aufwändig ist, kann sich die Arbeit mit einem Fenstersauger vereinfachen. Dabei wird die Scheibe zunächst mit einer Reinigungsflüssigkeit eingesprüht, die dann mit dem Mikrofaserwischer verteilt wird. Die Flüssigkeit wird anschließend einfach von der Scheibe gesaugt. Das hat den großen Vorteil, dass keine Tropfen auf dem Boden, der Fensterbank oder dem Fensterrahmen landen.

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