Eine Katze zieht ein - diese Produkte gehören zur Erstausstattung

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Eine Katze zieht ein - diese Produkte gehören zur Erstausstattung

Meist ist es ein aufregendes Erlebnis für alle Beteiligten, wenn ein neues Familienmitglied, in dem Fall ein neues Haustier, in die Familie kommt. Damit der Einzug und die erste Zeit im neuen Zuhause auch für die Katze möglichst stressfrei und angenehm verlaufen und sie sich schnell eingewöhnen kann, ist es unabdingbar, dass Sie sich vorab bei einem Tierarzt, im Fachgeschäft oder auch mit der Hilfe von Fachbüchern über die Bedürfnisse und die artgerechte Haltung einer Katze informieren. Ihr neuer Vierbeiner soll sich ja auch in seiner neuen Tierwelt wohlfühlen. Auch sollte die Erstausstattung des Tieres frühzeitig angeschafft werden, idealerweise schon bevor Sie Ihre neue Katze nach Hause holen. Hierbei ist es bei Weitem nicht mit einem Schlafplatz und einem Futternapf getan. Ein Kratzbaum, Spielzeug zur Beschäftigung der Katze und ein Katzenklo gehören ebenfalls zu der Ausstattung, die Sie unbedingt anschaffen sollten. Darüber hinaus gibt es Katzenartikel wie Halsband und Leine oder Geschirr sowie eine Katzenklappe, die je nachdem, wie Sie Ihre Katze halten möchten, sinnvoll sein können. Ein guter Anfang für Ihr Katzen-Equipment ist ein Starterset.

Halsband, Geschirr und Leine – nützliche Accessoires nicht nur für Hunde

Geschirre und Leinen für Katzen sind Accessoires, die nicht unbedingt zur Grundausstattung eines Stubentigers gehören, situationsbedingt jedoch äußerst nützlich sein können. Dies kann beispielsweise ein Erkundungsspaziergang in der neuen Umgebung sein oder der meist eher ungeliebte und dennoch unausweichliche Besuch beim Tierarzt. Aus einem nach ihrer Größe und ihrem Körperbau ausgewählten Geschirr kann die Katze sich nicht so leicht befreien wie aus einem Halsband und ist daher besser gesichert. Wenn Sie schon einmal versucht haben, eine verängstigte oder wütende Katze einzufangen, wissen Sie, dass es nicht wünschenswert ist, dass sich die Katze während der Untersuchung oder des Impfens befreit und frei in der Praxis herumläuft. Ein passendes Geschirr, bei dem die Leine meist am Rückenteil eingehakt wird, verhindert dies und ist zudem für die Katze angenehmer zu tragen als ein Halsband.

Worauf Sie bei Katzenhalsbändern achten sollten

Wenn Sie dennoch ein Halsband für Ihre Katze bevorzugen, beispielsweise deshalb, weil sie es dauerhaft tragen soll, was bei einem Geschirr nicht möglich ist, sollten Sie unbedingt darauf achten, dass es weder zu eng noch zu locker um den Hals liegt. Ist es zu eng, kann die Katze Atemprobleme bekommen und in Panik geraten. Mit einem zu lockeren Halsband kann es passieren, dass sie an Gegenständen hängen bleibt und sich verletzt. Ideal sind Halsbänder mit Gummizug, die in einem solchen Fall etwas nachgeben und der Katze helfen, sich wieder zu befreien. Ein äußerst nützliches Halsband ist außerdem das Flohhalsband, das Ihre Katze zuverlässig vor Parasiten wie Flöhen und Zecken schützt. Dies ist vor allem dann zu empfehlen, wenn Ihre Katze ein Freigänger werden soll.

Die Katzenklappe – der Weg in die Freiheit

Wenn Sie Ihren Stubentiger an den Freigang gewöhnen möchten, aber nicht die Muse haben, ihr jederzeit die Türe zu öffnen, wenn sie hinausgehen oder hereinkommen möchte, bietet sich der Kauf einer Katzenklappe an. Diese können Sie in vielen verschiedenen Varianten erwerben und in nahezu alle Türen, Fenster oder sogar Wände einbauen. Katzenklappen gibt es in verschiedenen Größen und Stärken, mit oder ohne Tunnel.
Grundsätzlich lassen sich zwei Arten von Katzentüren unterscheiden: manuell verschließbare und automatische, über Magnet oder Infrarot gesteuerte Klappen. Allen gemein ist die meist wetter- und kratzfeste Verkleidung, die abgerundeten Kanten und die Filzumrandung, die sowohl Zugluft als auch laute Geräusche beim Bewegen der Klapptür verhindert. Zudem besitzen alle modernen Katzenklappen ein Vier-Wege-System. Das bedeutet, Sie können einstellen, ob die Klappe ganz geschlossen, nach beiden Seiten geöffnet oder nur von jeweils einer Seite geöffnet sein soll. So können Sie zum Beispiel erreichen, dass eine Katze ins Haus kommt, dieses aber nicht wieder verlassen kann, bis Sie die Klappe wieder freigeben.
Dies ist selbstverständlich auch mit einer manuell verschließbaren Klappe möglich. Eine solche bietet jedoch keinen Schutz vor unerwünschten Eindringlingen wie fremden Katzen oder anderen Kleintieren. Wenn Sie sich vor solchen Gästen schützen möchten, ist eine automatische Katzenklappe eine gute Möglichkeit. Diese wird entweder durch einen Magneten oder einen codierten Infrarot-Schlüssel gesteuert, den Ihre Katze am Halsband trägt. Eine solche Klappe öffnet sich nur für das entsprechende Tier und bietet somit den größtmöglichen Komfort. Der einzige Nachteil liegt darin, dass Ihre Katze immer ein Halsband mit dem jeweiligen „Schlüssel“ tragen muss und dieses auch nicht verlieren darf. Sollte der Sender doch einmal verloren gehen, lassen sich Ersatzteile günstig nachkaufen.

Das Katzenklo – Hygiene ist auch für Stubentiger wichtig

Der Kauf eines Katzenklos ist für jeden frischgebackenen Katzenbesitzer ein Muss. Selbst wenn Sie planen, der Katze den Freigang zu ermöglichen, muss sie nach dem Einzug eine Weile im Haus oder der Wohnung bleiben, bis sie sich an ihr neues Zuhause gewöhnt hat. Mindestens für diese Übergangszeit muss also ein Katzenklo vorhanden sein. Katzen, die ausschließlich im Haus gehalten werden, brauchen selbstverständlich ihr Leben lang eine solche Toilette. Damit die Katze das Katzenklo aber auch annimmt und benutzt, müssen Sie einiges beachten. Die Tiere suchen einmal gewählte Stellen gerne dauerhaft auf, weswegen es wünschenswert ist, dass sich die Katze an die Toilette gewöhnt und nicht an eine Bettdecke oder einen teuren Teppich. Zunächst einmal wünscht sich auch das Tier Ruhe beim Toilettengang. Es ist also von Vorteil, das Katzenklo an einem ruhigen Ort und möglichst an einer geschützten Stelle wie zum Beispiel einer Wand aufzustellen.
Ein Katzenklo mit Deckel macht auf viele Katzen zusätzlich einen sicheren Eindruck und wird daher möglicherweise leichter und schneller akzeptiert als eine Toilette ohne Deckel. Ein weiterer wichtiger Faktor ist der Geruch, der bei einem Katzenklo möglichst neutral sein sollte. In jedem Fall sollten Sie darauf achten, dass das Katzenklo immer möglichst sauber ist und genügend frisches Katzenstreu vorhanden ist, damit sich keine Fäkalgerüche ausbreiten und Ihre Katze daran hindern, die Toilette weiterhin zu benutzen. Vermeiden sollten Sie allerdings auch die Benutzung von Reinigungsmitteln, denn auch dieser Geruch wirkt auf Katzen eher abschreckend.

Kratzbaum und Liegeplätze zum Spielen, Beobachten und Ausruhen

Katzen mögen keine Veränderungen. Dies gilt auch für ihre Schlaf- und Liegeplätze. Daher sollten Sie von Anfang an darauf achten, dass Ihr neues Familienmitglied einen oder mehrere feste Plätze zugewiesen bekommt, wo es liegen kann und gegebenenfalls auch seine Ruhe hat. In vielen Fällen bietet sich hier der Kauf eines Kratzbaumes an. Kratzbäume gibt es in ganz unterschiedlichen Größen, von etwa knie- bis deckenhoch und sie bestehen meist aus einem oder mehreren kratzfesten Stämmen, an denen in unterschiedlichen Höhen einzelne Plateaus, Höhlen, Hängematten, Spielzeug oder kleine Tunnel angebracht sind. Solche Konstruktionen sind in mehrerlei Hinsicht eine nützliche Anschaffung. Zum einen kann die Katze an den Stämmen ihren natürlichen Drang zum Wetzen der Krallen befriedigen und erledigt dies vermutlich nicht mehr an Ihren Möbeln. Eine Alternative zum Kratzbaum bieten hier auch einfache Kratzbretter in verschiedenen Größen.

Ein Abenteuerspielplatz für die Katze

Zum anderen dient ein Kratzbaum sowohl als Ruheraum zum Ausruhen und Schlafen als auch als Beobachtungsplattform und Abenteuerspielplatz. Beides sind Grundbedürfnisse einer Katze, die ein Kratzbrett nicht erfüllen kann. Hier hat der Baum also durchaus seine Vorteile. Da viele Katzen äußerst wild an einem solchen Baum herumtoben, ist es wichtig, dass er stabil ist und nicht umfallen kann. Eine ideale Lösung sind hier vor allem Kratzbäume mit Deckenspanner, da diese den besten Halt und der Katze somit einen sicheren Platz bieten. Wenn Sie für einen großzügigen Kratzbaum zu wenig Platz in der Wohnung haben, oder sich aus einem anderen Grund gegen den Kauf eines solchen entscheiden sollten, gibt es auch eine Reihe anderer schöner Liegeplätze für Ihre Katze. Beliebt sind beispielsweise Katzenkörbe in Form einer Höhle, in die sich die Katze zurückziehen kann und die oft eine verschließbare Tür besitzen und sich so auch als Transportbox eignen. Darüber hinaus gibt es unterschiedliche Katzenbetten aus weichen Materialien oder auch aus Kunststoff. Letzteres sollte natürlich immer mit einem weichen Kissen oder einer Decke ausgelegt sein. Auch Hängematten, wie sie vielfach auch an Kratzbäumen zu finden sind, sind bei vielen Katzen beliebte Schlafplätze.

Die Fütterung der Katze – passende Näpfe und das richtige Futter

Elementarer Bestandteil eines gesunden Katzenlebens ist die richtige Fütterung. Wie schon erwähnt, mögen Katzen keine Veränderungen und so sollte auch das Füttern und Tränken an einem festen Platz stattfinden und die Katze ihre eigenen getrennten Näpfe für Futter und Wasser bekommen. Diese Näpfe bestehen meist aus Edelstahl oder Kunststoff und sollten spülmaschinenfest sein. Da sie in Form und Größe speziell an die Bedürfnisse der Katze angepasst sind, sollten diese Näpfe einfachen umfunktionierten Schüsseln unbedingt vorgezogen werden. Ob Sie lieber einzelne Näpfe kaufen oder eine Kombination aus Futter- und Wassernapf bevorzugen, bleibt Ihnen überlassen. Manche Katzen stört es jedoch, wenn sich das Wasser in direkter Nähe zum Futter befindet. In dem Fall sollten Sie auf einzelne Näpfe zurückgreifen.
Schwieriger als die Auswahl der Futternäpfe ist für die meisten Katzenbesitzer die richtige Fütterung. Im Handel finden Sie Katzenfutter in vielen verschiedenen Variationen. Grundsätzlich können Sie mit Fertignahrung für Katzen wenig falsch machen, Sie sollten jedoch darauf achten, dass das Futter, egal ob Nass- oder Trockenfutter, keine Konservierungsstoffe und keinen Zucker, auch nicht in Form von Karamell, enthält. Fertignahrung für Katzen enthält in der Regel alle wichtigen Inhaltsstoffe, die Ihr Liebling benötigt. Zusatzfutter in Form von Vitamintabletten oder Ähnlichem ist daher meist nicht nötig.

Wenn Sie Ihre Katze lieber mit frischem Fleisch füttern möchten, ist das auch problemlos möglich und sogar natürlicher und daher absolut bekömmlich für den kleinen Tiger. Dabei darf allerdings nie Schweinefleisch gefüttert werden. Rind, Wild und Geflügelfleisch dagegen sind unbedenklich. Auch frisches Obst und Gemüse sowie Kohlenhydrate in Form von Reis oder Nudeln dürfen Sie unter das Futter mischen. Auf keinen Fall jedoch sollten Sie versuchen, eine Katze vegetarisch zu ernähren. Im Gegensatz zu vielen anderen Fleischfressern sind Katzen echte Karnivoren und benötigen daher unbedingt eine fleischhaltige Ernährung für ihre Gesundheit. Auch die oft angepriesene Milch ist für die Verdauung der Katze eher schädlich als nützlich. Daher sollten Sie Ihrer Katze anstatt Milch ausschließlich Wasser zu trinken geben.

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