Die beliebtesten Modelle der Ural Motorräder

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Die beliebtesten Modelle der Ural Motorräder

Die Geschichte der Ural Motorräder beginnt im Zweiten Weltkrieg. Ein zwischen 1938 und 1941 hergestelltes BMW-Gespann, eine R-71, die aus Motorrad und Beiwagen besteht, weckte in einem Manöver mit der Wehrmacht das Interesse der Roten Armee. Das führte zur Gründung der russischen Ural-Werke. Seither erfreuen sich die Motorradgespanne großer Beliebtheit – nicht nur unter Freunden alter Krafträder. Werfen Sie hier einen Blick auf die begehrtesten Modelle, die in den Garagen von Sammlern und Liebhabern nicht fehlen dürfen.

 

Die Ural M72 und der Bau in Kiew nach dem Krieg

Alte Motorräder haben einen eigenen Charme. Wer ein Schmuckstück wie die Ural M72 ergattert, wird dieses Gespann auch hegen und pflegen wollen. Die M72 ist der Nachbau der inspirierenden BMW R-71. Ural hatte mit dem Bau des Motorrads noch während des Zweiten Weltkriegs begonnen. Es besitzt einen kraftvollen 750-Kubik-Boxermotor mit 22 PS und gilt als robustes und geländetaugliches Gefährt. Nach dem Krieg verlagerte sich die Herstellung nach Kiew, wo die Ural Dnepr K750 M-72 entstanden ist. Wie die Ural aus der Kriegszeit hat auch dieses Modell einen hohen Wert unter Sammlern.

 

Der Export von Ural-Motorrädern und der Einstieg in den 650-Kubik-Markt

In den Sechzigern begann sich Ural in der Produktion von Motorradgespannen neu zu orientieren. Motoren mit 650 Kubikzentimetern Hubraum lösten die 750er-Modelle ab und führten zum Einstieg in den Verkauf von zivilen Motorrädern. Schon bald verbreiteten sich die trendigen und gleichzeitig praktischen Bikes mit den Beiwagen von Ural in ganz Europa und über die Grenzen hinaus. Die M62 und die M63  zum Beispiel gehören zu den ersten 650er Ural-Modellen. Vor allem Gespanne in hellem Blau wurden zum Verkaufsschlager.

 

Modern und alltagstauglich für die heutige Zeit

Die Ural-Produktion von Motorradgespannen setzt sich über Jahrzehnte hinweg bis in die heutige Zeit fort: Bekannt sind vor allem die Ural Tourist und die Ural Retro. Seit dem Modelljahr 2008 verfügen alle Serien über einen luftgekühlten Zweizylinder-Viertakt-Boxermotor mit 745 cm³ Hubraum und 29 kW Nennleistung. Da die neuen Modelle jedoch nur noch vage an das BMW-Gespann erinnern, das einst als Inspiration diente, werden in den seit 2006 jährlich produzierten Sondermodellen alte optische Elemente wiederbelebt. Ein gutes Beispiel ist das Sondermodell M70 aus dem Jahr 2011: Es erinnert an die legendäre M72. Leider werden diese optischen Schmuckstücke nur in geringer Anzahl hergestellt. 

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