Elektroherd mit Ceran- oder Induktionskochfeld – ein Ratgeber vor dem Kauf

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Elektroherd mit Ceran- oder Induktionskochfeld – ein Ratgeber vor dem Kauf

In den letzten Jahren hat sich Kochen zu einem richtigen Trend entwickelt. Vielleicht haben die zahlreichen Fernsehshows dafür gesorgt, dass die Arbeit in der Küche so vielen Menschen Freude bringt. Sogar Männer begeistern sich zunehmend für das Kochen. Vor noch nicht allzu langer Zeit galt Kochen nämlich als reine Frauendomäne. Diesen neuen Umstand merken selbst die Gaststättenbetriebe. Viele Menschen kochen zwischenzeitlich lieber wieder selbst, anstelle sich ausgiebig im Restaurant oder am Imbiss verwöhnen zu lassen. Auf diese Weise kann zudem selbst bestimmt werden, was auf den Tisch kommt. Die Experimentierfreude mit hochwertigen Lebensmitteln kann ebenfalls als Tendenz gesehen werden. Eine gesundheitsbewusste Ernährung kann so ebenfalls besser umgesetzt werden. Schließlich können Sie genau bestimmen, aus welchen Fetten, Ballaststoffen, Vitaminen und andere Vitalstoffen das Essen zubereitet werden soll. Der Trend geht auch hier in Richtung fett- und kalorienreduzierte Ernährung. Zusammenfassend kann man also sagen, dass Kochen für sehr viele Menschen in der Zwischenzeit mehr als eine bloße Notwendigkeit darstellt. Kochen kann als kulturelles Event betrachtet werden.

Mit einer guten Küchenausstattung bringt Kochen noch mehr Freude

Vor allem das gemeinsame Kochen sowie Genießen mit Freunden und der Familie gilt als gesellschaftliches Ereignis, das allen Beteiligten sehr viel Freude bereiten kann. Eine gute Küchenausstattung kann wesentlich dazu beitragen, dass das Kochen zu einem echten Erlebnis wird. Dazu zählen zum Beispiel gute Verstaumöglichkeiten, gutes Licht, großzügige Arbeitsplatten sowie eine leistungsfähige Herdanlage. Küchenausstattungen in allen erdenklichen Ausführungen und Ausstattungsvarianten gibt es zum Beispiel bei eBay. Doch nicht nur die Qualität der Komponenten, sondern auch die Zusammenstellung der Schränke und Geräte ist entscheidend darüber, ob Sie sich in Ihrer Küche wohlfühlen oder nicht. Der Herd kann als zentrales Arbeitsgerät in der Küche angesehen werden. Aus diesem Grund sollte dieses Gerät auch so angeordnet sein, dass ein effizientes Arbeiten möglich ist.

Der Herd ist ein zentrales Element in der Küche

Als Herd wird in der Regel ein multifunktionales Küchengerät bezeichnet, mit dem man kochen, braten, garen und backen kann. So besteht der Herd im Normalfall aus einem Backofen sowie aus mehreren Kochfeldern.

Eine kurze Geschichte der Küchenherde

Herdähnliche Anlagen werden von den Menschen schon seit mehreren Jahrtausenden benutzt. Die ersten Anlagen befanden sich aufgrund der Rauchentwicklung jedoch im Freien und bestanden aus Stein, Lehm oder auch aus Ton. Die Zubereitung der Speisen fand schon damals auf ähnliche Art und Weise wie in heutigen Zeiten statt. So wurde zum Beispiel mit kesselförmigen Gefäßen gekocht sowie auf Spießen oder Rosten gebraten und gegart. Die Erfindung des Rauchfangs kann als Meilenstein bei der Entwicklung der Herdanlagen gesehen werden.
Im 18. Jahrhundert wurden die ersten Herde entwickelt, die einen Feuerraum hatten, der vollständig geschlossen war. Auf diese Weise wurde das Kochen, Garen, Braten und Backen wesentlich sicherer und war zudem mit weniger Geruchsbelästigungen verbunden. Die Konstruktion bestand aus einer ummauerten Gehäusekonstruktion, auf die eine Platte mit mehreren Löchern gesetzt wurde. Auf diese Platte konnten die Töpfe und Kessel gestellt werden. Die Platten bestanden meist aus schwerem Eisen oder Kupfer. Auch zu damaligen Zeiten wurde darauf geachtet, den Brennwert des Holzes oder der Kohle optimal auszunutzen. So gab es zum Beispiel getrennte Klappenöffnungen für die Befeuerung sowie für den Rost, auf dem die Speisen zubereitet wurden. Mit diesen Modellen konnte auch Wasser für andere Zwecke erhitzt werden. Dazu dienten spezielle Wasserkästen. Auf diese Weise wurde der Herd zum wohl wichtigsten Gerät und Helfer im Haushalt. Herde in dieser Ausführung wurden zum Beispiel im großen Stil in der sogenannten Volksküche eingesetzt.

Die ersten Elektroherde

Im Laufe der Jahre wurde die gemauerte Konstruktion durch eine Konstruktion aus Metall ersetzt. Diese sogenannten Küchenhexen wurden nicht nur zum Kochen, Garen oder Backen verwendet, sondern auch zum Heizen der Wohnung. Seit dem 19. Jahrhundert wurden die Herde zum Teil mit Gas und nicht mehr mit Holz oder Kohle betrieben. Der erste Elektroherd wurde gegen Ende des 19. Jahrhunderts in den USA entwickelt. Mit diesen beiden Erfindungen wurde die Bedienung wesentlich einfacher. Zudem konnte man mit einer weitaus geringeren Geruchsbelästigung durch Ruß in der Küche arbeiten. Auch heute noch wird ein Großteil der Herde mit Gas oder mit Elektrizität betrieben.

Moderne Herde gibt es in den verschiedensten Ausführungen und in den unterschiedlichsten Ausstattungsvarianten

Vor den Kauf eines neuen Herdes sollten Sie sich vorab ein paar Gedanken darüber machen, welche Ansprüche Sie an dieses Küchengerät stellen. Des Weiteren sollten Sie die technischen und baulichen Rahmenbedingungen in Ihrer Küche klären. In dieser Hinsicht sollten Sie zum Beispiel überprüfen, ob Sie einen Gas- oder Elektroanschluss für einen Herd in der Küche verfügen.

Welche Vorteile hat ein Elektroherd?

Ein Anschluss für einen Backofen mit einem Elektrokochfeld kann in der Regel in jeder Küche bewerkstelligt werden. Moderne und leistungsfähige Elektroherde wie zum Beispiel Induktionsherde weisen in der Zwischenzeit ein ähnliches Ansprechverhalten wie Gasherde auf.

Der Unterschied zwischen einem Einbauherd und einem Standherd

In der Regel werden heutzutage sogenannte Einbauküchen installiert. Diese verfügen über Bauelemente, die zu großen Teilen standardisiert sind. Auf diese Weise ist die Kombination der verschiedenen Elemente mit diversen Küchengeräten wie zum Beispiel Kühlschränken, Spülmaschinen, Spülbecken, Küchenplatten und auch Herdanlagen meist problemlos möglich. Die Kompaktheit der Geräte und Schränke hat zur Folge, dass die Küchenfläche optimal ausgenutzt wird und somit keine unnützen Fugen oder Ecken entstehen.

Einbauherde

Einbauherde sind in puncto Abmessungen genormt und können in der Regel problemlos in eine bestehende Küchenzeile integriert werden. Doch auch bei den Einbauherden gibt es wesentliche konstruktive Unterschiede. Besonders häufig anzutreffen sind Geräte, die mit einer Backofen- sowie Kochfeldeinheit ausgerüstet sind. Bei diesen Modellen befindet sich die Kochstelle direkt über der Backofeneinheit. In der Zwischenzeit haben sich jedoch auch andere Varianten etabliert. So gibt es beispielsweise Herde, die unabhängig von der Kochstelle platziert werden können. Auf diese Weise kann der Backofen höher angesetzt werden, was die Bedienung in vielen Fällen verbessern kann. So müssen Sie sich beispielsweise nicht immer bücken, um den Backofen zu bedienen.

Standherde

Unter einem sogenannten Standherd versteht man ein Gerät, das ohne zusätzliche Einbauschränke oder Vorrichtungen frei aufgestellt werden kann. Ein Standherd besteht im Normalfall immer aus einem Backofen und einem Kochfeld. Das Kochfeld ist in aller Regel unmittelbar auf dem Herd installiert. Ein Standherd macht zum Beispiel bei Mietwohnungen, die über keine Küchenzeile verfügen viel Sinn. Diese Herde können besonders einfach und unkompliziert aufgestellt und wieder abgebaut werden. Des Weiteren findet man vor allem bei Standherden besonders schmale Modelle. Diese können auch bei sehr beengten Platzverhältnissen untergebracht werden. Bei eBay gibt es sowohl Einbau- als auch Standherde in allen erdenklichen Ausführungen.

Welche Vorteile hat ein Cerankochfeld?

Sogenannte Cerankochfelder bestehen aus Glaskeramik und sind seit den Siebzigerjahren im Einsatz. Im Gegensatz zu herkömmlichen Kochplatten wirken Kochfelder aus Glaskeramik wesentlich ästhetischer. Aufgrund der durchgehend ebenen Platte können diese Hochfelder einfach und schnell gereinigt werden. Die Reinigung des Feldes erfolgt am besten mit einem speziellen Schaber. Die Glaskeramik hat zudem den Vorteil, dass sie Wärmestrahlung besonders gut durchlassen kann. Im Gegensatz zu konventionellen Herdplatten erfolgt die Wärmeübertragung dementsprechend nicht direkt, sondern über die Wärmestrahlung. Auf diese Weise kann verhindert werden, dass sich die Kochstelle nicht zu stark erhitzt und überschüssige Wärme an die Umgebung abgibt. Aus diesem Grund gelten Glaskeramikkochfelder als energieeffizienter als herkömmliche Herdplatten. Glaskeramikfelder haben ein ähnliches Ansprechverhalten wie konventionelle Herdplatte.

Vorteile von Induktionskochfeldern

Neben Kochplatten aus Eisen und den Keramikkochfeldern gibt es auch die sogenannten Induktionskochfelder. Bei diesen Kochfeldern wird die Wärme nicht durch die direkte Wärmeleitung oder durch Wärmestrahlung, sondern induktiv übertragen. Dies geschieht durch ein elektromagnetisches Wechselfeld. Um die Wirkung zu gewährleisten, muss metallisches Kochgeschirr verwendet werden. Töpfe mit einem ferromagnetischen Boden können zudem die Wirkung verbessern. Auf diese Weise kann das elektromagnetische Feld besser gebündelt werden. Vom Aufbau her sieht ein Induktionskochfeld rein äußerlich wie ein Glaskeramikkochfeld aus. Das spricht für eine einfache Reinigung und für eine gute Optik.

Kochen wie die Profis

Ein weitaus größerer Vorteil des Induktionskochfeldes ist jedoch die Tatsache, dass durch das elektromagnetische Wechselfeld nicht nur der Topfboden, sondern auch die Seitenwände erwärmt werden. So wird die Wärme gleichmäßiger abgegeben, was unter anderem dazu führt, dass die Speisen bei richtiger Wärmedosierung nicht so schnell anbrennen. Zudem weist ein Induktionskochfeld mit einem ähnlich raschen Ansprechverhalten wie ein Gasherd auf. Aus diesem Grund schwören auch viele professionelle Köche, die zuvor ausschließlich mit Gasherden gekocht haben, auf Induktionskochfelder. Des Weiteren bleibt bei einem Induktionskochfeld die Kochstelle selbst sehr lange kalt. Eine Erwärmung der Kochstelle findet erst nach sehr langer Kochzeit statt. Da ein Großteil der aufgebrachten Energie für den Garprozess verwendet wird, gilt dieses Prinzip als sehr energieeffizient.

Herde mit Selbstreinigungsfunktionen

Mittlerweile gibt es auch Geräte, die Selbstreinigungsfunktionen aufweisen. Hier wurde der Backofen mit speziellen Beschichtungen aus Emaille versehen. Darüber hinaus warten viele Herde mit einer anderen Art der Selbstreinigung auf. Dieses Programm nennt sich Pyrolyse und erhitzt den Backofen auf sehr hohe Temperaturen, um Reste von Lebensmitteln, die sich noch im Ofen befinden, zu Asche zu verbrennen.

Gebrauchte Elektroherde können eine gute Alternative darstellen

Elektrische Herde können nicht nur als Neugerät, sondern auch im gebrauchten Zustand erworben werden. Auf diese Weise lässt sich oftmals viel Geld sparen. Ein gebrauchtes Gerät eignet sich zum Beispiel für den Einbau in eine Mietwohnung. Vielleicht wissen Sie im Vorfeld nicht genau, wie lange Sie in der Wohnung bleiben wollen. Bei einem eventuellen Umzug ist die Mitnahme des Herdes aus transporttechnischen Gründen oftmals mit Schwierigkeiten verbunden. Bei einem gebrauchten Backofen sollten Sie vor allem auf Korrosion in der Garkammer und an der äußeren Verblendung achten. So ist es zum Beispiel ratsam, ein Gerät mit einem hohen Edelstahlanteil zu wählen.

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