Die Exilim-Reihe – Casios Kompaktklasse vorgestellt

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Die Exilim-Reihe – Casios Kompaktklasse vorgestellt

Kompakte Digitalkameras mit Qualitätsanspruch – dafür steht die Exilim-Reihe von Casio. Mit der sehr erfolgreichen und beliebten Serie beweisen die Japaner, dass Digitalkameras als eigenständiges technisches Produkt neben dem Smartphone viel mehr als nur eine Daseinsberechtigung haben: Exilim-Kameras überzeugen durch Ihre geringe Größe, die gute Verarbeitung und die einfache Bedienung. Wenn Sie Ihre Kamera aufgrund der handlichen Größe immer dabei haben, verpassen Sie keine Gelegenheit für ein tolles Bild und bestaunen zu Hause die Qualität der Bilder, die selbst aktuellen Smartphones überlegen ist.

Die Ansprüche an eine Kamera variieren bei jedem Käufer – doch durch die große Produktvielfalt der Exilim-Reihe ist für jeden Geschmack etwas dabei: Für Hobbyfotografen, die gern weit Entferntes ablichten, für Bildakrobaten, die in ungewöhnlichen Winkeln fotografieren und für Schnellschützen, die Ihr Bild innerhalb von Sekundenbruchteilen aufnehmen müssen. Wenn Sie eine Exilim-Kamera suchen, erkennen Sie diese am Kürzel „Ex" – als Präfix ist dieses in der Produktbezeichnung immer integriert. Durch das vielfältige Zubehör können Sie die Kameras darüber hinaus an Ihre Bedürfnisse anpassen – zum Beispiel durch Akkus, Schutzhüllen oder Unterwassergehäuse. Lesen Sie hier, worauf Sie bei der Auswahl achten sollten, welche Tipps und Tricks es bei der Bedienung geben kann und wie Sie garantiert die richtige Kamera finden.

Exilim Hi-Zoom – so gelingen Aufnahmen auch auf die größte Entfernung

Objekte aus der Ferne 24-fach vergrößert – das können Kameras wie die EX-TR150 oder der Fotoapparat mit der Typbezeichnung EX-H50. Die Hi-Zoom-Geräte bieten optischen Zoom mit einem mechanischem Bildstabilisator, aber was bedeuten diese Angaben? Der optische Zoom ist immer im Vergleich mit dem digitalen Zoom zu betrachten. Ein digitaler Zoom wird Ihre Bildqualität merklich verschlechtern, weil mit computergestützten Tricks gearbeitet wird. Der echte optische Zoom ist aus diesem Grunde deutlich überlegen. Wenn Sie nun aber ein extrem weit entferntes Objekt heranzoomen, wirkt sich jede kleinste Bewegung Ihrer Hand auf die Schärfe des Bildes aus und die Aufnahmen drohen zu verwackeln. Abhilfe schafft hier der mechanische Bildstabilisator, der diese Unschärfen automatisch und einsteigerfreundlich korrigiert.

Die Exilim Zoom ist die Allzweckwaffe von Casio und bietet eine solide Leistung in allen Teilbereichen – und sollte deswegen nicht mit den Modellen Hi-Zoom verwechselt werden.

Exilim Card: die kleinste Kamera in der Kompaktklasse

Besonderen Wert auf eine extrem kompakte Form Ihrer Kamera legen alle Käufer der Exilim Card: Die EX-S200 als Vertreter dieser Subkategorie ist an der dünnsten Stelle gerade einmal 14,9 mm breit. Trotzdem gelingen die Aufnahmen erstaunlich gut – nicht zuletzt dank über 14 Megapixeln, mit denen die Fotos geschossen werden. Videos nehmen Sie mit 1280 x 720 Pixeln auf, also in echter HD-Qualität. Mit dem internen Speicher von knapp 35 Megabyte lassen sich allerdings nur wenige Testbilder abspeichern, ohne SD- und SDHC-Speicherkarten sollten Sie also eher nicht auf Bilderjagd gehen. Obwohl sich Casio bei der Fertigung der Exilim Cards an den Maßen von Kreditkarten orientiert – das können Sie bereits dem Namen entnehmen – bieten die EX-S200 vierfachen optischen Zoom an.

Exilim ZR-Serie: schneller geht es kaum

Ein Beispiel für eine wirklich solide Kamera aus der Exilim ZR-Serie: Die Casio Exilim EX-ZR20. Dass die EX-ZR20 ein würdiger Vertreter der ZR-Serie ist, erkennen Sie schon am schnellen Auslösemechanismus der Kamera. Weil die Ex-ZR20 zwei derart wichtige Kategorien wie Kompaktheit und eine extrem kurze Auslöseverzögerung meistert, könnte durchaus eine Empfehlung ausgesprochen werden. Ein typisches Anwendeszenario: Sie sehen ein interessantes Motiv, haben die Kamera aufgrund der Abmessungen von 100 x 59 x 26 mm und 170 g Gesamtgewicht schnell zur Hand und schießen das Bild dank des schnellen Scharfstellens in Sekundenbruchteilen. Serienaufnahmen gelingen gar mit 30 Bildern pro Sekunde. Zum Vergleich: Das menschliche Auge nimmt in der gleichen Zeitspanne nur etwa 25 Bilder wahr. Bei 15,9 Megapixeln weisen Ihre Aufnahmen eine beeindruckende Auflösung von 4.608 x 3.456 Pixeln auf. Digital werden diese übrigens im JPEG-Format abgespeichert – wie bei jedem Gerät der Exilim-Reihe. Auch bei der Exilim EX-ZR20 ist aus diesem Grunde eine zusätzliche Speicherkarte unbedingt notwendig, denn mit etwa 50 Megabyte internem Speicher lassen sich bei dieser hohen Bildqualität nur wenige Aufnahmen sichern.

Eine der besten Kameras, nicht nur bei den ZR-Kameras, ist die Casio Ex-ZR700. Damit ist diese automatisch auch eines der absoluten Flaggschiffe der Exilim-Reihe und darf in dieser Darstellung nicht fehlen. Dass die Kamera in den Tests so überzeugt, liegt vor allem daran, dass diese Exilim eine der schnellsten Kameras auf dem Markt ist. Im Weitwinkel benötigen Sie für die Aufnahme etwa eine Viertelsekunde, in der Telestellung etwas mehr als eine halbe Sekunde: Dies sind absolute Topwerte.

Exilim Tryx – maximale Flexibilität und neue Perspektiven

Dass Kameras der Exilim Tryx-Reihe etwas ganz Spezielles sind, deutet schon das Tryx im Namen an. „Neue Perspektiven" verspricht Casio – und das darf durchaus wörtlich genommen werden. Dreh- und Angelpunkt der Kamera ist der schwenkbare Rahmen, der Ihnen größtmögliche Flexibilität garantiert. Ein großer 3,0-Zoll-Touchscreen wertet die Premiumausstattung zusätzlich auf. Mit den sozialen Netzwerken sind sogenannte „Selfies", also Selbstporträts, zu einem der häufigsten Motive überhaupt geworden. Das um 360 Grad drehbare Super Clear-LCD ist für diesen Zweck wie gemacht: Das Display wird schlichtweg so weit gedreht wie Sie möchten, per Fingerdruck auf den Bildschirm stellt die Kamera sich dann scharf und löst die Aufnahme aus.

Übrigens: Exilim-Kameras machen nicht nur Fotos – natürlich sind auch Videoaufnahmen mit allen Geräten der erfolgreichen Reihe möglich. Außerdem haben nicht nur Smartphones eine Verbindung zu den neuen interaktiven Medien und dem Web 2.0. Casio spendiert vielen Kameras der Exilim-Reihe eine ganz besondere Social Media-Funktion: Nehmen Sie Videos direkt für YouTube optimiert auf. Ermöglicht wird dies durch den sogenannten YouTube Capture Mode, bei dem die Videos ganz automatisch an das Onlineportal für Filme aller Art angepasst werden. Ohne dass Sie manuelle Veränderungen vornehmen müssen, können Sie die passend konvertierten Aufnahmen hochladen und entweder mit aller Welt teilen oder mit einem Passwort schützen und somit nur privaten Zugriff erlauben.

Die Exilim-Reihe: Dieses Zubehör ist besonders sinnvoll

Einer der Vorteile, wenn Sie sich für eine solch arrivierte Marke wie Casio entscheiden: Es gibt hochwertiges Zubehör en masse. Manches ist dabei essenziell, anderes hingegen vor allem zu speziellen Anlässen besonders hilfreich.

  • Kameratasche: Das beliebteste Motiv der Deutschen ist immer noch die eigene Familie. Allerdings entstehen viele interessante Aufnahmen naturgemäß vor allem auf Reisen. Selbstverständlich ist Ihre Kamera deswegen immer mit dabei. Damit die empfindliche Technik trotzdem sicher vor Kratzern und anderen Beschädigungen ist, sollten Sie unbedingt an eine spezielle Tasche denken. Ein Beispiel: Eine Ledertasche für Ihre Exilim-Kamera bietet nicht nur verlässlichen Schutz, sondern sieht auch noch gut aus.
  • Trageriemen: Wer seine Kamera nicht erst aus einer Tasche hervorkramen möchte – denn so gehen wertvolle Sekunden bei einem kurzlebigen Motiv schnell verloren – dem seien Trageriemen nahegelegt. Besonders sicher hängt Ihr Fotoapparat um den Hals, wenn Sie sich für extrastarke Halstrageriemen mit Karabinerhaken entscheiden.
  • Mobiles Ladegerät: Eines der praktischsten Accessoires für Vielfotografierer ist ein mobiles Ladegerät. Wenn Sie auf Reisen sind, geht Ihnen der Strom nicht aus und Sie müssen sich bei der Fotoauswahl nicht unnötig beschränken.
  • Unterwassergehäuse: Für Liebhaber des feuchten Elements gibt es ein besonders exotisches Zubehörteil. Das Unterwassergehäuse für Exilim-Kameras lässt Sie viele Meter tief tauchen und dort nach Fischen, Korallen oder versunkenen Schätzen suchen. Außerdem schützt ein solches Gehäuse vor alltäglichen Gefahren wie Schmutz, Staub oder Regen, ohne dabei den Designaspekt zu vernachlässigen – das Unterwassergehäuse gibt es in modischen Farben.

Ein Must-have sind darüber hinaus Speicherkarten, die Ihnen erlauben, weitere Bilder abzuspeichern. Je höher der Megapixel-Wert, desto größer werden auch die Dateien im JPEG-Format. Seien Sie deswegen gut vorbereitet, unter Umständen sogar mit einer Ersatzkarte. Gerade im Urlaub ist diese Vorsichtsmaßnahme Gold wert.

Die Funktionen der Exilim-Reihe auf einen Blick

Allen Exilim-Kameras gemein ist die Software von Casio. Neben Funktionen, die mittlerweile zum Standardrepertoire einer jeden Kamera gehören, wie etwa die Rote-Augen Korrektur, bieten die Japaner einige interessante Features. Denn bei all den unterschiedlichen Ausrichtungen haben die einzelnen Vertreter der Exilim-Reihe durchaus Gemeinsamkeiten. Bei den neuen Kameras, das sind alle Geräte mit einem Touchscreen von mehr als 2,5 Zoll, gehören dazu folgende Punkte:

  • Der beste Schuss: Falls Sie öfters Fotos von ähnlichen Motiven machen, können Sie mit dem Best Shot Creator eigene Szeneneinstellungen abspeichern und diese bei Bedarf aufrufen
  • HDR-Kunst: HDR-Bilder – dies sind High Dynamic Range Images. Casio macht es möglich, dass Sie diese Technik benutzen, um besonders kontrastreiche (computergestützt-digitalisierte) Aufnahmen in Kunst zu verwandeln.
  • Gesichtserkennung: Damit bei einem Foto nicht ausgerechnet das Gesicht unscharf wird, können viele Exilim-Kameras mit der Gesichtserkennung den Kopfbereich automatisch scharfstellen.

Darüber hinaus gibt es beim Kauf einer Kamera aus der Exilim-Serie nützliche Software für den Computer. Neben einer digitalen Gebrauchsanweisung im PDF-Format und dem Programm, um diese zu lesen, erhalten Sie mit dem PhotoLoader einen praktischen Helfer: So kopieren Sie Ihre Bilder problemlos auf den Computer und behalten dank einer Vorsortierung die Übersicht. Nach dem Kopieren werden die JPEGs bearbeitet – und zwar mit dem Programm namens PhotoHands, das Ihre Bilder mit einem Datumsstempel versieht und alle Standardaufgaben rund um die Bildeditierung beherrscht.

Insgesamt beweist Casio also mit der Exilim-Reihe, dass es bei Digitalkameras nicht auf die Größe ankommt. Die Kompaktklasse liefert bei den Fachmagazinen durchgehend solide Testergebnisse, ohne sich dabei in für Hobbyfotografen unerschwinglichen Preissphären zu bewegen.

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