Deadpool – wer? 8 Infos zu Ryan Reynolds’ neuem Film

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Heute startet „Deadpool“ in den Kinos und setzt die Welle an Comicverfilmungen fort. Doch im Gegensatz zu Batman oder den Avengers ist er etwas unbekannter. Darum haben wir die wichtigsten Infos zu Film und Charakter für Euch zusammengestellt.

(© 20th Century Fox)
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(© 20th Century Fox)

1. Deadpool heißt eigentlich Wade Wilson

Keine Eltern, so grausam sie sein mögen, würden ihr Kind Deadpool nennen. Der richtige Name von Deadpool ist Wade Wilson. Fans der Fernsehserie „Arrow“ werden nun vielleicht etwas irritiert sein, gibt es dort doch einen Bösewicht namens Slade Wilson. Zufall? Nicht wirklich, denn Marvel hat den Namen Wade Wilson absichtlich gewählt, um den Slade Wilson Charakter des Comic-Konkurrenten DC auf die Schippe zu nehmen.

Deadpool arbeitet in den Comics auch mit Bösewichten zusammen (© Marvel)
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Deadpool arbeitet in den Comics auch mit Bösewichten zusammen (© Marvel)

2. Er ist kein klassischer Held

Deadpool gehört nicht wirklich zu den normalen Superhelden. Seine Karriere begann vor 25 Jahren als Bösewicht in den „New Mutants“ Marvel Comics. War er damals noch eine Karikatur des Charakters Slade Wilson (siehe Punkt 1), entwickelte er sich im Laufe der Jahre vom Bösewicht zum Antihelden. Oft kämpft er auf der Seite der Guten, doch sein eigentlicher Beruf ist Söldner. So hat er im Laufe seiner Comic-Karriere auch für die bösen Organisationen des Marvel-Universums gearbeitet – sofern der Preis stimmte.

3. Ryan Reynolds hat Wade Wilson schon einmal gespielt

Ryan Reynolds ist seit Jahren großer Deadpool-Fan und war daher recht angetan davon, dass er 2009 die Rolle von Wade Wilson in dem Film „ X-Men Origins: Wolverine“ spielen durfte. In diesem Film wurde Wade Wilson gegen Ende zu Deadpool, doch während er in den Comics als Merc with a mouth (Söldner mit großer Klappe) bekannt ist, hat man ihm 2009 den Mund zugenäht. Die Fans waren erbost, doch mit dem neuen Film soll dieser Makel ausgemerzt werden.
Mitstreiter in den Comics sind irritiert, wenn Deadpool die Fourth Wall durchbricht (© Marvel)
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Mitstreiter in den Comics sind irritiert, wenn Deadpool die Fourth Wall durchbricht (© Marvel)

4. Deadpool weiß, dass er ein fiktiver Charakter ist

Sowohl in den Comics als auch im neuen Film ist Deadpool sich völlig bewusst, dass er nur eine Kunstfigur ist – er weiß sogar, dass Ryan Reynolds ihn im Film spielt. In den Comics sind seine Mitstreiter auch regelmäßig irritiert, wenn er sie auf den Umstand hinweist, dass sie alle nur Comic-Charaktere seien, und halten ihn für entsprechend verrückt. Wir sind schon gespannt, wie diese Eigenschaft im Film rüberkommt.

5. Er hat keine einheitliche Origin-Story

Bei Bruce Wayne/Batman ist die Sache klar. Er lief mit seinen Eltern durch eine dunkle Gasse, beide wurden erschossen und er schwor, das Verbrechen in Gotham City auszurotten. Ganz so simpel ist es bei Deadpool nicht. Über die Jahre durfte jeder Comicautor dem Charakter seinen eigenen Stempel aufdrücken, sodass es unzählige Varianten seiner Entstehungsgeschichte gibt. Sicher ist nur, dass er am „Weapon X-Programm“ teilgenommen hat, dem gleichen Programm, das Wolverine hervorgebracht hat. Ob Hugh Jackman daher auch im Deadpool Film vorbeischaut?

6. Er ist praktisch unverwundbar

Aufgrund der an ihm durchgeführten Experimente ist Deadpool praktisch unverwundbar – man kann ihm zwar Verletzungen zufügen, jedoch besitzt er einen Heilungsfaktor. Diese Fähigkeit führt allerdings dazu, dass Deadpool nicht besonders hübsch, sondern stark vernarbt aussieht. Denn sowohl in den Comics als auch im Film litt Wade Wilson an unheilbarem Krebs, der nur durch den Heilungsfaktor im Zaum gehalten wird. Dieser führt dazu, dass die Krebszellen nicht absterben, sondern sich ebenfalls regenerieren und zu seinem nicht sehr attraktivem Äußeren führen.

7. Der Film spielt im gleichen Universum wie die X-Men-Filme

Deadpool hat zwar keine Verbindungspunkte zu den Marvel-Filmen wie „Captain America“ oder „Iron Man“, ist aber in das X-Men-Universum eingebettet. Das spiegelt sich darin wieder, dass Colossus (ein großer Russe, der seine Haut in Metall verwandeln kann) und Negasonic Teenage Warhead (quasi eine X-Men Azubine) ihm zur Seite stehen.
X-Man in Ausbildung: Negasonic Teenage Warhead (@ 20th Century Fox)
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X-Man in Ausbildung: Negasonic Teenage Warhead (@ 20th Century Fox)

8. Liebe wird in Deadpool groß geschrieben

Im Film meldet sich Wade Wilson freiwillig für die an ihm durchgeführten Experimente, um seine große Liebe (gespielt von Morena Baccarin) nicht zu verlieren. Das passt natürlich auch hervorragend zum Kinostart, der kurz vorm Valentinstag stattfindet. Die Marketingverantwortlichen für den Film haben sich daher ein besonderes Schmankerl für die Kampagne ausgedacht:

Fake-Werbebanner, das „Deadpool“ als Liebesfilm bewirbt (@ 20th Century Fox)
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Fake-Werbebanner, das „Deadpool“ als Liebesfilm bewirbt (@ 20th Century Fox)

Mit diesem und weiteren Fake-Bannern entsteht der Eindruck, dass es sich um eine romantische Komödie handelt – mit Ryan Reynolds. Wer da seine Freundin/Frau nicht von einem Kinobesuch überzeugen kann, ist selber schuld. Und abschließend noch einmal der offizielle Trailer:
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