Die Top 10 gebrauchter Spiegelreflexkameras

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Wir zeigen Dir, welche Top-Modelle auch gebraucht echte Highlights sind!
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Wir zeigen Dir, welche Top-Modelle auch gebraucht echte Highlights sind!

Alt, älter, überholt? Nicht bei Spiegelreflexkameras! Wir zeigen Dir, welche Modelle ihren Nachfolgern ernsthaft Konkurrenz machen und wie Du für wenig Geld eine Top-Kamera bekommst.

Wir teilen die Top-10-Liste in drei gängige Klassen:
Spiegelreflex- und Wechselobjektivkameras für Einsteiger, Fortgeschrittene und Profis.

1. Kameras für Beginner

Zum Glück altern Kameras bei Weitem nicht so schnell wie Smartphones. Selbst mit weit über fünf Jahre alten Geräten können noch exzellente Bilder entstehen – ideal, um damit erste Gehversuche in Sachen Fotografie zu machen oder um Dein Kamera-Arsenal gezielt auszubauen.
Typisch für D-SLR Kameras: Tiefenunschärfe, die Du auch mit der D5100 hinbekommst.
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Typisch für D-SLR Kameras: Tiefenunschärfe, die Du auch mit der D5100 hinbekommst.

Erste Klasse für Einsteiger: Nikon D5100 statt D5500

Mit der Nikon D5000-Serie bekommen Hobbyfotografen ein System in die Hände, mit dem ein breites Einsatzspektrum abgedeckt werden kann. Verschiedene Bildprogramme, ein schwenkbarer Monitor und Videoaufnahme in Full-HD lassen keine Wünsche offen.
 
Die D5100 gibt es gebraucht für etwa 250 Euro zum Sofort-Kaufen-Preis, eBay-Auktionen werden teilweise schon bei weniger als 200 Euro beendet.
Die neue D5500 kostet Dich etwa 700 Euro (nur Body).
Die Canon 600D baut sehr kompakt und eignet sich daher top als Reisekamera.
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Die Canon 600D baut sehr kompakt und eignet sich daher top als Reisekamera.

Der Einstieg von Canon: 600D statt 700D oder 750D

Die Canon 600D ist eine relativ kompakte D-SLR Kamera mit der Möglichkeit, auch hier viele Objektive zu verwenden. Wie die Nikon D5000er Serie verfügt sie über ein schwenkbares Display und eignet sich daher hervorragend für Vlogger.


Von ihrer Nachfolgerin 700D unterscheidet sich die 600D durch eine weniger sensible ISO-Empfindlichkeit und das Fehlen des Touchscreens, die 750D bringt zusätzlich eine von 18 auf 24 Megapixel gesteigerte Auflösung und ein WLAN-Modul mit.
 
Preislich liegt die 600D inzwischen bei etwa 200 Euro mit Zubehör. Den UVP der 750D gibt Canon mit 749 Euro an. 
Eine der ersten Kameras mit eingebautem Bildstabilisator: Dynax 5D von Konica Minolta
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Eine der ersten Kameras mit eingebautem Bildstabilisator: Dynax 5D von Konica Minolta

Ohne Nachfolger? Dafür umso günstiger: Konica Minolta Dynax D5

Unter dem Radar vieler Fotografen liegen die Kameras von Konica Minolta. Die Erklärung dafür ist einfach: Konica Minolta stellte keine Digitalkameras her.



Dabei war die Dynax 5D bei ihrem Erscheinen im Jahre 2005 eine technisch ausgereifte Kamera für anspruchsvolle Fotografen – denn sie war die erste Spiegelreflexkamera mit integriertem Bildstabilisator. Einzig die fehlende Videofunktion dürften viele Fotografen vermissen.
 
Dafür sind gebrauchte Dynax 5D schon für etwa 100 Euro zu haben – angesichts des ehemaligen Neupreises von knapp 900 Euro eine echte Ersparnis.

2. Mittelklassekameras für Fortgeschrittene

Etwas mehr Ausstattung, mehr Spreizung bei der ISO-Empfindlichkeit, robustere Materialien: Gebrauchte Mittelklasse-Spiegelreflexkameras können getrost auch als Ergänzung für Profis gekauft werden. 
Der Reiz von Retrokameras liegt in der Überraschung und Entschleunigung.
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Der Reiz von Retrokameras liegt in der Überraschung und Entschleunigung.

Die kleinen aber feinen Unterschiede: Nikon D800 statt D810

Manchmal sind es nur Marginalien, die aktuelle Kameras von ihren Vorgängern unterscheiden. Bei der Mittelklasse von Nikon beispielsweise kann die D800 durchaus noch mit der D810 mithalten.


Die D800 ist eine Vollformatkamera von Anfang 2012 und richtet sich an ambitionierte Fotografen auf dem Sprung in den Beruf – 36 Megapixel und eine maximale ISO-Empfindlichkeit von bis zu 25.600 sprechen für sich und lassen die D800 schon in die Kamera-Oberklasse schielen. Die Nachfolgerin D810 wurde in wenigen Details verbessert: höhere ISO-Spreizung, Tiefpassfilter und eine neue Spiegelaufhängung, die laut Nikon für mehr als 200.000 Auslösungen gut ist.
 
Gebrauchte Nikon D800 sind für etwa 1.200 Euro zu bekommen während das neue Modell je nach Händler mit etwa 3.000 Euro ausgepreist wird. 
Schon damals perfekt für Selfie-Videos: der schwenkbare Monitor an der Canon 60D
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Schon damals perfekt für Selfie-Videos: der schwenkbare Monitor an der Canon 60D

Mit Schwenkmonitor perfekt für Vlogs: Canon 60D statt 70D oder 80D

Mit dem technischen Niveau der Nikon D800 mithalten kann Canons frühere Mittelklasse-Spiegelreflex 60D. Dafür wird sie inzwischen sehr viel günstiger angeboten und besticht nach wie vor mit einer exzellenten Bildqualität auch bei relativ dunklen Lichtverhältnissen.

Ihre Nachfolger bieten jeweils etwas mehr ISO-Empfindlichkeit, eine höhere Auflösung, sind reaktionsschneller und bei der 80D durch den Touchscreen etwas einfacher zu bedienen. Ein robustes Gehäuse haben alle, der Objektiv-Anschluss und der schwenkbare, frei justierbare Monitor ist ebenfalls ein Standard.
 
Gebrauchte Canon 60 liegen preislich bei etwa 350 bis 450 Euro. Eine neue 80D wird je nach Händler für circa 1.300 Euro angeboten.
Die Canon 7D: groß, robust, und variabel einsetzbar
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Die Canon 7D: groß, robust, und variabel einsetzbar

Die robuste und bewährte Canon 7D statt Canon 7D Mark II

Die Canon 7D ist als echter Dauerbrenner bekannt geworden. Unterhalb des damaligen Profimodells 5D erlebte die sehr robuste und massive 7D einen echten Hype – und das obwohl Nikon in dieser Preisklasse bereits Vollformat-Spiegelreflex anbot.

Die Canon 7D bietet eine Bildgröße von 18 Megapixel, 19 Messfelder, Full-HD Videos und einen schnellen Prozessor. Die neue Mark II bietet in fast allen Belangen etwas mehr. Gerüchte sagen, dass die Nachfolgerin 8D nicht mehr lange auf sich warten lässt.
 
Neu kostet die Canon 7D Mark II etwa 1.300 Euro während die erste Version der 7D für ungefähr 500 Euro gehandelt wird. Tipp: Für den Neupreis der 7D Mark II gibt es allerdings auch schon das Einsteiger-Vollformat-Modell 6D.

3. Das Zeug zum Profi haben: Kameras der Oberklasse

Und nun zu den Profis: Hier bleiben keine Wünsche offen.
Schon jetzt ein Klassiker: Die 5D Mark II begründete den Siegeszug der D-SLR auch im Filmbereich.
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Schon jetzt ein Klassiker: Die 5D Mark II begründete den Siegeszug der D-SLR auch im Filmbereich.

Vollformat zum günstigen Kurs: Canon 5D Mark II statt 5D Mark III

Hättest Du es gewusst? Die bekannte TV-Serie „Dr. House“ wurde mit der Canon 5D Mark II gedreht. Wem das als Qualitätsbeweis nicht reicht, schaut lieber auf die blanken Zahlen:



Full-HD-Videofunktion, ISO-Bereich bis 25.600, 21 Megapixel Vollformat-Bildsensor, hochwertiges Gehäuse aus einer Magnesium-Legierung. All das kann die Nachfolgerin 5D Mark III nur in wenigen Details etwas besser: eine weitere ISO-Spreizung, eine höhere Auslösung, mehr Möglichkeiten im Videobereich. Dennoch bleibt die Mark II für kreative Arbeiten mitnichten nur die zweite Wahl. Viele Profis arbeiten nach wie vor mit der 5D – das macht den Gebrauchtmarkt attraktiv.
 
Denn top erhaltene Canon 5D Mark II sind schon für etwa 800 Euro zu bekommen. Der Neupreis der Mark III liegt je nach Händler ungefähr bei 2.400 Euro.
Sony stiftet Verwirrung: Insgesamt 6 Varianten der A7 werden parallel verkauft.
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Sony stiftet Verwirrung: Insgesamt 6 Varianten der A7 werden parallel verkauft.

Dann reicht’s auch für das gute Objektiv: Sony A7s statt A7s II

Im letzten Jahr überrollte Sony förmlich den Markt der Spiegelreflexkameras – mit einem spiegellosen System der Extraklasse.




Zwar bietet die Vollformat-Kamera eine vergleichsweise kleine Auflösung von gerade 12 Megapixeln, mit der hohen ISO-Empfindlichkeit von bis zu 409.000 (kein Tippfehler) liefert der Sony-Chip aber auch bei sehr widrigen Lichtverhältnissen tolle Bilder. Speziell Videoaufnahmen sehen mit der A7 im Vergleich zu ähnlich teuren Kameras klasse aus. Mit der Mark II erweitert Sony vordergründig die Möglichkeiten im Videobereich: Full-HD bei 120 fps sprechen zwar für die Mark II, die A7s beherrscht allerdings auch schon 50 fps.
 
Wer statt des Neupreises von knapp 3.000 Euro für die Sony A7s Mark II lediglich knapp 1.600 Euro für eine gebrauchte A7s Mark I anlegt, hat sogar noch viel Budget für eine gute Linse übrig.
 
Achtung: Sony bietet parallel zur A7s auch noch die A7R und A7 an – erstere ist das Flaggschiff und nochmals teurer als die A7s, letztere bietet weniger umfangreiche Videomöglichkeiten. Vor dem Kauf informierst Du Dich am besten genau, welche Sony es für Deine Zwecke sein soll.
 
Tipp: Für Umsteiger von anderen Systemen gibt es zahlreiche Adapterringe, um lieb gewonnene Objektive z. B. von Canon weiter nutzen zu können.
Mit der Olympus auf den Olymp der Fotografie: In Sachen Bildqualität ist die E-5 ganz vorne mit dabei.
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Mit der Olympus auf den Olymp der Fotografie: In Sachen Bildqualität ist die E-5 ganz vorne mit dabei.

Außenseiter mit exzellenten Linsen: Olympus E-5 statt OM-D E-M1

Bevor Olympus wie Sony dazu überging, auf spiegellose Systeme auch bei teuren Kameras überzugehen, brachten die Japaner eine exzellente Spiegelreflexkamera auf den Markt.



Ihr Pech war, dass sie sich am Markt nicht gegen die Wettbewerber von Canon behaupten konnte. 12,3 Megapixel, eine ISO-Empfindlichkeit bis 6.400 und ein schwenkbarer Bildschirm waren vor knapp zehn Jahren bei Erscheinen der E-5 erstklassige Daten. Erwähnenswert bei Olympus sind die exzellenten Objektive, die in Tests mit Schärfe und Farbtreue glänzen.
 
Ihr legitimer Nachfolger – die wie bereits erwähnt spiegellose OM-D E-M1 – ist grundlegend anders konzipiert, kostet neu aber auch mehr als 1.500 Euro während die E-5 schon für knapp 700 Euro zu haben ist.
Für Video-Fetischisten und Vlogger das perfekte Tool: Die Lumix GH2
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Für Video-Fetischisten und Vlogger das perfekte Tool: Die Lumix GH2

Spiegellos wie mit Spiegelreflex: Panasonic Lumix DMC-GH2 statt GH4

Aktuell ist man bei den Panasonic-Kameras im hohen Preissegment bei der GH4 angelangt. Die kann zwar (fast) alles etwas besser als die GH2. Letztere aber auf‘s Altengleis zu schieben wäre völlig übertrieben.


Denn mit dem schwenkbaren Monitor, 18,3 Megapixeln, ISO bis 12.800 und Full-HD-Videofunktion lässt die sehr kompakte und leichte Kamera keine Wünsche offen.
 
Während die neue GH4 preislich bei ungefähr 1.200 Euro einsortiert wird, kann die GH2 schon für 400 bis 500 Euro den Besitzer wechseln.

Checkliste: So findest Du die richtige Spiegelreflex

  1. Suche: Wer noch keine Spiegelreflexkamera hat, kann sich das System noch aussuchen. Tipp: Die Wahl der Kamera von den Vorlieben bei Objektiven abhängig machen.
  2. Kontakt: Wenn nicht angegeben, frage am besten nach der Anzahl der Auslösungen – Faustregel: Mehr als 250.000 Bilder sollten mit einer gebrauchten Kamera nicht gemacht worden sein.
  3. Der äußere Eindruck: Stürze können die Funktionsweise der Spiegelmechanik beeinträchtigen. Kratzer oder gesprungene Bildschirme deuten auf ein ereignisreiches erstes Leben hin – solche Angebote unbedingt gründlich überdenken.
  4. Filmfunktion: Es ist toll, diese Möglichkeit zu haben. Aber wer darauf verzichten kann, spart viel Geld. Allerdings haben auch Spiegelreflexkameras seit einigen Generationen standardmäßig die Videofunktion an Bord.
  5. Zubehör: Mit der Anschaffung der Kamera ist es nicht getan. Mit Objektiven, Taschen, Stativen und externen Mikrofonen kann Dein System beliebig erweitert werden.

Bild 1: Fanor via flickr.com (CC BY-NC-ND 2.0)
Bild 2: Lubomir Simek via flickr.com (CC 3.0)
Bild 3: Tim Graf via unsplash.com 
Bild 4: Thomas Bazelak from wikipedia.de (CC BY-SA 3.0)
Bild 6: Ashley Nadin via flickr.com (CC 3.0)
Bild 7: Mario Calvo via unsplash.com
Bild 8: Mario Calvo via unsplash.com
Bild 9: Lee via flickr.com (CC 3.0)
Bild 10: Luca Boldrini via flickr.com (CC 3.0)
Bild 11: 阿奇 via flickr.com (CC 3.0)
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