Diese 5 Technologien verdanken wir der Formel 1

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In unseren heutigen Autos verstecken sich technische Spielereien und Entwicklungen, die es ohne die Formel 1 wohl niemals oder zumindest nicht so schnell gegeben hätte. Diese 5 Technologien haben den Sprung von der F1 in den Straßenverkehr geschafft.
Reifen profitieren von der Formel 1
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Reifen profitieren von der Formel 1

Reifenmischungen

Für die meisten Autofahrer spielen Reifen keine große Rolle in ihren Gedanken - bis sie mal einen Reifenplatzer haben und am Straßenrand stehen. Der Rennsport - insbesondere die Formel 1 - ist entscheidend an der Entwicklung der Pneus beteiligt. Das hat Auswirkungen auf die Reifen im normalen Straßenverkehr: Sie haben mehr Grip und halten länger.

In dieser Hinsicht ist Rennsport das ideale Testfeld. Denn die verschiedenen Reifenkomponenten werden unter weitaus schwierigeren Bedingungen auf die Probe gestellt, als es im Straßenverkehr möglich ist. Durch solche Technologien werden extrem strapazierfähige Reifenschichten entwickelt und der Wasserverdrängungseffekt optimiert. Davon profitieren auch die Eigenschaften handelsüblicher Sommer-, Winter- und Ganzjahresreifen.
Erfunden wurde die Traktionskontrolle von General Motors
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Erfunden wurde die Traktionskontrolle von General Motors

Traktionskontrolle

Die Formel 1 hat das Konzept der Traktionskontrolle zwar nicht erfunden - diese Ehre geht auf das Konto von General Motors, das in den 1970er-Jahren ein vergleichbares System auf den Markt brachte -, aber die F1 hat das System grundlegend weiterentwickelt. Die Traktionskontrolle ist zu einem elektronischen Hilfsmittel in Vollendung geworden, das das Durchdrehen der Räder verhindert - ob beim Start oder beim Herausbeschleunigen aus Kurven.

Die besten Systeme haben Rennställe wie Ferrari und Lotus konzipiert. Sie sorgen für perfekte Traktion, eine präzise Leistungsmessung und kontrollierbare Drifts.
Multifunktions-Lenkräder haben inzwischen alle Fahrzeuge
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Multifunktions-Lenkräder haben inzwischen alle Fahrzeuge

Multifunktions-Lenkrad

Ein Multifunktions-Lenkrad ist mittlerweile in einem Auto gang und gäbe. Zu verdanken haben wir diese Erfindung der Formel 1. Die ersten Tasten auf dem Lenkrad eines F1-Boliden gab es Anfang der 1980er-Jahre. Sie hatten einfache Funktionen wie Kommunikation mit der Box oder den Gang rauszunehmen. Mittlerweile prangern an modernen Lenkrädern Zifferblätter, Knöpfe, Schalter und sogar Displays.

Die Tasten auf den Lenkrädern für Autos sind in der Regel für die Bedienung der Musikanlage, Freisprecheinrichtung oder des Tempomats. Das Konzept ist aber stets das Gleiche: Es geht darum, dass der Fahrer so wenig wie möglich seine Hände vom Lenkrad nehmen muss.
Schmier- und Kraftstoffe profitieren ebenfalls
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Schmier- und Kraftstoffe profitieren ebenfalls

Schmier- und Kraftstoffe

Kraftstoff- und Schmierstoffe stammen natürlich nicht ursprünglich aus der Formel 1, die Rennserie hat aber auf höchstem technologischem Niveau dafür gesorgt, dass auch die Motoröle und Benzinsorten in die Autos unseres Straßenverkehrs gelandet sind.

Die Auswirkungen sind dabei größer, als Du vielleicht denkst. Formel-1-Teams haben lange daran gearbeitet, die Reibung mittels dieser Stoffe zu reduzieren - ein entscheidender Faktor für die Kraftstoffeffizienz und Leistungssteigerung. Ferrari und Shell behaupten sogar, dass ein Formel-1-Bolide mit dem normalen Benzin von der Tankstelle fährt - dank der Ähnlichkeiten mit dem eigens konzipierten Rennkraftstoff.
Die Kunststoffffasern wurden in der Formel 1 entwickelt
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Die Kunststoffffasern wurden in der Formel 1 entwickelt

Kohlenstofffaser

Zugegeben, die Kohlenstofffaser ist noch nicht wirklich in jedem Auto auf der Straße enthalten, aber zumindest wird daran gearbeitet. Der als Sparwunder bezeichnete Carboneffekt hat seine Popularität nicht zuletzt vor allem dem Rennsport zu verdanken. In Serien wie der Formel 1 wurden die hochfunktionalen Kohlenstofffasern entwickelt und verbaut.

Eines der sparsamsten Autos dieser modernen Technologie ist das Elektroauto BMW i3. Das Chassis besteht aus Aluminium und Carbon. Vor zwei Jahrzehnten war der McLaren F1 das erste Serienauto, das die Technologie nutzte. Das McLaren-Team führte die Kohlenstofffaser 1981 in die Formel 1 ein: Der McLaren MP4/1 hatte als erster F1-Bolide der Historie ein Kohlenstofffaser-Chassis.

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Schlagwörter:

Rennsport

Formel 1

Auto

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