Die Geschichte des Opel Kadett C

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Die Geschichte des Opel Kadett C

Mit dem Opel Kadett C kam 1973 die dritte Kadett-Generation auf den Markt. Der Kadett C war der Nachfolger des Opel Kadett B und wurde in fünf Karosserieformen angeboten. Die Motorenpalette reichte vom 1,0 bis zum 2,0 Liter-Benziner mit 39 bis 116 PS. Erfahren Sie hier mehr über die Geschichte dieses Opel-Fahrzeuges.

 

Der Liebling der 1970er-Jahre ist heute ein begehrter Oldtimer

Als der Kadett C den Markt eroberte, setzten seine Entwickler auf Altbewährtes. Der Kadett kam ohne Schnörkel und viel Luxus aus und war ein Fahrzeug, das auf Anhieb begeisterte. Zunächst wurden Vierzylindermotoren mit 52 oder 60 PS verbaut, die Hinterachse wurde beim Ascona "geliehen". Der Kadett C war der letzte kompakte Opel, der mit Hinterradantrieb ausgestattet wurde. Heute ist das Modell ein begehrter Oldtimer, den Sie auch bei eBay finden. Hier erhalten Sie auch die für die Restauration benötigten Ersatzteile, wie zum Beispiel Hinterachsen, Stoßstangen oder Kotflügel.

 

Der Kadett C: Als Weltauto konzipiert und als Basis für andere Fahrzeuge genutzt

General Motors konzipierte den Kadett C als Weltauto und nutzte ihn unter anderem als Basis für Vauxhall Chevette und den Opel Chevette. Der Kadett C war seinerzeit als zwei- oder viertürige Limousine, als Schrägheck-Variante mit drei Türen, als Kombi – bei Opel als Caravan bezeichnet – sowie als zweitüriges Coupé und Cabriolet erhältlich. Die Cabrio-Limousine war mit einem Targadach und einem 1,2-Liter-Motor (44 kW) ausgestattet. Ab Herbst 1977 wurde auch die 1,6-Liter-Version mit 55 kW angeboten. Im Frühjahr 1978 wurde das Cabrio dann aus dem Programm genommen. Erst neun Jahre später gab es mit dem Kadett E wieder eine Cabriolet-Variante.

 

Erst sparsam, dann sehr luxuriös: die sportlichen Varianten des Kadett C

Sprach der Kadett C zunächst den sparsamen Fahrer an, gab er sich schon bald recht exquisit. Mit dem GT/E brachte Opel eine sportliche Variante auf den Markt, die ab Mitte 1975 erhältlich war. Verbaut wurde hier ein 1,9-Liter-Motor, der mit seinen 105 PS Leistung vor allem die Geschwindigkeitsfahrer lockte. Später war das Modell sogar mit bis zu 115 PS erhältlich. Doch nicht nur in Deutschland rollte der Kadett C auf den Straßen. In Japan war er als Isuzu Gemini unterwegs, als Holden in Australien und in den USA als Chevrolet oder aber auch Pontiac. Auch in anderen Ländern wie Großbritannien, Argentinien oder Brasilien war der Kadett ein sehr beliebtes Fahrzeug. Sein Nachfolger, der Kadett D, wurde im August 1979 präsentiert. Dieser zeigt sich völlig anders: mit Frontantrieb und Quermotor.

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