Entspannt in den Urlaub fahren: Diese 7 Tipps halten Einbrecher garantiert fern

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Jetzt beginnen die schönsten Wochen des Jahres – für Urlauber und für Einbrecher! Denn leere Wohnungen und Häuser sind für Ganoven geradezu eine Einladung. Für die Installation einer maßgeschneiderten Alarmanlage ist es kurz vor der Abreise meist schon zu spät. Schützen können Sie sich trotzdem, mit schnellen und einfachen Maßnahmen. Mit diesen 7 Tipps halten Sie Einbrecher effektiv fern! 
Entspannt am Strand liegen - und das Heim im Blick haben: smarte Technik macht's möglich. (© Thinkstock/The Digitale)
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Entspannt am Strand liegen - und das Heim im Blick haben: smarte Technik macht's möglich. (© Thinkstock/The Digitale)
Jemand zuhause? Heruntergelassene Rolläden und Jalousien sind immer ein gutes Zeichen – für Diebe. (© Thinkstock)
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Jemand zuhause? Heruntergelassene Rolläden und Jalousien sind immer ein gutes Zeichen – für Diebe. (© Thinkstock)

1. Rollläden hoch, Rasen kurz

Eine leere Wohnung, ein leeres Haus – danach suchen Einbrecher gerade in den Sommerferien ganz gezielt. Der beste Schutz ist es deshalb, einfach so zu tun, als wären Sie zuhause. Die Grundregeln sind klar: Die Rollläden bleiben nicht drei Wochen lang geschlossen, der Nachbar leert den Briefkasten aus. Wenn Sie elektrische Rollläden oder Markisen haben, können Sie das Öffnen und Schließen mit einer Zeitautomatik steuern ( ab 25 Euro). Die meisten Schaltuhren bieten sogar eine Urlaubsfunktion mit Zufallszeiten. Auch ein verwilderter Rasen ist ein Hinweis auf verreiste Hausbesitzer – lassen Sie ihn vom Nachbarsjungen für ein paar Euro mähen. Stellen Sie Ihr Auto nicht drei Wochen lang vors Haus, parken Sie lieber ein paar Ecken weiter. Und nicht vergessen: Echte Wertsachen gehören im Urlaub in einen Banksafe.
Eine Zeitschaltuhr lässt die Rollläden regelmäßig hoch- und runterfahren. (© Green Blue)
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Eine Zeitschaltuhr lässt die Rollläden regelmäßig hoch- und runterfahren. (© Green Blue)
Dieser falsche Fernseher hält Einbrecher auf Abstand. (© AGPtek)
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Dieser falsche Fernseher hält Einbrecher auf Abstand. (© AGPtek)

2. Starten Sie den Fernsehmarathon

Einfache Einbrecher-Weisheit – wenn der Fernseher läuft, ist jemand zuhause. Deshalb sollten Sie den Eindruck erwecken, als würden Sie Tatort oder die Olympia-Übertragungen aus Rio sehen. „ Fake TV“ macht’s möglich, ein kleines Kästchen, dessen Lichteffekte von außen genauso so wirken wie das Flimmern eines echten Fernsehers. Sie wählen selbst aus, wie lange Fake TV läuft, zum Beispiel vier oder sieben Stunden lang, für den großen Olympia-Marathon. Die falsche Flimmerkiste ist bereits ab 15 Euro erhältlich.
Das Starter-Set beinhaltet Türkontakt, Bewegungsmelder und Funkfunktion. (© Homematic)
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Das Starter-Set beinhaltet Türkontakt, Bewegungsmelder und Funkfunktion. (© Homematic)

3. Installieren Sie eine Mini-Alarmanlage

Es muss nicht unbedingt ein aufwändigeres Sicherheitssystem sein. Für ein besseres Gefühl im Urlaub sorgt auch schon eine Einsteiger-Alarmanlage, die sich in ein paar Minuten installieren lässt – zum Beispiel das Homematic IP Funk-Sicherheits-Set Starter für 120 Euro. Es bietet einen Tür-/Fensterkontakt, einen Bewegungsmelder und eine Funkzentrale. Bei einem Einbruch oder verdächtigen Bewegungen löst die Mini-Anlage einen Alarm aus und informiert Sie auf Wunsch weltweit, auch am Strand von Kuba, per App. So können Sie zum Beispiel Ihren Nachbarn bitten, unauffällig nach dem Rechten zu sehen oder die Polizei zu rufen.
Hue schaltet das Licht an und aus, als wären Sie zuhause. (© Philips)
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Hue schaltet das Licht an und aus, als wären Sie zuhause. (© Philips)

4. Setzen Sie auf smarte Beleuchtung

Eine Lampe mit Zeitschaltuhr – das ist Smart Home für Einsteiger. Für Fortgeschrittene gibt es Philips Hue, die derzeit wohl schlaueste Lösung für die Beleuchtung zuhause. Denn: Glühbirnen waren gestern. Heute werden Wohnungen mit „Personal Wireless Lightning“ beleuchtet, mit persönlichem, drahtlosem Licht. Mit den WLAN-Leuchten, die in jede Standard-Fassung (E26 oder E27) passen, regeln Sie Helligkeit, Lichttemperatur und Ambiente per App. Hue merkt sich sogar, wann Sie typischerweise das Licht ein- und ausschalten – und steuert dann die Lampen genau in diesem Rhythmus, auch wenn Sie Tausende Kilometer weit entfernt an der Hotelbar sitzen. Starterkit ab etwa 50 Euro bei eBay.
Per App können Sie das Licht jederzeit an- und ausschalten, auch wenn Sie kilometerweit entfernt sind. (© Philips)
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Per App können Sie das Licht jederzeit an- und ausschalten, auch wenn Sie kilometerweit entfernt sind. (© Philips)
Setzt jeden Eindringling gekonnt in Szene: der Bewegungsmelder mit Spotlight. (© Optonaval)
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Setzt jeden Eindringling gekonnt in Szene: der Bewegungsmelder mit Spotlight. (© Optonaval)

5. Beleuchten Sie jeden seiner Schritte

Einbrecher sind lichtscheu und schätzen einen schummrigen „Arbeitsplatz“. Genau hier können Sie Ihnen den Spaß verderben - mit einer Beleuchtung, die per Bewegungsmelder ausgelöst wird. Einfache Lösungen, die Ihren Garten zum Strahlen bringen wie das Flutlicht ein Fußballstadion, gibt’s schon ab 10 Euro. Und die absolute Luxus-Lösung kommt von der Hamburger Firma Optonaval, die normalerweise dafür sorgt, dass Hubschrauber dank perfekter Beleuchtung sicher auf einer Yacht landen können. Das Unternehmen kümmert sich jetzt auch um die Sicherheit für zuhause. Die Optonaval SL (Preis auf Anfrage) ist eine bildschöne Designerleuchte mit HD-Kameras inkl. Nachtsicht, LED-Licht, Bewegungsmelder, Thermaltechnik zum Identifizieren lebender Objekte, Internet- und App-Anschluss. Sie blendet Einbrecher mit Stroboskopblitzen. Von kuschelig-dunkler Arbeitsatmosphäre für die Ganoven kann dann keine Rede mehr sein.
Die smarte Kamera scannt jedes Gesicht und gibt Entwarnung - oder schlägt Alarm. (© Netatmo)
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Die smarte Kamera scannt jedes Gesicht und gibt Entwarnung - oder schlägt Alarm. (© Netatmo)

6. Scannen Sie das Gesicht Ihrer Hausgäste

Sind Mutti oder Oma in Ihrem Wohnzimmer zugange, um die Blumen zu gießen – oder haben Sie tatsächlich Besuch von Einbrechern? Die Smart-Home-Kamera Netatmo Welcome kann das per Gesichtserkennung genau unterscheiden. Bekannte Personen registrieren Sie einmal. Danach weiß das System, dass alles in Ordnung ist, wenn Familienmitglieder oder Freunde durchs Wohnzimmer spazieren. Kommen Fremde ins Blickfeld, schlägt die Kamera sofort per App Alarm. So können Sie im Notfall im Urlaub reagieren – oder haben wenigstens ein gutes Gefühl, wenn Ihr Smartphone meldet, dass Oma um 11.26 Uhr da war und die Blümchen versorgt hat.
Wer seine Abwesenheit öffentlich macht, braucht sich über Besuch nicht wundern. (© Thinktock /Montage: The Digitale)
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Wer seine Abwesenheit öffentlich macht, braucht sich über Besuch nicht wundern. (© Thinktock /Montage: The Digitale)

7. Behalten Sie Ihre Urlaubserlebnisse für sich

Klar möchten Sie Ihre Urlaubserlebnisse gerne mit Ihren Liebsten teilen. Posten Sie trotzdem aus Ihrem Ferienort keine Bilder auf Facebook, Twitter oder Instagram. Und deaktivieren Sie die Ortungsfunktion, die anzeigt, dass Sie sich gerade auf Teneriffa in der Sonne aalen. Das gilt umso mehr, wenn sich Ihr Name und Ihre Adresse im Netz leicht herausfinden lassen. Denn: Auch Ganoven sind nicht von gestern. Sie durchforsten immer öfter die Netzwerke nach solchen Urlaubsmeldungen und schauen dann nach, ob Haus oder Wohnung tatsächlich leer sind. Machen Sie Urlaub von Facebook und Co.! Wenn die Welt unbedingt erfahren muss, wie es bei Ihnen am Strand aussieht, posten Sie die Bilder nur in geschlossenen Gruppen, deren Mitglieder Sie kennen – oder verschicken Sie die Fotos per WhatsApp oder iMessage. Wenn Sie wieder zuhause sind, macht’s ohnehin mehr Spaß, die Bilder nochmal durchzuforsten, und die schönsten Urlaubserinnerungen auf Facebook zu stellen.
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