Desktop oder All-In-One von Apple – ein Vergleich

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Desktop oder All-In-One von Apple – ein Vergleich

Die Entscheidung zwischen einem Desktop- und einem All-In-One-Computer von Apple ist keine leichte Wahl. Prinzipiell sind beide Geräte für den Gebrauch auf dem heimischen Schreibtisch gemacht, sind sehr leistungsstark und äußerst elegant. Die Unterschiede zu anderen Computern beginnen schon beim ab Werk installierten Betriebssystem.

Windows oder iOS ?

Bei der Wahl zwischen Microsofts Windows und Apples iOS scheiden sich die Geister. Tendenziell wird mit einem Apple-Betriebssystem eher das kreativere Arbeiten assoziiert: Freischaffende, Kreative und medienaffine Nutzer greifen eher auf einen iMac zurück, so die allgemeine Meinung. Dabei hat auch Windows mehr zu bieten als nur Word und Excel. Letztlich ist das Betriebssystem ohnehin nur die Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine. Trotzdem: Die intuitive Steuerung, die extravagante Optik und der kreative Ruf haben Apples Produkten den Einzug in viele innovative Umgebungen gesichert.

All-In-One-Computer von Apple

Individuelle Anpassungsmöglichkeiten minimieren bestehende Unterschiede noch zusätzlich. Dennoch bieten Desktop- und All-In-One-Computer von Apple ganz verschiedene Perspektiven. Ein Desktop-PC kann für den klassischen Schreibtisch optimiert oder eine ausgewiesene Gaming-Maschine sein. All-in-One Computer zwar prinzipiell ähnlich, in den einzelnen Ausstattungsmerkmalen und der Verarbeitung hingegen aber sehr verschieden von der Desktop-Variante. Ob Sie sich nun für einen Desktop- oder All-In-One-PC entscheiden – Sie erhalten die bewährte Qualität der überaus kreativen Entwickler aus Kalifornien. Was Sie bei einer Entscheidung zwischen den verschiedenen Apple-Produkten unbedingt beachten sollten, lesen Sie in diesem Vergleich.

Desktop-PC versus All-in-One-PC von Apple – ein allgemeiner Vergleich

Beim ersten Hinsehen fällt der größte Unterschied sofort ins Auge. Ein klassischer Desktop-PC besteht neben Maus und Tastatur aus einem Rechengehäuse und einem Monitor, während ein All-In-One von Apple sein Innenleben im Bildschirm verbirgt. Das bietet Vor- und Nachteile. Bei einem iMac reduziert sich das übliche Kabelgewirr auf ein absolutes Minimum. Andererseits haben die Konstrukteure von Apple bei einem Desktop-PC mehr Platz, um die benötigte Technik zu installieren. Hier greift das gleiche Prinzip wie bei Notebooks: je geringer das Platzangebot, desto höher der Preis pro Megahertz Rechnerleistung oder zusätzlichen Gigabytes Festspeicherplatz. Bei der Desktop-Lösung von Apple, dem Mac Pro, müssen Sie einen – oder mehrere – passende Monitore zusätzlich erwerben und via Kabel verbinden. Dies ist zwar keine All-in-One-Lösung, dennoch eine valide Alternative.

Mac Pro und iMac ist gemein, dass die speziell entwickelte Software genau auf das Betriebssystem und die Hardware abgestimmt ist – deswegen sind der Virenbefunde und ärgerliche Systemabstürze bei Apple-Produkten erfreulich gering.

Außen schick – innen leistungsstark: der Apple iMac

Design wird bei Apple traditionell groß geschrieben. Elegantes Weiß, klare Form und spektakuläre Technik – das macht den iMac aus. Für viele Unwissende sehr überraschend: Die gesamte Technik ist unter dem eigentlich sehr dünnem Monitor bereits eingebaut, ohne dass man dies vermuten würde. Erstaunlich ist, dass die neusten iMacs mit Bildschirmgrößen von 21,5 oder 27 Zoll aus dem Jahr 2013 noch weitaus flacher als vorherige Modelle sind. Diese älteren Macs sind vor allem an der charakteristischen Ausbeulung hinter der Anzeige zu erkennen. Der LCD-Monitor beim iMac ist für viele Interessenten ein absoluter Kaufanreiz: Der sehr dünne Rand von 5 Millimetern, das gestochen scharfe Bild und die entspiegelte Optik überzeugen auf voller Linie. Obwohl das Gesamtpaket deutlich flacher geworden ist, hat sich die früher bemängelte Hitzeentwicklung deutlich verbessert. Viele Testmagazine bescheinigen der Anzeige deswegen hervorragende Werte. Wer nun denkt, dass das platzsparende und schicke Konzept in der Leistung abfallen muss, täuscht sich. Beide Größen sind standardmäßig mit ultraschnellen Quad-Cores i5 oder i7 ausgestattet – die Prozessoren sind also sehr leistungsfähig. Ähnliches gilt für die verbauten Grafikchips. Diese stammen vom amerikanischen Referenzhersteller NVIDIA und sind auch für anspruchsvolle Spieler relativ gut geeignet. Bei dem kleineren iMac mit 21,5 Zoll dürfen Sie sich zwischen einer NVIDIA GeForce GT 640M oder 650M entscheiden. Beim großen Bruder mit 27 Zoll können Sie sogar eine NVIDIA GeForce GTX 680MX verwenden. Die mobilen Grafikchips lassen dabei kaum Wünsche offen.

Ein Tipp: Wenn Sie bereits ein Macbook von Apple haben, können Sie dieses mit Ihrem iMac verbinden – so übertragen Sie das Bild Ihres Notebooks auf die ungleich größere Bildschirmdiagonale des iMacs.

Dass es einen durchaus lebendigen Markt für die Monitore mit integrierter Rechenpower gibt, zeigt das Aufkommen der zahlreichen Konkurrenzprodukte von All-in-One-PCs anderer Hersteller. Apple-Puristen werden jedoch behaupten, dass diese "Plagiate" nicht an die Qualität und Eleganz der kalifornischen Entwickler heranreichen.

Der Mac Pro – ein Hochleistungsrechner im weißen Edelgehäuse

Mehr Platz bedeutet beim Mac Pro auch mehr Möglichkeiten. Da die Hardware im geräumigeren Gehäuse nicht verkleinert werden muss, stimmen die Leistung und die individuelle Konfigurierbarkeit. Im Mac Pro 2013 können Sie zum Beispiel sensationelle 64 Gigabyte Arbeitsspeicher einbauen lassen. Das bedeutet, dass Sie extrem viele Programme gleichzeitig laufen lassen können – vor allem bei arbeitsspeicherintensiven Anwendungen wie dem Rendern von Videos.

Das Gehäuse stellen Sie entweder unter Ihrem Schreibtisch ab oder platzieren es direkt auf der Arbeitsplatte. Der Aluminium-Tower hat ein abnehmbares Seitenteil, kann also sehr leicht geöffnet werden. Bei insgesamt drei freien PCI Express 2.0-Steckplätzen in voller Länge dürfen Sie Hardwarekomponenten nach Belieben erweitern. Überraschenderweise ist der im bestmögliche im iMac verbaute Grafikchip, GeForce GTX 680 MX, der ATI Radeon HD 5870-Variante im Mac Pro sogar leicht überlegen. Andererseits kann eine einzelne Radeon im Mac Pro bis zu drei Monitore gleichzeitig ansteuern – durch den erwähnten freien Steckplatz steuern demnach zwei Grafikkarten sogar sechs verschiedene Bildschirme an. Das deutet an, dass der Desktop-PC mit dem Aluminiumgehäuse sich noch deutlicher dem professionellen Bereich verschreibt.

Für absolute Hardcore-Gamer sind weder Mac Pro noch iMac eine wirklich schlechte Wahl. Absolute Höchstleistungen erzielen Sie aber mit dedizierten Spielemaschinen wie den Flagschiffen von Alienware, die in der Regel mit Windows und absolut hochleistungsfähiger Hardware ausgestattet sind.

iMac und Mac Pro mit OS X und maximaler Anpassbarkeit – so finden Sie passendes Zubehör

Egal ob iMac oder Mac Pro – Apples Betriebssystem iOX ist bereits vorinstalliert. Die Kalifornier selbst bewerben das Steuerungsprogramm als fortschrittlichstes Betriebssystem der Welt. Die wichtigsten Merkmale sind:

  • Die iCloud. Der Vorteil bei Apple-Geräten: die Kompatibilität aller Produkte untereinander – ob Hardware oder Software. Synchronisieren Sie die Lieblingslieder oder Videos aus Ihrem iTunes über die digitale "Wolke". Darüber hinaus halten Sie Ihre geschäftliche und private Korrespondenz über E-Mails auf bis zu 10 verschiedenen Geräten – auch Windows-Produkten – aktuell. Praktisch: Ihre Kalendereinträge lassen sich auf diese Art ebenso synchronisieren.
  • Möglichst intuitive Steuerung: Software und Hardware kommunizieren genauso miteinander, wie es das Konzept vorsieht. Ihr Rechner ist sofort startbereit, schnell und effektiv zu bedienen und darüber sehr sicher. Apple ist für Einsteiger schnell verständlich und bietet Profis viele Gelegenheiten, die Leistung voll auszuschöpfen.
  • Multitouch: Steuern Sie Ihren iMac direkt und ohne lange Eingewöhnungszeit über die intuitive Gesteneingabe.
  • Kompatibilität zu Microsoft Office: Für alle, die oft mit Officeprogrammen wie Text- oder Tabellenlösungen arbeiten müssen, ist die Kommunikation zwischen den einzelnen Programmen verschiedener Betriebssysteme sehr wichtig. Auf Apples OS X 10.8 "Mountain Lion" lässt sich Microsoft-Office problemlos installieren und garantiert damit den Austausch mit Windows-Rechnern.

Während vor einigen Jahren die Ein-Tasten-Mäuse bei Apple montiert wurden, ist die Peripherie mittlerweile zu einer der überzeugenden Stärken aufgestiegen. Ein bezeichnendes Beispiel: Die Apple Magic Mouse ist kabellos und völlig innovativ. Das Design ist typisch Apple: Vollständig nahtlos im Design ist die "magische Maus" die erste Multitouch-Eingabemöglichkeit auf dem heimischen Schreibtisch. Das Einzigartige dabei ist, dass Sie vollkommen grenzenlos scrollen können. Das verbreitete Klischee, dass Sie nur Ein-Tasten-Mäuse bei Apple verwenden können, ist darüber hinaus falsch. Vielmehr dürfen Sie über die mitgelieferte Software selbst bestimmen, ob Sie die Standardeinstellung bevorzugen oder doch zwei Tasten benötigen. Praktisch: Die ergonomische Maus ist sowohl für Links- als auch für Rechtshänder bestens geeignet.

Alternativ können Sie das Apple Trackpad verwenden: Eine einzige, durchgehende Fläche simuliert die Multitouch-Eingabe des Macbook Pro. Allerdings ist dieses Trackpad um 80 Prozent größer und bietet deswegen neue Möglichkeiten der Desktop-PC Steuerung – egal ob Sie scrollen, klicken oder blättern möchten. Diese Ergänzung zur Maus wird über Bluetooth angesteuert und ist somit kabellos.

Mac Pro versus iMac – ein Resümee

Welche objektiven Maßstäbe bieten sich als Kriterium an, um einen Mac Pro mit einem iMac zu vergleichen? Benchmarkprogramme standardisieren komplexe Rechenabfolgen, um eine Vergleichbarkeit zwischen zwei völlig unterschiedlichen Geräten zu gewähren. Je schneller und ruckelfreier (Anzahl der dargestellten Bilder pro Sekunde) das System durch das Testprogramm kommt, desto höher ist die Punktzahl. Obwohl der iMac seine Technik auf engsten Raum unterbringt, liegt der All-in-One-Computer hierbei vorn. Hauptsächlich punktet der Mac Pro dafür dabei der höheren Flexibilität – mehr USB-Anschlüsse, viele anschließbare Bildschirme und nachträgliches Aufrüsten ist für manche Nutzer besonders erstrebenswert.

Prinzipiell bieten alle Desktop-Computer und All-In-Ones von Apple ausreichend Leistung. Als Heimnutzer ist die Alles-in-einem Lösung eine sehr attraktive, aber dennoch leistungsstarke und kreative Wahl. Dennoch sollten Sie die einzelnen Punkte dieses Vergleiches auf Ihre persönlichen Bedürfnisse hin auswerten. Übrigens: Apple schreibt Bildung groß und gewährt üppige Rabatte für Schüler und Studenten.

Die technischen Innovationen wie iPhone, iPod oder eben iMac und Mac Pro gehören mit konstanter Qualität und hochwertiger Verarbeitung zu den beliebtesten Produkten überhaupt. Das edle Weiß und das kleine "i" im Namen rufen bei Fans von Steve Jobs Imperium ein wohliges Gefühl hervor. Mit einem Desktop- oder All-In-One-Computer von Apple werden Sie ein Teil der Dynastie. Auf eBay finden Sie eine große Auswahl an Apple-Produkten – lassen Sie sich inspirieren!

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