Der eigenen Carport – was man beachten sollte

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Den eigenen Carport mit Online-Einkäufen realisieren – was man beachten sollte

Einen Carport selber bauen

Wer handwerklich geschickt ist und sich ein solches Projekt zutraut, der kann seinen Carport auch komplett selber bauen. Was man dabei beachten sollte und was alles benötigt wird, damit das Ganze nicht auf halbem Wege stecken bleibt oder man sich verkalkuliert, soll nun im Einzelnen erörtert werden. Bei eBay kann man einen entsprechenden Carport Bausatz kaufen.
Bevor man sich festlegt, wie der neue Carport aussehen soll, sollte man sich überlegen, ob ein Carport überhaupt die richtige Wahl ist. Ein Carport schützt das Fahrzeug zwar vor Regen, Sonne und Schnee, aber aufgrund seiner offenen Bauweise nicht vor Frost. Wer also primär das Eiskratzen vermeiden will und ungerne morgens in ein kaltes Auto einsteigt, sollte sich überlegen, ob eine Garage nicht die bessere Wahl ist. Diese sind zwar deutlich teurer in der Anschaffung und im Unterhalt, bieten aber vor allem in kalten Winternächten mehr Komfort. Ein Nachteil der Garagen ist jedoch, dass Feuchtigkeit, die man mit dem Fahrzeug mitbringt, schlecht entweichen kann. Fahrzeuge in feuchten Garagen neigen zu einer erhöhten Rostbildung, was einem Fahrzeug, das in einem Carport untergestellt wird, nicht passieren kann.

Aufbau des Carports

Der Bau eines Carports besteht im Wesentlichen aus drei Phasen. Dem Fundament, der Konstruktion und dem Dach. Möchte man das Projekt Carport komplett in Eigenregie verwirklichen, muss man sich auch Gedanken darüber machen, woher man die Baumaterialien bezieht und wie man diese zum Aufstellungsort transportiert. Die bequemste Art ist, alle Materialien online zu bestellen und sich direkt nach Hause liefern zu lassen. Viele Händler, die bei eBay aktiv sind, bieten Ihnen diese Möglichkeit. Bevor Sie nun jedoch direkt zu Hammer und Säge greifen, sollten Sie sich einen Ratgeber zum Carport-Bau besorgen. In diesem wird jeder notwendige Schritt ausführlich und detailliert beschrieben, von der Vorbereitung des Untergrundes bis hin zur Wahl des richtigen Dachmaterials. Sinnvoll ist es auch, sich einen Bauplan zu besorgen. In den Bauplänen sind neben den Maßen, die unbedingt eingehalten werden müssen, auch alle benötigen Materialien vermerkt. Besonders bei Kleinteilen, wie beipielsweise Schrauben, vergisst man gerne mal etwas oder wählt vielleicht ein zu schwaches Bauteil. Bevor Sie sich jedoch an das Bestellen und Planen machen, sollten Sie unbedingt mit der zuständigen Behörde klären, ob Sie einen Bauantrag für den Carport stellen müssen. Dies ist nicht in allen Bundesländern der Fall und kann von Ort zu Ort unterschiedlich sein. Grundsätzlich gilt, dass Carports leichter genehmigt werden als zum Beispiel Garagen und auch Brandschutzauflagen entfallen meistens. Dies ist ein weiteres Argument für die Carports.

Materialien für das Carport-Fundament Online finden

Hat man den Platz gefunden, an dem der Carport errichtet werden soll und hat alle benötigten Formalitäten geklärt, beginnt die erste Bauphase – Die Errichtung der Bodenplatte. In den meisten Fällen wird dazu geraten, den Boden des Carports aus Pflastersteinen zu legen, denn diese lassen sich einerseits einfach verlegen und andererseits können eventuelle Bewegungen im Boden durch Frost oder Wasser später leicht korrigiert werden. Man kann den Boden aber nach dem Planieren auch mit Kies auslegen, ein weißer Gartenkies kann hier sehr schön aussehen. Vor der Auswahl sollte in jedem Fall beachtet werden, welche Art und Farbe zum bestehenden Garten und den restlichen Materialen passt. Das Fundament für die Dachträger muss aber in jeden Fall aus Beton gegossen werden, da das Dach eine stabile Grundlage benötigt, welche das Gewicht trägt. Den benötigten Zement bekommen Sie auch in der passenden Menge bei eBay und können diesen bequem anliefern lassen. In dieses Betonfundament werden die Pfostenträger, auch als H-Träger bezeichnet, eingesetzt, die später für die Stabilität des Carports sorgen. Bei eBay finden Sie auch diese in zahlreichen Formen und Variationen, sodass der eigenen Gestaltung faktisch keine Grenzen gesetzt sind.

Das Gerüst des Carports – Holz oder Metall – aus dem Internet

Beim Gerüst fängt die eigentliche Wahl des Aussehens des Carports an. Die meisten Carports haben ein Gerüst aus Holzpfosten aber auch Aluminium- oder Stahlkonstruktionen sind möglich. Um die Pfosten an den bereits im Boden verankerten Trägern zu befestigten, benötigen Sie dementsprechend lange und stabile Schrauben, die nicht immer im Lieferumfang der H-Träger enthalten sind. Die Pfosten selber sind in vielen Fällen aus Massivem Holz. Beim Kauf der Pfosten muss man darauf achten, dass diese für die Außenanwendung geeignet sind. Verbaut man unbehandeltes Holz und setzt dieses der Witterung aus, wird es sich innerhalb kürzester Zeit verziehen und schimmeln. Beliebte Holzarten zum Bau von Carports sind Lärche oder Kiefer. Die gewählte Holzart hat einen großen Einfluss auf die Optik, da die Farben der verschiedenen Hölzer von sehr hell bis zu einem satten braun variieren können. Für den Dachstuhl sollte man, aus optischen Gründen, möglichst das gleiche Material verwenden. Entscheidet man sich jedoch für ein Dach mit durchsichtigen PET-Platten, sollte die Dachkonstruktion aus Aluminiumträgern gebaut werden.

Die Dachkonstruktion - Varianten und Materialien

Die meisten Variationen bei den Carports gibt es bei den Dächern. Es gibt einige Carports, die über gar kein Dach verfügen, was natürlich wenig bis gar keinen Schutz vor Wind und Wetter bedeutet. Entscheidet man sich jedoch für ein Dach, hat man die Qual der Wahl zwischen Flach-, Sattel-, Walm- oder Tonnendächern. Hat man sich für eine Form von Dach entschieden, steht die Materialwahl an. Während der Dachstuhl, der das eigentliche Dach tragen wird, aus Holz oder Metall gefertigt wird, stehen für das eigentliche Dach zahlreiche Möglichkeiten zur Verfügung. Die günstigste Variante ist ein Dach aus Plastik beziehungsweise PET-Dachplatten. Diese sind einfach zu montieren und lassen viel Licht durch, können aber auch getönt erworben werden und filtern dementsprechend das Sonnenlicht. Die dafür benötigten Verbindungsprofile sollte aus rostfreiem Aluminium gewählt werden und sind bei eBay in allen benötigten Formen erhältlich. Ohne diese Verbindungsprofile kommt man aus, wenn man sich für ein Wellblechdach entscheidet. Die meisten dieser Dachplatten sind aus Blech gefertigt und können direkt auf dem Dachstuhl angebracht werden. Sie stellen eine günstige und schnell zu montierende Alternative zu den PET-Dachplatten dar, sind aber optisch weniger ansprechend. Eine weitere Möglichkeit, die einfache Montage und schöne Optik kombiniert, sind Wellplatten aus PVC oder Acrylglas. Diese sind wiederum etwas teurer in der Anschaffung. Für den Dachfirst benötigt man ein speziell zugeschnittenes und passendes Element. Entscheidet man sich für ein schräges Holzdach, kann man den gesamten Dachstuhl aus dem gleichen Holz fertigen, das man auch für die Trägerkonstruktion benutzt hat. Um das Ganze wasserdicht zu machen, befestigt man auf der fertigen Dachkonstruktion Dachschindeln zum Beispiel aus Bitumen. Diese finden Sie bei eBay in zahlreichen Farben und Formen, mit denen sich der Carport individuell gestalten lässt und zum Beispiel der Optik des Eigenheims angepasst werden kann. Der letzte Schritt, der gleichzeitig optional ist, ist die Auswahl und Anbringung einer Dachrinne. Zumindest auf einer Seite sollte man mit der Anschaffung dieser liebäugeln, ermöglicht es doch, während eines Regenschauers das Fahrzeug zu erreichen, ohne durch eine Wand von ablaufendem Wasser zu treten.

Werkzeuge online bestellen

Ständiger Begleiter des Bauherrn und unabdingbares Werkzeug in allen Bauphasen ist die Wasserwaage. Diese wird vielfach benötigt, etwa um die H-Träger auszurichten oder die tragenden Pfosten für das Dach richtig aufzustellen. Um den Carportplatz vorzubereiten, muss man überprüfen, ob die Fläche eben ist. Dafür benötigt man eine Schlauchwaage oder eine Schnurwaage, die man ebenfalls später benötigt, um die Pfosten auf die gleiche Länge zu bekommen. Zur Fixierung der Pfosten und Dachkonstruktionen benötigt man am besten gleich mehrere Schraubzwingen. Bei diesen muss man darauf achten, dass sie genügend Spielraum bieten, um auch die dicken Pfosten zu sichern. Kleine Schraubzwingen aus dem Feinhandwerk bieten meist nicht die benötigte Spannweite. Die restlichen benötigten Werkzeuge finden sich normalerweise in jedem gut sortierten Werkzeugkasten, wie zum Beispiel eine Bohrmaschine, Schraubenschlüssel und Schraubenzieher. Dennoch ist ein Großprojekt wie der Carport immer eine gute Gelegenheit, seine Werkzeugsammlung zu erweitern.

Die Alternative - Komplettanlagen

Die wenigsten Gedanken muss man sich machen, wenn man einen Carport aus dem Angebot der Komplettanlagen wählt. Dies ist unter dem Strich zwar etwas teurer, bietet aber den Vorteil, dass die Pakete alles mitbringen, was man benötigt, um einen kompletten Carport aufzustellen. Man sollte vor der Anschaffung aber dennoch einige Sachen beachten und an die Zukunft denken. Die erste Entscheidung sollte sein: Reicht mir ein Stellplatz für ein Fahrzeug oder werde ich, vielleicht in naher Zukunft, einen Unterstellplatz für zwei Autos benötigen? Ein Anbau ist in den seltensten Fällen möglich und dann stünden wieder die gleichen Anschaffungskosten an. Ein Doppelcarport ist deutlich günstiger als zwei Einzelne und sieht dazu noch besser aus, als zwei nebeneinander aufgestellte Carports. Auch bei der Wahl des Materials sollte man sich vor der Anschaffung einige Gedanken machen. Es gibt Carports aus Holz, die sehr natürlich aussehen und auch Carports aus Metall oder mit Glaselementen, die futuristisch und modern sind. Oftmals fühlt man sich spontan von einem bestimmten Modell angezogen, welches man im Internet entdeckt hat. Die Abbildungen zeigen den Carport natürlich von seiner Schokoladenseite, das heißt aber nicht, dass dieser auch in den eigenen Vorgarten passt.

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