Ein echter Klettermaxe: wie die Bohne im Garten zur Stange wird

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Ein echter Klettermaxe: wie die Bohne im Garten zur Stange wird

Nur zehn Wochen dauert es, bis sich aus einer Bohne eine Kletterpflanze entwickelt, die über zwei Meter werden kann. Für den Erfolg ist die richtige Pflege wichtig. Nachfolgend erklären wir Ihnen, mit welchen Tipps zu Anbau und Pflege Sie eine hohe Ernte aus der Nutzpflanze erzielen.

 

Die richtige Pflanzzeit für die Bohne wählen

Die richtige Pflanzzeit für Stangenbohnen ist die frostfreie Zeit bis Ende Juni. Um einen möglichst hohen Ernteerfolg zu erzielen, ist ebenfalls eine gute Wasserversorgung wichtig. Stangenbohnen sind echte Wunderpflanzen: In nur zehn Wochen entwickelt sich aus einer kleinen Bohne eine ein bis zwei Meter hohe Pflanze.

 

An Rankhilfen sind Bohnen auch für kleine Gärten und Balkone geeignet

Um den Erfolg zu gewährleisten, ist eine Kletterhilfe notwendig. Daher punkten Kletterbohnen mit großen Ernteerträgen auf kleinem Raum. Sie können auch in einem Kübel gezogen werden und sind dabei sehr pflegeleicht und gelingen selbst Gartenneulingen.

 

Die richtige Anzucht – so gelingt es

Frühestens nach den Eisheiligen werden Stangenbohnen gelegt. Dies ist bis Ende Juni noch möglich. Die Kletterkünstler Bohnen lieben die Wärme, daher sollte sich der Boden vor Aussaat bereits auf zehn Grad Celsius erwärmt haben. Alternativ ist auch eine Anzucht auf der Fensterbank möglich. Später werden die Jungpflanzen dann direkt ins Beet gepflanzt. Je höher die Bodentemperatur ist, desto besser keimen die Pflanzen.

 

Auf den richtigen Boden kommt es an

Stangenbohnen benötigen einen humusreichen und tiefgründigen Boden. Am besten wird mit Kompost und organischen Dünger gedüngt. Dieser sollte nur wenig Stickstoff enthalten. Ideal sind Knochenmehl oder Holzasche. Der Standplatz sollte möglichst windgeschützt und sonnig sein.

 

Ohne Kletterhilfe geht es nicht

Die notwendige Kletterhilfe muss bereits vor dem Samen legen angebracht werden. Beliebt sind Stangenzelte, die aus einzelnen Stangen von rund zwei Metern bestehen, die sich an der Spitze berühren. Je Stange werden fünf bis sechs Samen gelegt. Bis zur Keimung darf nur sparsam gegossen werden, um ein Faulen der Bohnen zu vermeiden.

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